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Boxmagazin der Amateure

Artur Bril ist U19 Olympiasieger

25.08.2010

Artur Bril mit Elwin Isajew aus Aserbaidschan (l.) und Fradimil Macayo aus Venezuela

Nach dem U-19-Weltmeistertitel gewinnt Boxer Artur Bril im Federgewicht am Mittwoch auch eine Goldmedaille bei den ersten Olympischen Jugendspielen.

U19 Olympische Spiele der Jugend: Denn nach tollen Erfolgen bei den Weltmeisterschaften der Männer von Mailand, den Weltmeisterschaften im gesamten Jugendbereich, den in Moskau abgehaltenen Europameisterschaften, den Titelkämpfen bei den Frauen, nun dieser hervorragende Erfolg durch den Supertechniker Artur Bril (Colonia Köln)

 
Der 18-Jährige Bril aus Köln schlug Elwin Isajew aus Aserbaidschan im Finale nach Punkten. Nach seinem Sieg sagte Bril: "Gold lässt sich kaum mit Worten beschreiben. Als Weltmeister wollte ich hier auch gewinnen, aber in der 2. Runde war es eng. Da hat der Trainer zu mir gesagt: Reiss dich zusammen. Das habe ich getan. Nachdem ich lange Gewicht machen musste für diesen Wettkampf, freue ich mich darauf, jetzt Essen gehen zu können."

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Europameisterschaft der Amateur-Boxer

Federgewichtler Makarov holt Gold
Der deutsche Federgewichtler Denis Makarov ist neuer Box-Europameister.


Der Bottroper bezwang am Samstag (12.06.10) bei den Amateur-Titelkämpfen in Moskau den Engländer Lain Weaver überlegen mit 7:2. "Dieser Erfolg ist die Krone auf dem gesamten Turnierverlauf", sagte Sportdirektor Michael Müller vom Deutschen Boxsport-Verband (DBV). "Sowohl technisch wie auch taktisch hat sich Denis hier ohne Schwächen durch alle Runden geboxt und verdient und überzeugend gewonnen."

Nach einem verhaltenen und zögerlichen Beginn ohne Zählbares auf beiden Seiten konterte Makarov im zweiten Durchgang mit einem Doppelschlag Weavers 1:0-Führung. "In der dritten Runde hat Denis alles ausgepackt und mit 4:0 Treffern den Sieg perfekt gemacht", sagte Müller.

Erster EM-Titel für DBV seit 2004
Makarovs Erfolg ist der erste EM-Titel für den DBV seit 2004. "Unsere Trainer haben Denis für jeden Kampf ausgezeichnet eingestellt", betonte Müller, der die Gesamtleistung des DBV-Kaders positiv hervorhob: "Mit den beiden Bronzemedaillen von Ronny Beblik und Eugen Burhard sowie zwei weiteren Platzierungen zwischen dem fünften und achten Platz haben wir sehr gut abgeschnitten." Am Freitag hatten sich Fliegengewichtler Beblik (Chemnitz) und Leichtgewichtler Burhard (Osnabrück) mit dem Einzug in die Vorschlussrunde den Gewinn der Bronzemedaillen gesichert.

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Tolle Bilanz: 10.06.2010

Deutsche Amateure haben drei EM-Bronzemedaillen sicher

Die mit zehn Aktiven bei den Europameisterschaften der Amateure in Moskau angetretene deutsche Staffel ist mit drei Kämpfern im Halbfinale vertreten!

Federgewichtler Denis Makarow (Bottrop) zog durch ein 7:4 gegen den Weltmeister von 2007, Sergej Wodopjanow (Russland), in die Runde der besten Vier ein. Leichtgewichtler Eugen Burhard (Osnabrück) gewann gegen den kleineren Rechtsausleger Vazgen Safaryants aus Weißrussland souverän mit 8:1. Dritter im Bunde derjenigen, die die Bronzemedaille sicher haben, ist Fliegengewichtler Ronny Beblik (Chemnitz). Der WM-Dritte erreichte das Semifinale kampflos. Bebliks Gegner Magomed Abdulhamidov aus Kasachstan besaß keine Startberechtigung, wie Deutschlands Diagnostiktrainer Dr. Michael Bastian feststellte, woraufhin der deutsche Verband (DBV) erfolgreich Protest einlegte. Der Kasache boxte noch 2008 beim EM-Championat in Liverpool für Russland, doch die Sperre für einen Nationalitätenwechsel beträgt drei Jahre, diese wurde nicht eingehalten.

Im Kampf um den Finaleinzug trifft Beblik am Freitag auf den Engländer Khalid Yafai. Dessen Landsmann Thomas Stalker fordert Burhard heraus. Makarov hat sich mit dem Weißrussen Siarhei Kunitsyn auseinanderzusetzen. Im Viertelfinale gescheitert sind Halbweltergewichtler David Müller (Saalfeld), der als wesentlich besserer Boxer dem Armenier Grachya Dzhavahyan 3:5 unterlag, und Superschwergewichtler Erkan Teper. Der Faustkämpfer vom Velberter BC 22 unterlag dem Israeli Yosef Abedelgani deutlich mit 0:5. In Runde eins oder zwei waren zuvor Bantamgewichtler Marcel Schneider (Frankfurt/Oder/2:13 gegen Eduard Abzalimov – Russland), Weltergewichtler Patrick Wojcicki (Wolfsburg/2:9 gegen Balasz Bacskai – Ungarn), Mittelgewichtler Konstantin Buga (RSC, 2. Runde gegen Adem Kilicci – Türkei), Halbschwergewichtler Gottlieb Weiss (beide Velbert/Abbruch 2. Runde wegen Augenbrauenverletzung gegen Oleksandr Gvozdik – Ukraine) und Schwergewichtler Stefan Köber (Frankfurt/Oder/2:10 gegen Egor Mekhontsev – Russland) ausgeschieden.

Der Deutsche Box-Verband (DBV) hat somit sein Ziel von drei Medaillen wie beim EM-Championat 2008 in Liverpool schon erreicht. Vor zwei Jahren hatte der heutige Universum-Profi Jack Culcay im Weltergewicht den Einzug ins Finale geschafft und war als Vizeuropameister heimgekehrt. In Moskau steigen 230 Athleten aus 41 Nationen in den Ring.

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Bei den Europameisterschaften in Moskau wollen die deutschen Amateurboxer den Aufwärtstrend der letzten Jahre fortsetzen. Drei Medaillen ist das Mindestziel des DBV.

5. juni 2010

Goldjunge Jack Culcay-Keth ist längst Profi, dennoch wollen Deutschlands Amateurboxer bei den Europameisterschaften in Moskau (5. bis 13. Juni) den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fortsetzen. "Wir können drei Medaillen holen", sagte Diagnose-Trainer Michael Bastian vor dem ersten Gongschlag am Samstag.

Drei Medaillen holten die DBV-Fighter auch bei den vergangenen kontinentalen Titelkämpfen 2008 in Liverpool. Culcay-Keth schaffte damals im Weltergewicht sogar den Einzug ins Finale, unterlag dort aber dem Weißrussen Mohamed Nurudsinau. Ein Jahr später gewann der gebürtige Ecuadorianer den Titel bei der WM in Mailand und führte das deutsche Amateurboxen nach der Olympia-Pleite endgültig aus der Krise. In Peking 2008 hatte kein deutscher Fighter die zweite Runde erreicht.

Nun soll es in Russlands Metropole auch ohne Culcay-Keth weiter aufwärts gehen, und Trainer Bastian sieht genügend Anzeichen für einen positiven Trend: "Die Vorbereitung war sehr gut. Alle Boxer haben in den Camps gut mitgezogen." Bastian will möglichst viele Athleten am kommenden Samstag ins Halbfinale bringen. "Dann sind unser Präsident Jürgen Kyas und unser Sportdirektor Michael Müller vor Ort. Denen wollen wir natürlich unsere Stärke demonstrieren."

DBV mit zehn Kämpfern bei der EM

Gute Möglichkeiten auf Edelmetall räumt der Trainer aus Lepizig dem WM-Dritten Ronny Beblik (Chemnitz/Fliegengewicht) sowie Konstantin Buga (Berlin/Mittel) und Gottlieb Weiss (Heidelberg/Halbschwer) ein. "Sie verfügen international über viel Erfahrung", so Bastian.

Insgesamt geht der DBV mit zehn Kämpfern das Unternehmen Europameisterschaft an. Neben dem Vorzeigetrio gehören Marcel Schneider (Frankfurt-Oder/Bantam), Denis Makarow (Bottrop/Feder), Eugen Burhard (Osnabrück/Leicht), David Müller (Saalfeld/Halbwelter), Patrick Wojcicki (Wolfsburg/Welter), Stefan Köber (Frankfurt-Oder/Schwer) und Erkan Teper (Heidelberg/Superschwer) zum deutschen Team.

Die ersten Eindrücke in Moskau sorgten im deutschen Lager allerdings für eine gewisse Ernüchterung. "Die Bedingungen hier sind alles andere als gut", sagte Bastian. Dem deutschen Team standen weder Halle noch eine Waage zur Ermittlung des Kampfgewichtes zur Verfügung. Dabei wird es schon am Samstag mit den ersten Vorrundenkämpfen ernst. Dienstag und Mittwoch finden die Viertelfinals statt, ehe nach einem Ruhetag am kommenden Wochenende Halbfinals und Finals folgen. 


