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Boxen in Erfurt

Marco Huck bleibt WBO Weltmeister

Gegen Matt Godfrey (USA) siegte Marco Huck. Er gewann Samstagabend den 21. August 2010,  in der Messehalle Erfurt durch technischen K.o. nach zwei Minuten und 18 Sekunden in der fünften Runde . Für den Champion war das gleichbedeutend mit dem 30. Erfolg im 31. Profifight.

Alle Resultate aus der Messehalle in Erfurt im Überblick


1. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Laszlo Haaz (Ungarn) vs. Patrick Nielsen (Dänemark): Sieger Nielsen durch technischen K.o. in der ersten Runde.

2. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Kai Kauramaki (Finnland) vs. Marcos Nader (Österreich): Sieger Nader (einstimmig) nach Punkten.

3. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Ismail Abdoul (Belgien) vs. Enad Licina (Deutschland): Sieger Licina (einstimmig) nach Punkten.

4. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Lorenzo Cosseddu (Italien) vs. Dominik Britsch (Deutschland): Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten.

5. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Sami Selesmaa (Finnland) vs. Dustin Dirks (Deutschland): Sieger Dirks durch K.o. in der zweiten Runde.

6. Kampf, EU-Meisterschaft im Schwergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Gregory Tony (Frankreich) vs. Robert Helenius (Finnland): Sieger Helenius durch technischen K.o. in der sechsten Runde.



7. Kampf, WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Matt Godfrey (USA) vs. Marco Huck (Deutschland): Sieger Huck durch technischen K.o. in der fünften Runde.

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„Universum Champions Night“ - am 31. Juli 2010 in der o2 World Hamburg

Die Hansestadt Hamburg. Im Rahmen einer großen Sommer-Box-Gala mit attraktivem Rahmenprogramm traf der neue Shootingstar im Mittelgewicht auf großer Bühne auf. Der noch ungeschlagene Champion Sebastian Zbik hat seinen im Juli 2009 gewonnen WBC-WM-Titel in der o2-World Hamburg erfolgreich verteidigt.

Ein starker Beginn des amtierenden WBC-Interim-Weltmeister Sebastian Zbik. Konsequent, ruhig und zielstrebig setzte der Schweriner bereits in der ersten Runde klare Treffer. Sein 4 Zentimeter kleinerer Kontrahent aus Argentinien Jorge Sebastian Heiland versuchte mit explosiven Attacken Zbik in Bedrängnis zu bringen. Der Champion konnte jedoch zu jeder Zeit mit seiner rechten Geraden und Aufwärtshaken antworten. Alter und neuer WBC-Interims-Weltmeister ist Sebastian Zbik mit einem einstimmigen Punktrichterergebnis von 117:111, 177:111 und 116:111. Nun wartet in den USA andere WBC-Champion Martinez auf den Universum-Profi.

Alle Ergebnisse


EBU European Championship Heavyweight (12 Rounds)
Alexander Dimitrenko (UKR) vs. Yaroslav Zavorotnyi (UKR)
W TKO; Rd. 5, 1’25

Alexander Dimitrenko ist jetzt Europameister der EBU

Middleweight (8 Rounds)
Mariusz Cendrowski (POL) vs. Bronislav Kubin (CZE)
W PTS; 79:74, 79:73, 79:73

WBA World Championship Super Middleweight (12 Rounds)
Dimitri Sartison (GER) vs. Khoren Gevor (ARM)
W PTS; 115:112, 117:109, 117:110

Dimitri Sartison bleibt Weltmeister im Supermittelgewicht

Super Middleweight (8 Rounds)
Karoly Balzsay (HUN) vs. Aziz Daari (FRA)
W KO; Rd. 5, 0’34

Super Welterweight (6 Rounds)
Jack Culcay (GER) vs. Ionut Trandafir Ilie (ROM)
W TKO; Rd. 4, 2’18

Heavyweight (8 Rounds)
Juan Carlos Gomez (CUB) vs. Zack Page (USA)
W PTS; 80:72, 80:72, 80:72

Super Welterweight (6 Rounds)
Arthur Matern (GER) vs. Semjons Moroseks (UKR)
W PTS; 57:56, 57:56, 58:56

Wann es mal wieder eine Veranstaltung gibt, die vom ZDF übertragen wird und ob es überhaupt dazu kommt? Es blieb ein Geheimnis.