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Ruslan Saripov - Ausnahme-Boxtalent und

Deutscher Meister

8.5.2010

Den Lohn für seine harte Trainingsarbeit erhielt Ruslan Saripov im April. Der Boxer des Weimarer BV gewann den Deutschen Meistertitel.

Seit Kurzem kämpft unter den Weimarer Boxern ein Deutscher Meister.

Ruslan Saripov siegte in Bad Blankenburg souverän und träumt nun von der Europameisterschaft im Juni. Ein Ausnahmetalent, das durch den Boxsport zu einer echten Persönlichkeit wurde und dem Verein zahlreiche Auszeichnungen beschert.
Weimar. Hoch konzentriert stieg Ruslan Saripov am späten Nachmittag des 21. April in den Bad Blankenburger Ring. In Ruslans erstem Kampf bei den Deutschen Meisterschaften im Sportzentrum Bad Blankenburg ging es gegen einen Gegner aus Niedersachsen. Schnell und deutlich besiegte Ruslan sein Gegenüber unter tosendem Beifall der vielen mitgereisten Fans und Unterstützer des Weimarer Boxvereins.
Am nächsten Tag stand dem Vierzehnjährigen, der in der Klasse 46 Kilo Junioren antrat, ein Gegner aus Berlin gegenüber. "Ruslan hat auch hier klar gewonnen. Nach drei Runden lag er nach Punkten schon so weit vorn, dass wir das Tempo raus nehmen konnten, um ihn für das Finale zu schonen", erinnert sich Trainer Thomas Elke. Das folgte am nächsten Vormittag. Es ging gegen einen starken Gegner aus Westfalen. Aber Ruslan stieg wieder ruhig in den Ring, sich seiner athletischen und kopfmäßigen Überlegenheit durchaus bewusst. Von Beginn an lag der Kampf in den Händen des Elke-Schützlings. "Deutscher Meister" - lautete das Resultat des Bad Blankenburger Wettkampfes für das Ausnahmetalent Ruslan Saripov.
"Mit sieben Jahren kam er zu uns in die Boxhalle. Wir kehrten gerade zurück von den damaligen Deutschen Meisterschaften, da stand dieser kleine junge mit seinen großen braunen Augen vor uns. Wir sagten ihm, er solle gleich bei uns bleiben", erinnert sich Thomas Elke an den Tag, als die Boxkarriere für Ruslan begann.
Mit seiner Mutter war er als Sechsjähriger aus Kasachstan nach Deutschland gekommen. Boxen gilt in seinem Heimatland als Volksport Nummer eins. Seit seinem Eintritt in den Weimarer Boxverein trainiert der Schüler täglich. "Er ist unheimlich diszipliniert und lebt für den Sport. Jeden Tag kommt er eine halbe Stunde vor allen anderen zum Training", erklärt Elke.
Im Verein mögen ihn alle. Auch weil er durch und mit dem Sport zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit heranwuchs. Seine Vereinsmitglieder beschreiben ihn als offenen, freundlichen aber auch sehr sachlichen jungen Mann. Neider braucht er innerhalb des Vereins nicht fürchten. Im Gegenteil: "Alle hier sind unheimlich stolz auf Ruslan. Die Kleinen schauen zu ihm auf, und die Älteren hatten in Bad Blankenburg sogar Freuden-Tränen in den Augen". Auch das Verhältnis zum Trainer ist herzlich. Zwar prägt die Beziehung den gewissen Respekt, der oberstes Gebot für den BV ist, aber Thomas Elke ist wie ein "Trainervater" für den Vierzehnjährigen, der auf die Musäus-Regelschule geht und später ein Fachabitur anstrebt.


Einen weiteren Meistertitel könnte es für den BV schon morgen geben. Ruslans Vereins-Kollegen beweisen sich an diesem Wochenende im Norden Deutschlands. Beim 40. Ostseepokal rechnen sich sechs Sportler aus Weimar gute Chancen auf einen Titel aus. 

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Velbert zum achten Mal deutscher Meister 

10. April 2010

Die Box-Staffel des Velberter BC ist zum achten Mal deutscher Meister. Der Seriensieger der vergangenen Jahre setzte sich in der Meisterrunde 13:10 beim SV Motor Babelsberg durch und ist eine Runde vor Schluss nicht mehr von Verfolger Hertha BSC Berlin einzuholen.

Der aktuelle Tabellenstand 2009/2010

1. Velberter BC 30 : 17 4 : 0
2. Hertha BC Berlin 25 : 23 3 : 1
3. SV Motor Babelsberg 23 : 25 1 : 3
4. Box Team Nord 17 : 30 0 : 4

Jubel im VBC-Lager: Sieg in Potsdam bringt nächsten Titel

Deutscher Rekordmeister macht das Liga-Meisterstück vorzeitig perfekt


Eine Woche vor dem offiziellen Abschluss der Bundesligasaison 2009/10 hat die Staffel des Velberter BC 22 bereits ihr nächstes Meisterstück perfekt gemacht. Nach ihrem 13:10-Erfolg beim SV Motor Babelsberg sind die bergischen Boxer nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen, obwohl sie am kommenden Samstag, 17. April, noch beim schärfsten Verfolger Hertha BSC Berlin antreten müssen. Berlin liegt allerdings drei Punkte hinter dem VBC zurück und hat damit keine Titelchance mehr.

Der Rekordmeister, wieder von zahlreichen Schlachtenbummlern begleitetet und lautstark unterstützt, stellte sich auch beim Auftritt in Potsdam in bester Form vor und wurde seiner Favoritenrolle voll und ganz gerecht. Für eine Überraschung sorgte der junge Alexander Miller, der im Weltergewicht seinen hoch eingeschätzten Gegner Karimov dank einer technisch und taktisch erstklassigen Leistung knapp, aber verdient nach Punkten besiegte. Vorzeitige Erfolge verbuchten Konstantin Buga und Gottlieb Weiss, die mit souveränen Auftritten nachdrücklich Ansprüche auf einen Platz im deutschen Aufgebot für die im Juni in Moskau stattfindenden Europameisterschaften erhoben. Aus der VBC-Staffel können sich aber auch Denis Makarov, Artur Schmidt und Erkan Teper Hoffnung auf eine eventuelle EM-Teilnahme machen, obwohl Teper diesmal im Revanchekampf gegen den für den SV Motor startenden Litauer Subacius, den er in Velbert klar geschlagen hatte, etwas unglücklich unterlag.

Hier die Ergebnisse von Babelsberg: Bantam: Makarov (V) Punktsieger/12:2 über Möllenbeck (B), Feder: Rahimov (V) – Gashi (B) 13:13, Leicht: Schmidt (V) PS/15:7 ü. Kurz (B), Halbwelter: Zdenek (B) PS/21:1 ü. R. Tlatlik (V), Welter: Miller (V) PS/13:11 ü. Karimov (B), Mittel: Buga (V) RSC.Sieger 1. Runde ü. Kremers (B), Halbschwer: Weiss (V) RSC-Sieger 2. Runde ü. Vorrath (B), Schwer: Subacius (B) PS/12:10 ü. Teper (V).

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Das verspricht klasse Boxsport

29.01.2010


Die Elite der Boxsport-Jugend aus Deutschland, England und Irland kommt am 5. März in die Alfons-Schmidmeister-Halle Wittenhofen. Hier findet ein Teil des Internationalen Round-Robin-Turniers der Jugend unter 19 Jahren statt. Dieses Turnier ist die Ausscheidungsrunde zur Teilnahme an der Jugend-WM in Baku im April, und es geht auch um die Qualifikation für die Jugend-Olympiade in Singapur im August.

Deggenhausertal – Uwe Hamann, Vorsitzender des Kuratoriums des Boxsport-Verbandes Deutschland, freut sich auf den hochkarätigen Wettbewerb in Wittenhofen. „Das wird etwas ganz Besonderes“, sagt auch Bürgermeister Knut Simon. Die Gemeinde stellt die Halle zur Verfügung, die Kosten für diesen Wettkampf muss der Boxsportverband tragen.

Die Jugend habe bis zum 16. Lebensjahr in dieser Sportart keine Fördermöglichkeiten, sagt Uwe Hamann, der sich genau dafür stark macht. Derzeit ist er auf Sponsorensuche, um diese Veranstaltung stemmen zu können. Immerhin kämpfen die jungen Männer gegen die „erste Garnitur“ aus England und Irland, und das Gastgeberland trägt jeweils die Kosten hierfür.

Seit 2006 bereiten sich die Besten der jugendlichen Boxer auf die Olympischen Spiele vor. Die Kernmannschaft ist in Heidelberg ansässig und hat einen straffen Terminplan. Tägliches Training zwischen vier und sechs Stunden ist Ehrensache. Beim Brandenburg-Cup vom 17. bis 21. Februar entscheidet sich endgültig, wer von den mehrfachen Titelträgern, die alle zwischen 16 und 19 Jahre alt sind, nach Wittenhofen kommt. Es sind auch einige Boxsportler aus Singen und Karlsruhe dabei. Es sind keine Profi-Boxer, aber Leistungssportler durch und durch. „Die Qualifikation, um an der Jugendolympiade teilnehmen zu dürfen, ist sehr hoch gesteckt“, sagt Hamann. Die Jungs fangen meist mit elf oder zwölf Jahren an und sind in allen Gewichtsklassen zu finden.

In Wittenhofen dabei: Europameister Tyron Zeuge (re.), Arayk Marutyan (EM-Silber 2009, Mitte) und Marcus Okosun (EM-Bronze, l.) möchten das Ticket zur WM und zu den Olympischen Jugendspielen 2010 knipsen

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Mario Jassmann ohne Liga-Verein
Boxen: Ringfrei Oberhausen zieht Staffel zurück

Korbach/Oberhausen. 12.11.2009

Ringfrei Oberhausen hat seine Staffel nach Kämpferabwerbungen aus der Box-Oberliga zurückgezogen. Leidtragender dieses Entschlusses ist auch der Korbacher Mario Jassmann, der für die Mannschaft im Mittelgewicht boxen sollte. Kai Uwe Großjohann, der Chef der Oberhausener Staffel, bestätigte den Rückzug. "Wir vermissen die Unterstützung des Verbandes." Er will aber Jassmann wie zuletzt schon gegen Polen aber bei allen geplanten Veranstaltungen einsetzen. Ob das Korbacher Box-Aushängeschild in der Kürze der Zeit noch bei einem anderen Club unterkommt, etwa wie zuletzt bei Bayer Leverkusen, erscheint fraglich. "Das Ganze ist sehr bedauerlich. Die Vereine haben in der Regel ihren Kader für die anstehende Saison gefüllt". Wo kann er jetzt noch unterkommen. Erstmals wird eine internationale Bundesligarunde mit Vereinen aus Dänemark, Niederlande oder Polen ausgeschrieben.

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Jack Culcay hat einen Profivertrag beim Universum-Boxstall unterschrieben. Der deutsche Amateur-Weltmeister verpflichtete sich am Mittwoch 11.11.2009 für drei Jahre plus drei Jahre Option.

Der deutsche Amateur-Weltmeister Jack Culcay hat einen Profivertrag bei der Universum Box-Promotion unterschrieben. Der 24-Jährige verpflichtete sich am Mittwoch für drei Jahre plus drei Jahre Option bei dem Hamburger Stall von Promoter Klaus-Peter Kohl. Culcay soll sein Profidebüt am 19. Dezember in Schwerin im Weltergewicht geben. Der Sohn eines Ecuadorianers und einer deutschen Mutter wurde am 12. September in Mailand als erster Deutscher seit 14 Jahren Amateur-Weltmeister. Der deutsche Meister 2007 und 2008 hatte bereits seit über zwei Jahren einen Vorvertrag bei Universum und entschied sich deshalb trotz Angeboten des Berliner Promoters Wilfried Sauerland sowie aus England und den USA für das Unternehmen von Klaus-Peter Kohl. "Mein Ziel ist es, jetzt auch Profiweltmeister zu werden", sagte Culcay, der seinen vollen Namen Jack Robert Culcay-Keth für das Profigeschäft einkürzte, "ich bin aber realistisch und weiß, dass ich wieder ganz von vorne anfangen muss. Ich hoffe, ich kann in drei bis vier Jahren um eine WM kämpfen." Für Universum ist die Verpflichtung des Darmstädters, der in seiner hessischen Heimat wohnen bleiben wird, nach einem schwierigen Jahr wieder eine positive Nachricht. Zuletzt musste der Stall den Streit mit Mittelgewichtsweltmeister Felix Sturm hinnehmen, dessen Kündigung wahrscheinlich noch ein gerichtliches Nachspiel haben wird. Auch bei den Verhandlungen um einen neuen Fernsehvertrag verspricht sich Kohl durch Culcay einen Schub: "Für uns ist es wichtig, dass Jack da ist. Es ist für alle TV-Sender wichtig, dass deutscher Nachwuchs da ist."

Weltmeisterschaft Chicago 2007: Platz 5
Deutscher Meister: 2007, 2008
Chemiepokal Halle 2007: 2. Platz
Europameisterschaft 2008: 2. Platz
Chemiepokal Halle 2008 und 2009: Sieger
Weltmeister der Amateure 2009

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Ronny Beblik und Erik Pfeifer haben bei den Amateurbox-Meisterschaften ihre Titel erfolgreich verteidigt. Dabei besiegte Beblik Hamsa Touba, während Pfeifer Philipp den Gruner schlug.

Der WM-Dritte Ronny Beblik und Erik Pfeifer haben bei den 87. Deutschen Box-Meisterschaften in Berlin erfolgreich ihre Titel verteidigt. Vor 700 Zuschauern feierte der Chemnitzer Fliegengewichtler Beblik am Samstagabend einen ungefährdeten 6:2-Punktsieg gegen Hamsa Touba aus Neuss. Pfeifer (Lohne) setzte sich im letzten der insgesamt elf Finals im Superschwergewicht durch einen überlegenen Abbruchsieg gegen Philipp Gruner aus Döbeln durch.

Drei der fünf angetretenen Vorjahressieger verpassten dagegen ihren zweiten Titel in Folge: Im Halbfliegengewicht musste Andreas Robitsch (Halle/Saale) eine überraschende Punkt-Niederlage nach Entscheidung über die Hilfspunkte (16:21) gegen Lokalmatador Bilnd Badia hinnehmen. Artur Schmidt (Leichtgewicht/Marl-Hüls) unterlag anschließend 6:9 nach Punkten dem WM-Fünften Eugen Burhard (Osnabrück). Bereits im Halbfinale war Mittelgewichtler Terence Vorrath aus Frankfurt/Oder gescheitert.

Weitere Titel für Berliner

Die weiteren Titel holten Marcel Schneider (Bantam/Frankfurt/Oder), Markus Abramowski (Feder/Berlin), David Müller (Halbwelter/Saalfeld), Patrick Wojcicki (Welter/Wolfsburg), Stefan Härtel (Mittel), Enrico Kölling (Halbschwer/beide Berlin) und Stefan Köber (Schwer/Frankfurt/Oder). Der Darmstädter Weltergewichts-Weltmeister Jack Culcay-Keth hatte seinen DM-Start kurzfristig abgesagt.

Am erfolgreichsten bei der DM waren die Berliner Boxer, die für ihren Landesverband vier Titel holten. Nächster Höhepunkt für die Faustkämpfer des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV), die sich bei der WM in Mailand vor knapp zwei Monaten im Medaillenspiegel den achten Rang erboxten, sind die Europameisterschaften im Mai 2010 in Moskau.

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Robert Wolynko ist Hessenmeister

Hier ein Video, wie Robert einen Kampf gewinnt!

http://www.youtube.com/watch?v=wV1tKSJrxwA

Oberursel 28.09.2009

Mit dem Meistertitel im Schwergewicht  kehrte Robert Wolynko (Kassel) aus Oberursel zurück.  

Imer Segashi (Kassel) siegte im Superschwergewicht Finale B-Turnier über Alexander Diener vom WABC.

In der Eliteklasse bis 81 Kg musste sich Roman Wehrwein gegen Emir Ahmatovic (Lahn/Wetzlar) mit 1:2 Richterstimmen geschlagen geben.

Dimitri Schwin (Kassel) siegte über Davi Harutjunian (Limburg)

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Hessenmeisterschaft der Männer und Frauen
Ergebnisse 2. Halbfinale in Wetzlar

Männer B 64 kg
Christian Lacko (ABC Oberursel) Punktsieg über Güney Kacuk (Box Gym Kesselstadt)

Männer B 69 kg
Benjamin Gläser (BC Nordend Offenbach) RSC-Sieg in Runde 3 über Felix Menzel (TV Gelnhausen)

Männer B 75 kg
Bruno Zuber (ABC Oberursel) Punktsieg über Roozitalab Shirazi (BC Nordend Offenbach)

Männer B 81 kg
Mehmet Savac (ABC Oberursel) Punkftsieg über Marcel Hackfort (BC Nordend Offenbach)

Männer B 91 kg
Robert Wolynko (AS Heros) Punktsieg über Patrik Kusch (AS Heros)

Männer A 57 kg
Roberto Pfeiffer (SG Sossenheim) Punktsieg über Iwan Schidlowski (KSV Kassel)

Männer A 75 kg
Eugen Mamberger (Box Team Lahn) Punktsieg über Noro Narijan (BC Rüsselsheim)

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Box-WM in Mailand

Die Ergebnisse und nächste Gegner der DBV-Boxer:

20.09.2009


51 Kg: 50 Teilnehmer

Ronny Beblik (BC Chemnitz) - 14:08 PS ü. Balo Vankeyeu (BLR)

Ronny Beblik (BC Chemnitz) - 05:03 PS ü. Aleksander Alexandrov (BUL)

Ronny Beblik (BC Chemnitz) - 09:03 PS ü. Khalid Yafai (ENG)

Ronny Beblik (BC Chemnitz) - 07:09 PN g. Arroyo Mc Williams (PUR), 3. WM-Platz (Bronze)


54 Kg: 55 Teilnehmer

Denis Makarov (BF Bottrop) - 08:05 PS ü. Vittorio Parrinello (ITA)

Denis Makarov (BF Bottrop) - 11:08 PS ü. Jesus Madgaleno (USA)

Denis Makarov (BF Bottrop) - 03:08 PN g. Tulashboy Doniyorov (UZB)


57 Kg: 57 Teilnehmer

Sandro Schaer (BC Demmin) - 11:01 PS ü. Mehrulla Lassi (PAK)

Sandro Schaer (BC Schwerin) - 05:14 PN g. Yasniel Toledo Lopez (CUB)


60 Kg: 55 Teilnehmer

Eugen Burhard (Osnabrück) - 11:03 PS ü. Ibrahim Kamal (CAN)

Eugen Burhard (Osnabrück) - +10:10 PS ü. Miklos Varga (HUN)

Eugen Burhard (Osnabrück) - 09:03 PS ü. Jai Bhagwan (IND)

Eugen Burhard (Osnabrück) - 02:09 PN g. Koba Pkhakadze (GEO), 5. WM-Platz-


69 Kg: 55 Teilnehmer

Jack Culcay-Keth (Darmstadt) - 10:05 PS ü. Hosam Abdin (EGY)

Jack Culcay-Keth (Darmstadt) - 14:05 PS ü. Brian Castano (ARG)

Jack Culcay Keth (Darmstadt) - 05:02 PS ü. Torben Keller (DEN)

Jack Culcay-Keth (Darmstadt) - 06:04 PS ü. Botirjon Mahmudov (UZB)

Jack Culcay-Keth (Darmstadt) - 07:04 PS ü. Andrey Zamkovoy (RUS), Weltmeister


75 Kg: 62 Teilnehmer

Konstantin Buga (Velberter BC) - 20:03 PS ü. Jacinto Do Rosario (CPV)

Konstantin Buga (Velberter BC) - 12:01 PS ü. Mladen Manev (BUL)

Konstantin Buga (Velberter BC) - 10:09 PS ü. Rey Recio (CUB)

Konstantin Buga (Velberter BC) - 03:04 PN g. Abbos Atoev (UZB), 5. WM-Platz


81 Kg: 46 Teilnehmer

Rene Krause (Leverkusen) - 11:01 PS ü. Mario Lakatos (SVK)

Rene Krause (Leverkusen) - 05:01 PS ü. Dong Hoe Kim (KOR)

Rene Krause (Leverkusen) - +02:02 PS ü. Oleksandr Gvozdyk (UKR)

Rene Krause (Leverkusen) - 02:08 PN g. Elshod Rasulov (UZB), 5.WM-Platz


91 Kg: 46 Teilnehmer

Stefan Köber (BC Frankfurt/O) - 03:24 PN g. Egor Mekhontsev (RUS)


+91Kg: 32 Teilnehmer

Erik Pfeifer (TuS Lohne) - 11:03 PS ü. Terurio Quinunez (ECU)

Erik Pfeifer (TuS Lohne) - 08:12 PN g. Zhilei Zhang (CHN)


Alle Ergebnisse des WM-Finales von Mailand:

48 Kg: Serdamba Purevdorj (MGL) - 10:05 PS ü. David Ayrapetyan (RUS)

51 Kg: Arroyo Mc Williams (PUR) - 18:02 PS ü. Tugstogt Nyambayar (MGL)

54 Kg: Detelin Dalakliev (BUL) - 05:03 PS ü. Eduard Abzalimov (RUS)

57 Kg: Vasyl Lomachenko (UKR) - 12:01 PS ü. Sergey Vodopiyanov (RUS)

60 Kg: Domenico CValentino (ITA) - 09:04 PS ü. Jose Pertaza (PUR)

64 Kg: Roniel Iglesias Sotolongo (CUB)- 08:02 PS ü. Frankie Gomez (USA)

69 Kg: Jack Culcay-Keth (GER) - 07:04 PS ü. Andrey Zamkovoy (RUS)

75 Kg: Abbos Atoev (UZB) - 09:00 PS ü. Andranik Hakobyan (ARM)

81 Kg: Artur Beterbiev (RUS) - 13:10 PS ü. Elshod Rasulov (UZB)

91 Kg: Egor Mekhontsev (RUS) - 12:02 PS ü. Osmai Acosta Duarte (CUB)

91+Kg: Roberto Cammarelle (ITA) - 10:05 PS ü. Roman Kapitonenko (UKR)



Die Medaillenwertung nach Nationen:


Rang: Nation: Gold: Silber: Bronze: Gesamt:

01 Russland 2 4 2 8

02 Italien 2 - - 2

03 Uzbekistan 1 1 2 4

03 Cuba 1 1 2 4

05 Ukraine 1 1 1 3

05 Mongolei 1 1 1 3

07 Puerto Rico 1 1 - 2

08 Deutschland 1 - 1 2

09 Bulgarien 1 - - 1

10 Armenien - 1 - 1

10 USA - 1 - 1

12 Frankreich - - 2 2

12 Indien - - 2 2

14 Irland - - 1 1

14 Kasachstan - - 1 1

14 Ungarn - - 1 1

14 Weißrussland - - 1 1

14 Korea - - 1 1

14 Georgien - - 1 1

14 Indien - - 1 1

14 Mexiko - - 1 1

14 Venezuele - - 1 1

22 Nationen 11 11 22 44


Gesamtteilnahme: 133 Nationen mit 554 Boxern.

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Culcay-Keth holt Gold im Weltergewicht

12.09.2009

Durch einen Sieg nach Punkten hat der Darmstädter Jack Culcay-Keth bei der Amateurbox-WM die Goldmedaille gewonnen. Der Weltergewichtler besiegte den Russen Andrej Samkowoj 7 zu 4 und sicherte dem Deutschen Boxsport-Verband (DBV) somit das erste WM-Gold seit 14 Jahren.

Disziplin: Weltergewicht (69 kg)
Land: Deutschland
geb. am 26.09.1985 in Ambalu (Equador)
Größe: 170    
Gewicht: 69        Verein: TG 75 Darmstadt

Jack Culcay-Keth ist Weltmeister, Ronny Beblik holt Bronze,
Eugen Burhard, Konstantin Buga, Rene Krause belegen 5. Plätze
Denis Makarov und Erik Pfeifer erst im Achtelfinale unterlegen.

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Amateur-Boxer Erik Pfeifer

02.09.2009

Superschwergewichtler Erik Pfeifer hat den deutschen Amateur-Boxern einen erfolgreichen Start in die Weltmeisterschaften in Mailand beschert. Der 22-Jährige aus Lohne/Niedersachsen gewann seinen Erstrunden-Kampf gegen den Ecuadorianer Terurio Quinunez mit 11:3 klar nach Punkten. Zu seinem nächsten Kampf muss der deutsche Meister erst am kommenden Montag in den Ring steigen. Dabei drohte ihm im Olympiazweiten Zhilei Zhang aus China allerdings ein schwerer Brocken. Zhilei musste sich zuvor aber noch gegen den Usbeken Sardor Abullajew behaupten. Deutschland stellt bei den Titelkämpfen, an denen 554 Boxer aus 133 Nationen teilnehmen, eine neunköpfige Staffel und hofft nach den medaillenlosen Weltmeisterschaften 2007 in Chicago sowie dem Olympiadebakel von Peking auf ein- bis zweimal Edelmetall.

Ein Jahr nach dem Olympia-K.o. von Peking wollen Deutschlands Amateurboxer zu alter Schlagkraft zurückfinden. "Wir haben die Hoffnung auf ein, zwei Medaillen", sagt Boxsport-Präsident Jürgen Kyas vor dem Auftakt der WM am Dienstag in Mailand (bis 12. September). Dort soll eine vom Darmstädter EM-Zweiten Jack Culcay-Keth (Weltergewicht) angeführte neunköpfige deutsche Staffel punkten. "Die Trainingsergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass die jungen Leute besser abschneiden als in Peking", sagt Kyas.

Schlechter geht auch nicht. Vor einem Jahr war ein deutsches Olympia-Quartett geschlossen in der ersten Runde auf der Strecke geblieben. "Natürlich stehen wir seit Peking unter Druck, aber damit ist auch die Motivation gewachsen", sagt Disziplintrainer Roland Kubath (Speyer), der zusammen mit Diagnosetrainer Harry Kappell (Klein Trebbow) das neue Bundestrainer-Duo bildet. Dessen Aufgabe ist es, die DBV-Boxer aus dem Tief zu führen.

Das deutsche WM-Aufgebot für Mailand:

Fliegengewicht bis 51 kg: Ronny Beblik (23/Chemnitz), deutscher Meister

Bantamgewicht bis 54 kg: Denis Makraov (22/Velbert), EM-Dritter und deutscher Meister

Federgewicht bis 57 kg: Sandro Schaer (25/Demmin), deutscher Meister

Leichtgewicht bis 60 kg: Eugen Burhard (22/Osnabrück), DM-Zweiter

Weltergewicht bis 69 kg: Jack Culcay-Keth (23/Darmstadt), Vize-Europameister und deutscher Meister

Mittelgewicht bis 75 kg: Konstantin Buga (24/Velbert)

Halbschwergewicht bis 81 kg: Rene Krause (24/Leverkusen), EM-Dritter

Schwergewicht bis 91 kg: Stefan Köber (25/Frankfurt/O.), DM-Zweiter

Superschwergewicht +91 kg: Erik Pfeifer (22/Lohne), deutscher Meister

Der EM-Zweite Jack Culcay-Keth und Ronny Beblik haben Deutschland bei der Amateurbox-WM in Mailand zwei Medaillen gesichert.

Weltergewichtler Culcay-Keth (Darmstadt) zog dank des 5:2-Punktsieges gegen den Dänen Torben Holdt Keller ins Halbfinale am Freitag den 04.09.09 gegen den Usbeken Botirjon Machmudow ein.

Fliegengewichtler Beblik (Chemnitz) schlug den Engländer Khalid Yafai und kämpft in der Vorschlussrunde gegen McWilliams Arroyo (Puerto Rico) um die Finalteilnahme.

"Jack hat gegen den erwartet starken Dänen wie immer mit viel Auge und Herz geboxt. Er ist unheimlich gut drauf. Ich glaube, dass sich die Medaillenfarbe noch ändert", sagte Disziplintrainer Roland Kubath.

"Von Rene Krause bin ich enttäuscht"


Im Viertelfinale ausgeschieden sind dagegen Leichtgewichtler Eugen Burhard aus Osnabrück (2:9 gegen Koba Pchakadse/Geogien), der Halbschwergewichts-EM-Dritte Rene Krause aus Leverkusen (2:8 Elschod Rasulow/Usbekistan) sowie der Velberter Mittelgewichtler Konstantin Buga (3:4 gegen Abbos Atojew/Usbekistan).

"Von Rene Krause bin ich enttäuscht. Da hat alles gefehlt, selbst die Einstellung", meinte Kubath.

Der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) hatte vor den Titelkämpfen, an denen 554 Boxer aus 133 Nationen teilnehmen, ein bis zwei Medaillen als Ziel für die neunköpfige Staffel ausgerufen.

Zuletzt waren deutsche Faustkämpfer sowohl beim Olympia-Debakel in Peking als auch bei der WM 2007 in Chicago ohne Edelmetall geblieben. 

 

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AS Heros Boxer überzeugten in Limburg

VL. Dimitri Schwin, Trainer Jürgen Erben, Robert Wolynko, Roman Wehrwein, Alexander Schwin.

Am 11.07.2009 fand in Balduinstein im Burgsaal die 1. Balestaner Boxnacht statt.

Veranstaltet vom Boxring Condor aus Limburg und der SG Balduinstein.

Um 18:00 begann die Veranstaltung mit 5 Vorkämpfen. Ab 19:00 Uhr folgten 12 Hauptkämpfe Den 11. Kampf Jugend 75 Kg bestritt Dimitri Schwin ( AS Heros Kassel ) gegen den Lokalmatador David Haruntanjan ( Condor Limburg ). Dimitri Schwin wusste das David sehr schlagstark war und setzte die Order von Trainer Jürgen Erben nur mit linken und rechten Geraden aus der Ringmitte zu boxen sehr gut um. Dimitri konterte den immer wieder angreifenden Limburger sehr gut aus. Das nach dem Kampf ein Unentschieden vom Kampfgericht gewertet wurde, nahm Dimitri gegen den Lokalmatadoren gelassen entgegen. Den wohl besten Kampf des Abends machte im vorletzten Kampf Männer bis 91 Kg Roman Wehrwein ( AS Heros Kassel ) gegen Dumus Bastan ( BR Neu Isenburg ). Beide Kämpfer waren schon Hessenmeister und so konnte man mit einem guten Kampf rechnen. Roman fing auch gleich mit schnellen Schlagserien an, seinem Gegner zu zeigen,dass er nicht zum Verlieren nach Limburg gekommen war.

Es entwickelte sich ein toller Kampf von beiden Akteuren. Allerdings hatte Wehrwein immer eine sofortige Antwort auf die Aktionen von Bastan parat. Auch die Anfeuerungsrufe seiner Schlachtenbummler die hauptsächlich aus dem Süd hessischen Raum kamen, konnten die drohende Niederlage nicht verhindern. Nach zweimaligem anzählen des Neu Isenburgers gewann Roman einstimmig nach Punkten.

War die Halle schon aufgeheizt vom vorletzten Kampf, setzte im anschließenden letzten Kampf Männer bis 91 Kg Robert Wolynko ( AS Heros Kassel ) gegen Quissam Azdoufal ( Nordend Offenbach ) noch einen drauf mit seinem unbändigem Kampfgeist.

In diesem Fight kam Robert in den ersten beiden Runden gegen den sehr beweglichen und teilweise unsauber schlagenden Azdoufal nicht so richtig in den Kampf.Robert versuchte mit seiner Führ- und Schlaghandgeraden den Gegner zu treffen, was ihm durch die gute Beinarbeit

Azdoufals immer wieder schwer fiel. Aber ab der dritten Runde wurde Azdoufal langsamer und Robert verlagerte seine Trefferfläche auch auf die Körperpartien des Offenbachers und antwortete ihm mit Serien von Kopf und Körpertreffern. Ende der Zweiten und Mitte der letzten Runde wurde Azdoufal angezählt, außerdem wurde eine Verwarnung wegen Innenhandschlagens ausgesprochen.Diese letzte Runde riss den Kampfverlauf zu Gunsten von Wolynko noch herum und somit kam es zu einem verdienten Punktsieg des Kasslers.

Für Alexander Schwin ( AS Heros Kassel ) dritter der Deutschen Meisterschaft 2009 fand sich kein Gegner. Somit konnte er als Betreuer am Ring aushelfen.

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29.06.2009

Der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) hat einen neuen Präsidenten. Jürgen Kyas setzte sich bei der Wahl gegen seinen Amtsvorgänger Friedrich Schupp durch.

Jürgen Kyas ist neuer Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV). Beim 49. DBV-Kongress am Wochenende im niedersächsischen Gifhorn setzte er sich in einer geheimen Abstimmung gegen den bisherigen Amtsinhaber Friedrich Schupp durch. Kyas steht stellvertretend für eine runderneuerte Führungsriege.

Für die Finanzen zuständig ist nun Hermann Sauer als Nachfolger von Hinrich Karsten, der vor dem Kongress zurückgetreten war. Neuer Vizepräsident Leistungsport ist Günter Deuster. Für das Rechtswesen verantwortlich ist Klaus Beckmann. Vertreter der Landesverbände und "Vize" Breitensport ist Werner Kranz. Als neuer Sportwart wird für die nächsten vier Jahre Karl-Heinz Nitzsche fungieren.

Im Mittelpunkt des Kongresses stand die prekäre finanzielle Situation. Hier soll eine Erhöhung der Beiträge durch die 807 zustimmenden Mitgliedsvereine für Entspannung sorgen.

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12.06.2009

3. Platz bei der Deutschen Box-Meisterschaft in Lindow
Toller Erfolg des Newcomers vom AS Heros Kassel.

Alexander Schwin, der vom Streetwork Projekt aus Niestetal hervor geht, belegte bei den Deutschen Meisterschaften in Lindow den dritten

Platz. Alexander Schwin ( AS Heros Kassel ) 54 Kg boxte im Viertelfinale gegen Stefan Zug aus Sachsen.

Alexander bestimmte mit seiner Führhand diesen Kampf und wurde zum Punktsieger erklärt.

Am nächsten Tag, mußte Alexander im Halbfinale gegen den in der Rechtsauslage boxenden Nils Morgel ( Mittelrhein ) antreten.

In der ersten Runde ging er mit 3 Punkten in Führung. Alexander ging in die zweite Runde und nahm das Tempo raus und dachte mit dem Punktevorsprung

muß ich mich schonen für den Endkampf. Dann fightete Morgel sich nach vorne und ging mit 5 zu 3 Punkten in die dritte Runde.

Alex kämpfte sich wieder heran, aber die letzen Aktionen von Alex fanden nicht vom Punktgericht Beachtung und somit verlor Alexander Schwin

nach einem spannenden Kampf äußerst knapp mit 6 zu 5 Punkten und sicherte so eine Bronzemedaille für Hessen.

Trotzdem ist Trainer Jürgen Erben mit der Leistung, die sein Schützling in den ca. 1,5 Jahren boxtraining erreicht, hat mehr als zufrieden.


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Bronze für zwei Kasseler Boxer

Bad Blankenburg 24.05.09

Für die deutsche Juniorenmeisterschaft im Amateurboxen hatten sich zwei Kasseler Kämpfer qualifiziert, Stefan Dell und Evgenij Schidlowski, aus dem Verein Fight for fun erreichten das Halbfinale, nach dem Evgenij Schidlowski im Viertelfinale den Favoriten Johannes Reschetnikow aus Bayern mit 5:4-Punkten besiegt hatte.

Schidlowski ausgekontert

Im Halbfinale traf Schidlowski auf den späteren deutschen Meister Veniamin Sotskov aus Sachsen. Bis zum Ende der zweiten Runde war der Kampf mit 9:9-treffern noch ausgeglichen. In der Runde drei wollte Schidlowski jedoch mit Macht den Sieg erkämpfen und wurde aus gekontert. Stefan Dell verlor gegen Justin Meifert (Babelsberg) mit zwei Punkten Rückstand.

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Max Meier und Dimitri Schwin

Gelnhausen 7. März 2009

Beim Viertelfinale der Hessenmeisterschaft U12 bis U19 stiegen nordhessische Boxer von AS Heros und KSV fight for fun in Gelnhausen in den Ring. Dimitri Schwin (AS Heros Kassel)  75 Kg, konnte sich aufgrund seiner besseren Technik und sauber geschlagener Führhände gegen den Oberurseler Belaal Shojai klar durchsetzen und siegte einstimmig nach Punkten. Am nächsten Samstag trifft er im Halbfinale auf den Marburger Waldemar Adler.

Max Meier 69 Kg, KSV fight for fun, konnte gegen den Kämpfer Abdullah Kaya alle vier Runden einstimmig für sich entscheiden. Bei dem Gefecht wurde Kaya von dem erfahrenen fünffachen Hessenmeister Max Meier mehrmals hart getroffen und gewann so den Kampf über die Runden. Max Meier tritt nun im Halbfinale gegen den deutschen Vize-Meister Leon Bunn von der SG Sossenheim an.

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Motorische Leistungsschwäche bei Kindern ist weit verbreitet: Kinderärzte sehen viel Bewegung als wichtigste Therapie für die Behandlung von Haltungsschäden und Rückenproblemen.

Artikel eingestellt 23.01.2009

Rückenschmerzen sind neben Bauch und Kopfschmerzen die häufigsten Beschwerden der 11 - 17 - Jährigen. Das hat die Kinder und Jugendgesundheitsuntersuchung KiGGS ergeben. Etwa 24 Prozent der Jugendlichen besuchen wegen ihrer Rückenschmerzen einmal im Jahr einen Arzt. In den meisten Fällen sind nach Einschätzung von Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder und Jugendärzte in Thüringen mangelhafte Bewegung und schwach ausgebildete Rückenmuskeln bei einseitiger Sitzhaltung der Grund. Damit die Schmerzen nicht zum Dauerzustand werden, ist es wichtig, dagegen anzugehen. Denn die Beschwerden halten die Jugendlichen laut Niehaus meist noch mehr davon ab, sich zu bewegen. Konnten Krankheiten wie eine Wirbelsäulenverkrümmung oder ein Hüftproblem als Ursache ausgeschlossen werden, sollten Eltern und Jugendliche gemeinsam mit dem Jugendarzt den Tagesablauf und die Gewohnheiten unter die Lupe nehmen und dann etwas am Lebensstil oder an belastenden seelischen Faktoren ändern, rät die Kinder und Jugendärztin. Mögliche Einflussfaktoren können der Muskelstatus, das Bewegungs und Sitzverhalten, aber auch das Schultaschengewicht, der Computergebrauch oder der Fernseh und Videokonsum sein. So fanden Forscher heraus, dass eine Fernsehdauer von mehr als zwei Stunden täglich mit einem erhöhten Risiko für Rückenschmerzen verbunden ist. Neben zu wenig Sport kann in Einzelfällen auch eine Überlastung oder zu einseitige Belastung zu Rückenschmerzen führen - wie beim Badminton, Golf oder Tennisspielen. Auch Stress und psychische Probleme können Rückenschmerzen auslösen. Günstig sei es, im Rahmen der Jugendgesundheitsberatung J1, im Alter von 12 bis 15 Jahren, diese Problematik zu besprechen, so die Expertin.

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Boxclub 07 Kassel e.V                                                          lädt Kasseler Boxer  ein, zur Weihnachtsfeier!

Am 13.12.2008 feierte der Boxclub 07 Kassel e.V Weihnachten. Es trafen ca. 30 Boxer und Boxerinnen aufeinander, um zu feiern. Der AS Heros Kassel Abt. Boxen, kam mit ca. 25 Personen. Es gab eine kurze Buffet - Eröffnung von Herrn Dirk Sippel und dann stärkten sich die Boxer und Boxerinnen für ein Boxquiz, was gleich stattfand.

Das Boxquiz ergab folgende Gewinne:

1. Platz: Nangjalei Safi         1. paar Boxstiefel

2. Platz: Alexander Schwin  1. paar Boxstiefel

3. Platz: Marco Beyer         1. paar Boxstiefel

4. Platz: Marcel  Heim          1. paar Boxstiefel

5. Platz: Corinna Riemann   1. paar Boxstiefel (verschenkt an Vanessa Roy)

6. Platz: Isa Wells                1. paar Boxstiefel

7. Platz: Marco Will              1. paar Boxstiefel 

Schiedsrichter waren: Bettina Iwert und Jürgen Erben

               Marco Beyer unser Cutman am Buffet.

Nach dem Boxsport-Quiz gab es noch an die 50 Geschenke vom Weihnachtsmann wie z.B. Schrittmesser, T-Shirts, Mini Lederhandschuhe, Schlüsselanhänger, Notizbücher, Jogging-umhängetaschen, Boxsport-Manager Spiel und mehr.

Herr Jürgen Erben wurde dann zum Trainer des Jahres 2008 gewählt und Alexander Schwin zum Boxer des Jahres 2008. Herr Erben bekam ein großes Bild mit Unterschriften der Boxer und Alexander Schwin bekam ein paar neue Boxhandschuhe. Herr Wolynko wurde für seine Tätigkeit als Schriftführer geehrt und bekam ein T-Shirt von Paffen-Sport.

            Unser Filmaker Oliver Bienkowski.     

Es war die beste Weihnachtsfeier des Boxsports, was die Boxer und Boxerinnen erlebt haben, da wird es schwierig, es nächstes Jahr zu toppen. Herr Dirk Sippel bekam ein Dankeschön von -Boxer und Boxerinnen-, ein Geschenk vom China Restaurant "NI HAO", Kurfürsten Str. 8, Kassel. Eine Flasche PLUM CHIEW

Vielen Dank auch für das Restaurant und Verständnis, das die Boxer rumschreien durften, bei dem Boxsport-Quiz.

Jetzt sind wir gespannt und warten auf das Video von Oliver Bienkowski.

Hier ist es, 03.01.2009 eingestellt! Klick hier drauf und Du siehst es. 

Organisation: Dirk Sippel  1. Vorsitzende Boxclub 07 Kassel e.V.           

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27.11.08

Olympia-Zweite von Athen Nadine Kleinert (Kugelstoßerin) hat es mit dem Boxen nicht  so. Sie geht wieder zur Leichtathletik und will dort bei der WM 2009 eine Medaille holen für Deutschland. Nadine Kleinert (33 Jahre) hat wohl gemerkt, das sie beim Boxen nichts erreichen kann. Mit 33 Jahren ist es auch zu spät um die Sportart zu wechseln um dort Erfolge zu erobern. Nadine Kleinert hat bei einer Größe von 1,90 m ein Wettkampfgewicht von 90 kg. Sie startet für den SC Magdeburg. Kleinerts Trainer ist Klaus Schneider. Sie heiratete Ende 1999 und trug bis 2004 den Namen Kleinert-Schmitt. Wenn sie mit 20 Jahren angefangen hätte, Boxsport zu betreiben, dann wäre sie vielleicht schon Weltmeister im Boxsport. 

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1 mal Silber 1 mal Bronze für Deutsche EM Starte

21.11.2008

Mit Silber für Jack Culcay-Keth (Welter) und Bronze für Denis Makarow (Bantam) und Rene Krause (Halbschwer) kehrten die Deutschen Amateurboxer von den Europameisterschaften der Männer aus Liverpool (England) zurück.

 Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei Olympia und der letzten WM ist es ein erster Lichtblick im Deutschen Amateurboxen.

Deutsche Amateurboxer feiern EM-Auftaktsiege

07.11.2008

Die deutschen Amateurboxer haben bei den Europameisterschaften in Liverpool einen guten Auftakt erwischt. Slawa Kerber (Seelze) setzte sich in der Klasse bis 64kg gegen Christofer Evangelou (Zypern) in der Vorrunde nach Punkten mit 10:3 durch.

Bantamgewichtler Denis Makarov (Bottrop) gewann seinen Vorrunden-Kampf gegen Catsyhau Chawatski aus Weißrussland nach Punkten mit 8:4.

Insgesamt steigen 240 Boxer aus 40 europäischen Ländern in Liverpool in den Ring. Die Staffel des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) ist mit sechs Boxern vertreten.

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Das deutsche Amateurboxen steckt auch zwei Monate nach dem Olympia-Desaster von Peking, als alle vier nominierten Sportler im ersten Kampf unterlagen, in der Krise.

Scheidet als Bundestrainer aus. Helmut Ranze

In Horst-Peter Stickrodt wurde zwar ein neuer Sportdirektor gefunden, der seine Arbeit am 1. Januar aufnehmen soll. Gesucht aber auch: Ein Bundestrainer. Wer führt die junge deutsche Mannschaft nach London, wo bei Olympia 2012 wieder Boxmedaillen gewonnen werden sollen. Karsten Röwer hat mittlerweile auch Ex-Bundestrainer Otto Ramin der Trainerfindungskommission des DBV eine Absage erteilt. Er hatte im Gespräch in Kassel gesagt, das es zu viel Bürokratie ist und zu wenig an der Basis stattfindet. Die Arbeitsinhalte für einen Bundestrainer stimmen aus seiner Sicht einfach nicht. Trotz guter finanzieller Ausstattung bleibt Ramin weiterhin Trainer in der Außenstelle des Profistalls Sauerland Event in Berlin-Marzahn beim BSC Eintracht. Neben den bürokratischen Anforderungen dürfte für Ramin die Auflage geschockt haben, dass er von den Olympischen Spielen 2012 in London mit Medaillengewinnern heimkehren soll. Für Otto Ramin kaum zu packen. Wir haben den Kontakt zur Weltspitze total verloren. Der ehemalige Trainer von Regina Halmich, Torsten Schmitz, steht nach seinem Ende im Universum-Stall parat. Bis Mitte November soll eine Entscheidung gefallen sein.

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Kasseler Boxer erfolgreich zur Hessenmeisterschaft

Robert Wolynko, Roman Wehrwein, Jürgen Erben, Imer Segashi auf dem Weg zur Hessenmeisterschaft

„Zweimal Gold und einmal Silber“ für AS-Heros Boxer! Boxer von dem am 01.01.2007 neu gegründeten Verein AS-Heros Kassel lieferten am Wochenende großartige Kämpfe in den Halbfinal- und Finalkämpfen der diesjährigen Hessenmeisterschaften, die am Samstag und Sonntag den 27.09.08 und 28.09.08 in Oberursel ausgetragen wurden. Im Halbfinale der Hessenmeisterschaften erkämpfte sich Robert Wolynko ( AS-Heros Kassel ) gegen den kampferfahreneren Daniel Seibel ( TG Darmstadt ) einen sicheren Sieg nach Punkten. Den zweiten Halbfinale - Sieg erboxte sich im Halbschwergewicht bis 81 kg Roman Wehrwein ( AS-Heros Kassel ) gegen Hussein Mehran Fad ( PSV GW Ffm ). Roman Wehrwein setzte immer wieder Hussein Mehran Fad mit schnell geschlagenen Kombinationen unter Druck. Hussein Mehran Fad versuchte mit Aufwärtshaken den unermüdlich angreifenden Wehrwein ab zu wehren, aber die Angriffe gingen immer in die Deckung des AS-Heros Boxers. Den dritten Halbfinale -Kampf musste Imer Segashi in der „Königsklasse“ Superschwer gegen Dittmar ( CSC Frankfurt ) erkämpfen. Imer Segashi musste sich den immer wieder anstürmenden Dittmar mit links rechts Kombinationen auf Distanz halten. Nach drei hart erkämpften Runden siegte Imer Segashi und zog als dritter AS-Heros Boxer ins Finale ein. Den ersten Finalkampf bestritt Imer Segashi ( AS-Heros ) gegen Fouad Doukkali ( Nordend Offenbach ). Beide Boxer wussten von ihren stärken und hatten sich in der erste Runde zurück gehalten. In der zweiten und dritten Runde hatte Imer Segashi die Angriffe seines Gegners mit Führ- und Schlaghand Geraden erfolgreich gekontert. Um so erstaunter war Trainer Jürgen Erben nach dem anschließenden Urteil, das Fouad Doukkali zum Hessenmeister erklärt wurde. Den wohl besten Kampf des Tages lieferten sich Roman Wehrwein (AS-Heros Kassel ) gegen Yilamz Uca (BC Nordend Offenbach). Beide Kontrahenten suchten den Nahkampf, doch verstand es Roman Wehrwein die angriffsorientierten Akzente zu setzen. Somit sicherte sich Roman Wehrwein einen einstimmigen Punktsieg und wurde Hessenmeister. Auch einen klaren Sieg erkämpfte sich Robert Wolynko ( AS-Heros ) gegen Marko Fries ( TuS Aschaffenburg ). Robert Wolynko setzte die Marschroute die ihm Trainer Jürgen Erben mit auf dem Weg gegeben hatte perfekt um und punktete Runde für Runde mit seiner Führhand und holte sich in der Gewichtsklasse bis 91 kg den Meistertitel. Der Juniorenmeister bis 64kg Nangjalei Safi konnte wegen einer Handverletzung nicht teilnehmen. Ebenso war Sergey Kiricenko nicht zum Einsatz gekommen, weil er am Wettkampftag einen Lehrgang hatte. Trotzdem freute sich Trainer Erben über den Erfolg seiner jungen Mannschaft

In der Klasse bis 57 Kg stieg Iwan Schidlowski in Oberursel für den KSV fight for fun Kassel in den Ring. Sein um einen Kopf größerer Gegner Abdelhakim Tottoul (Offenbach) konnte seinen Reichweitenvorteil nicht nutzen und Iwan Schidlowski wurde verdient einstimmiger Punktsieger.

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Deutscher Boxsport hat bei Olympia nichts vorzuweisen

Nachdem jetzt die Mit Rustam Rahimow (Velbert) schied auch der letzte Faustkämpfer des mit vier Boxern ohnehin dünnen deutschen Aufgebotes schon in der ersten Runde des olympischen Turniers in Peking aus. Nach der indiskutablen 2:11-Niederlage im Bantamgewicht gegen den Usbeken Hoorshid Toijbajew folgte Rahimow den bereits zuvor gescheiterten Konstantin Buga (Berlin), Jack Culcay- Keth (Darmstadt) und Wilhelm Gratschow.
Mit Rustam Rahimow (Velbert) schied auch der letzte Faustkämpfer des mit vier Boxern ohnehin dünnen deutschen Aufgebotes schon in der ersten Runde des olympischen Turniers in Peking aus. Nach der indiskutablen 2:11-Niederlage im Bantamgewicht gegen den Usbeken Hoorshid Toijbajew folgte Rahimow den bereits zuvor gescheiterten Konstantin Buga (Berlin), Jack Culcay- Keth (Darmstadt) und Wilhelm Gratschow.



Drei Deutsche Boxer in Runde eins gescheitert!

Als dritter deutscher Boxer ist Wilhelm Gratschow heute am 11.08.2008, in der ersten Runde ausgeschieden. Im Federgewicht bis 57 Kilo unterlag er dem Tunesier Alaa Shili deutlich. Mittelgewichtler Konstantin Buga schied bereits zuvor gegen Carlos Gongora aus Ecuador aus. Das gleiche Schicksal ereilte auch die zweite deutsche Medaillenhoffnung, Jack Culcay-Keth. Nach einem knappen Kampf musste er sich dem Südkoreaner und Olympiadritten aus Athen Kim Jungjoo geschlagen geben. Es liegt nun an Rahimov, die deutsche Box-Pleite zu verhindern. Dass es die deutschen Faustkämpfer in der 13.000 Zuschauer fassenden Arbeiter-Sporthalle in Peking schwer haben würden, an die Erfolge vergangener Olympischer Spiele anzuknüpfen, war abzusehen. Bundestrainer und Sportdirektor Helmut Ranze vermied es deshalb auch, Zielstellungen bekanntzumachen. Wenigstens eine Medaille war allerdings die Vorgabe vor der Auslosung.

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Henry Maske der Gentleman

1988 geht der Stern des Gentlemans auf. In Seoul feiert der 24 Jährige aus der DDR seinen größten Erfolg als Amateur. Er holt die Goldmedaille im Mittelgewicht.

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Olympia-Boxer holen sich Selbstvertrauen

Vage Olympia-Hoffnungen für Peking, trübe Aussichten für die Zukunft: Das deutsche Amateurboxen zeigte beim 36. Chemiepokal in Halle/Saale alle Facetten. Während sich die Olympia- Starter Rustam Rahimov (Velbert) und Jack Culcay-Keth (Darmstadt) mit Siegen im Bantam- sowie Weltergewicht Selbstvertrauen für ihren Olympia-Start holten, konnten weder ihre Peking-Begleiter Wilhelm Gratschow (Gifhorn) und Konstantin Buga (Berlin) noch die anderen jungen Faustkämpfer aus der Staffel des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) die Krise übertünchen.

Das Turnier war die richtige Prüfung für unsere Leute, auch wenn die Ergebnisse sehr unterschiedlich sind', sagte der Leitende Bundestrainer und Sportdirektor, Helmut Ranze. Dabei lobte er die Steigerung von Rahimov und die Entwicklung von Culcay-Keth. Beide sollten auch in der Lage sein, bei einer günstigen Auslosung in Peking zumindest das Halbfinale und damit die Medaillenränge ins Visier zu nehmen. 'Vorgaben nenne ich nicht. Boxt einer deswegen besser?', fragte Ranze. Bei Buga sieht der Sportdirektor noch große Defizite in der Kampferöffnung und in der Schlagstärke sowie dem druckvollen Fight. Gratschow soll in Peking nur für die Zukunft lernen. 'Er kann frei von der Leber weg boxen', empfahl Ranze. Die Anschlusskader, die die Olympia-Qualifikation verpassten, bekleckerten sich beim einzigen deutschen Turnier mit Weltklasse- Besetzung nicht mit Ruhm. Zwar wurde die deutsche Staffel auch dank des innerdeutschen Finalduells zwischen Rene Krause (Köln) und Robert Woge (Halle) am Ende erfolgreichste Nation, da aber beispielsweise Kuba ganz fehlte und Russland nur die zweite Garde nach Sachsen-Anhalt schickte, war dies eher Augenwischerei. Das weiß auch Ranze. 'Wenn es im Boxen und im deutschen Sport generell nicht weiter bergab gehen soll, muss sich an der Sportförderung etwas ändern. Es nützt nichts, Erbsen zu zählen und Papier zu beschreiben, das ist geduldig. Planungen und Konzepte müssen finanziert werden. Und dazu zählt auch, die Athleten abzusichern, nicht nur sportlich, sondern auch sozial', forderte der langjährige Trainer. Nationen wie Großbritannien, Italien, Frankreich, aber auch Indien, Australien und die Mongolei machen es den Deutschen vor. 'Dort wandern die besten Amateure nicht zu den Profis ab, weil sie auch finanziell gefördert und im Erfolgsfall lukrativ honoriert werden. Ohne Geld werden wir keine Erfolge mehr haben, denn Erfahrung sammelt man heute nur noch bei schweren internationalen Turnieren', sagte Ranze.

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Chemie-Pokal 

Jack Culcay-Keth und Konstantin Buga in starker Form, Wilhelm Gratschow mit Problemen: Für drei der insgesamt vier deutschen Olympia-Starter begann das 36. Turnier um den Chemiepokal der Amateurboxer in Halle/Saale mit unterschiedlichem Erfolg. Während der Darmstädter Culcay-Keth im Weltergewicht mit dem Ungarn Tamas Pekanov kurzen Prozess machte und ihn bereits in der ersten Runde durch Abbruch besiegte und auch Buga (Berlin) wegen technischer Überlegenheit zu einem vorzeitigen Kampfsieg im Mittelgewicht über Argenis Nunez (Dominikanische Republik) kam, erlebte Gratschow (Gifhorn) eine böse Überraschung. Statt des angestrebten Turniersieges schied der viermalige deutsche Meister im Bantamgewicht bereits im Viertelfinale gegen den Australier Paul Fleming nach einer 3:7-Niederlage aus. Culcay-Keth machte von Beginn an Druck und erzielte bereits mit den ersten Schlägen Wirkung. Beim Stand von 3:0 für den WM-Fünften zogen die ungarischen Betreuer die Konsequenzen und warfen das Handtuch. Im Halbfinale am Freitag bekommt es der Darmstädter mit dem Russen Oleg Kommisarow zu tun. Der EM-Zweite siegte überlegen gegen den Mongolen Nandin Erdene Muguntsooj mit 24:4. Buga hatte mit dem WM-Dritten Nunez einen starken Gegner vor den Fäusten, doch konnte der nicht an die Leistungen bei der vergangenen Weltmeisterschaft in den USA anknüpfen. Der Berliner punktete stets mit seiner linken Führhand und erzielte mit einigen Schlägen zudem Wirkung. Im Halbfinale trifft er nun auf den Russen Artjom Cebotarjow. Gratschow konnte dagegen in keiner Phase überzeugen, lief immer wieder in Konter des Ozeanien-Meisters Fleming oder ließ sich von den überfallartigen Angriffen überraschen. Am Ende musste er die 50. Niederlage in seinem 174. Kampf hinnehmen und eine völlig misslungene Olympia-Generalprobe verzeichnen. Von den am ersten Tag in den Ring gestiegenen acht deutschen Boxern zogen fünf ins Halbfinale ein. Am traditionsreichen Chemiepokal-Turnier, dem einzigen Weltklasse-Turnier in Deutschland, nehmen Athleten aus 11 Nationen teil, darunter 30 Olympia-Starter aus Peking. Wie in den vergangenen Jahren fehlt allerdings die Staffel aus Kuba.

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Olympia Qualifikation NEWS vom 10.03.2008

Auf Halbweltergewichtler Harun Sipahi (Wolfenbüttel) und Halbschwergewichtler Gottlieb Weiss (Hockenheim) ruhen die letzten deutschen Hoffnungen auf weitere Startplätze für das olympische Boxturnier bei den Spielen 2008 in Peking.

Beide haben bei der zweiten und letzten europäischen Olympia-Qualifikation in Athen das Halbfinale erreicht. Die anderen fünf angetretenen deutsche Boxer sind dagegen ausgeschieden.

Sipahi besiegte in der Runde der besten Acht den Weißrussen Jewgeni Ramaskewitsch mit 19:7 nach Punkten. Weiss setzte sich gegen Elnur Gadirow (Aserbaidschan) mit 22:11 nach Punkten ebenfalls klar durch. Beide müssen die Finals erreichen, um sich für die Spiele in Peking zu qualifizieren.

Der Traum von Olympia 2008 ist für die anderen deutschen Boxer geplatzt. Halbfliegengewichtler Andreas Robitsch (Halle/Saale) unterlag Mumin Veli (Mazedonien) mit 8:23, Fliegengewichtler Ronny Beblik (Chemnitz) hatte gegen den Türken Memis Fulas mit 9:16 das Nachsehen. Leichtgewichtler Artur Schmidt (Marl-Hüls) verlor gegen Daouda Sow (Frankreich) mit 10:22 und Superschwergewichtler Erkan Teper (Ahlen) gegen Cristian Ciocan (Rumänien) mit 10:14. Am Vorabend war aus dem siebenköpfigen deutschen Aufgebot bereits Schwergewichtler Alexander Povernov (Gifhorn) ausgeschieden.

Der Deutsche Box-Sportverband (DBV) hat in Rustam Rahimov (Velbert/Bantam), Wilhelm Gratschow (Gifhorn/Feder), Jack Culcay-Keth (Darmstadt/Welter) und Konstantin Buga (Berlin/Mittel) erst vier von elf möglichen Startplätzen für das olympische Box-Turnier in Peking sicher. Das Minimalziel, so viele Qualifikationen wie für die Spiele 2004 in Athen zu erlangen, ist allerdings erreicht. Um die verbliebenen 25 der 91 europäischen Quotenplätze bewerben sich in der griechischen Hauptstadt mehr als 200 Boxer aus 39 Nationen.


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Am 9.3.2008 fanden in Limburg die Finalkämpfe in den Altersklassen der Schüler bis Junioren statt.
Von AS Heros Kassel gingen in der Jugendklasse bis 44Kg Alexander Schwin und der mit 21 Kämpfen favorisierte Roman Schott TSV Korbach in den Ring. Alexander schlug Gerade und Aufwärtshaken zum Körper und Kopf von Schott. Nach mehreren
Treffern wurde Schott in der ersten Runde an gezählt. Nachdem Schott in der zweiten Runde nochmals an gezählt wurde
brach der Ringrichter den Kampf vorzeitig ab und somit holte sich das Talent Alexander Schwin ( AS Heros ) den Meistertitel.
Einen noch spektakuläreren Kampf bot der Oberliga Boxer Nangjalei Safi ( AS Heros ) gegen den Lokalmatador Chingizhan Schultheiss von Condor Limburg. Safi machte gleich ab der ersten Runde Druck und deckte seinen Gegner mit Kombinationen
ein.Safi erhöhte die Schlagfrequenz mit jeder Runde. Der Ring Arzt stoppte den Kampf in der 3. Runde wegen einer Nasen Verletzung. Somit wurde Nangjalei Safi zum 8.ten mal Hessenmeister.
Nordhessische Boxer überzeugen im Viertel- und Halbfinale der Hessenmeisterschaft

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Kassel. Erfolgreich verlief für die Kasseler Boxer das Viertelfinale der Hessenmeisterschaft, das am vergangenen Wochenende in Wölfersheim und Marburg stattfand.

Stanislaw Fischer (KSV fight for fun) ist der erste nordhessische Hessenmeister. Der Kasseler boxte in seine Finalkampf den Oberurseler Hudjera (Kad. 44 kg) sauber aus und wurde einstimmiger Punktsieger. Stefan Dell (KSV fight for fun/Jugend 36 kg) besiegte den Korbacher Vitalij Krom durch gute Kopf- und Körpertreffer in der zweiten Runde vorzeitig und bescherte seinem Verein damit den zweiten Hessenmeistertitel in diesem Jahr. Arnold Breidt (KSV fight for fun/44 kg) unterlag in einem spannenden Halbfinalkampf dem erfahrenen Korbacher Roman Schott.

Im Kadetten-Halbweltergewicht erkämpfte sich Max Meier einen Punktsieg gegen den für Marburg startenden deutschen Meister Lang. Im Finale am kommenden Sonntag steht nun der Darmstädter Erik Barbe dem Kasseler gegenüber. Der Oberligaboxer Safi Nangjalei (AS Heros) machte bereits in der ersten Runde kurzen Prozess mit dem Marburger Nemilostiwi, indem er harte Kopf- und Körperhaken schlug. Im Finale trifft Safi auf den Limburger Schultheiss (Junioren-Weltergewicht).

Nach einer schwachen ersten und einer ausgeglichenen zweiten Runde gegen den Marburger Favoriten Adler setzte sich Jonas Radtke (KSV fight for fun/Junioren-Mittelgewicht) dank zweier starker Schlussrunden doch noch nach Punkten durch. Im Finale in Limburg trifft Radtke auf den Eltviller Isufu. Im Junioren-Schwergewicht wird Harri Betker (KSV fight for fun) mit den Oberurseler Kiydin um den Titel kämpfen.

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Rahimov und Gratschow erkämpfen Olympia-Tickets

Rustam Rahimov (Velbert) und Wilhelm Gratschow (Gifhorn) haben bei der ersten europäischen Olympia-Qualifikation in Roseto Degli Abruzzi zwei weitere Peking- Tickets für die deutschen Amateur-Boxer geholt. Bantamgewichtler Rahimov bezwang im Kampf um Platz drei in seinem Limit den Ukrainer Maksim Tretjak mit 26:16 nach Punkten. Federgewichtler Gratschow setzte sich gegen den Engländer Stephen Smith mit 18:13 nach Punkten durch. Vor Rahimov und Gratschow hatten sich Jack Culcay-Keth (Darmstadt/Weltergewicht) und Konstantin Buga (Berlin/Mittelgewicht) bei den Weltmeisterschaften im Oktober 2007 in Chicago für Peking qualifiziert. Das zweite und letzte europäische Qualifikationsturnier findet im April in Athen statt.

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korbach. Der TSV Korbach bot den heimischen Boxfans am Samstag wieder einen Kampftag in der City-Passage an. "Das ist die Auftaktveranstaltung für unser vor kurzem ins Leben gerufenenes Jugendförderzentrum Boxteam Nordhessen", erklärte Reinhard Jassmann, Initiator des Turniers und Abteilungsleiter des TSV Korbach.
Robert Wolynko vom AS Heros Boxen Kassel machte seinen ersten Kampf.

Ein Unentschieden ist wohl die beste Lösung.  Beide waren gute Kämpfer.