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Universum Champions Night in Mecklenburg Vorpommern

Die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns war am 17. Juli erneut der Austragungsort einer Universum Champions Night. Die deutsche Universum-Weltmeisterin Susi Kentikian mußte leider in der 3. Runde aufhören, durch einen Kopfstoss kam es zu einer starken Blutung, der Kopfstoss ging von Mexikanerin Arely Mucino (11-0-1 (6) aus. Die Fliegengewichtlerin aus Monterrey boxte teilweise mit dem Kopf und boxte wie ein Maschinengewehr, so sagte es man vor dem Kampf, Arely hat den Kampfnamen "Maschinengewehr" . Der Kampf wurde unentschieden gewertet und Arely möchte einen Rückkampf. Ob Susi den Rückkampf macht, eher nicht.

WBO-Eliminator: Bittere Niederlage für Alexander Alekseev


Das “Duell der Duelle”, die Nr. 2 gegen die Nr. 1 der WBO-Rangliste begann mit starken Treffern von Lebedev, der die erste Runde klar für sich entscheiden konnte. In Runde 2 schien der Universum-Profi im Kampf angekommen zu sein und ein besseres Gefühl für die Distanz bekommen zu haben. Doch aus dem Nichts traf eine harte cross geschlagene Linke von Lebedev genau auf die Schläfe von Alekseev und schickte ihn zu Boden. Der schwer angeschlagene Alekseev schaffte es nicht mehr rechtzeitig auf die Beine und verlor durch K.o. nach 2:43 in Runde 2. Denis Lebedev ist somit offizieller Herausforderer von WBO-Weltmeister Marco Huck. Universum-Vize Dietmar Poszwa: „Es war ein sehr Karriere-entscheidender Kampf für beide Athleten. Die Vorbereitung verlief sehr gut. Leider ging es komplett nach hinten los. Sascha hat von anfang an nicht in den Kampf gefunden und musste schon in der 1. Runde schwere Treffer einstecken. Natürlich muss man Lebedev beglückwünschen für die tolle Leistung. Viel Glück für die Zukunft."

Am 17. Januar 2009 boxt AlexanderAlekseev gegen Victor Emilio Ramírez im Düsseldorfer Burg-Wächter Castello um die Interims-Weltmeisterschaft des WBO-Verbandes. Der hoch favorisierte Alexejew verlor den Kampf gegen den unbekannten Argentinier überraschend durch Aufgabe in der Ringpause zur zehnten Runde. Alexejew hatte zuvor in seinen Aufbaukämpfen nie mehr als sechs Runden im Ring gestanden und bekam in der zweiten Kampfeshälfte zunehmend Konditionsprobleme, in deren Folge er in der neunten Runde wiederholt schwere Treffer einstecken musste. Dies veranlasste seinen damaligen Trainer Fritz Sdunek schließlich den Kampf abbrechen zu lassen. Da er jetzt 2 Kämpfe verloren hat, ist die Zusammenarbeit mit Universum wahrscheinlich beendet.

Marcel Meyerdiercks feiert an seinem 23. Geburtstag seinen 17. Sieg

Der Wismarer Marcel Meyerdiercks hatte es an seinem 23. Geburtstag mit dem unangenehmen Hermin Isava aus Venezuela zu tun. Isava nutze zu Beginn immer wieder die zu niedrige linke Deckung von Meyerdiercks, um seine rechte ins Ziel zu bringen. In Runde 2 fand der Universum-Profi immer besser in den Kampf und konnte von der Ringmitte aus klare Treffer erzielen. Der Mann aus Venezuela war in Runde 3 bereits sichtlich erschöpft und vernachlässigte seine Deckung immer wieder. Meyerdiercks nutze die Lücken bei Isava konzentriert und kam mit Geraden und Haken zum Kopf immer wieder durch. In Runde 6 rettete der Gong den überforderten Isava vor dem K.o. Mit einem technisch-brillianten Körpertreffer schickte Meyerdiercks seinen Gegner in Runde 7 zu Boden, der sich jedoch wieder aufraffen konnte. In der Folge nutze Meyerdiercks die Gelegenheit zum Knockout nicht und gewinnt klar überlegen nach Punkten mit 80:71, 78:71, 81:72.

Ergebnisse vom Kampfabend:

WIBF & WBA & WBO World Championship Flyweight (10 Rounds) - Susianna Kentikian (GER) vs. Arely Mucino (MEX): No Contest; Rd. 3, 0’27

WBO Eliminator Cruiserweight (12 Rounds) - Alexander Alekseev (RUS) vs. Denis Lebedev (RUS): L KO; Rd. 2, 2’43

Heavyweight (8 Rounds) - Christian Hammer (ROM) vs. Mariusz Wach (POL): L KO; Rd. 6, 1’56

Featherweight (8 Rounds) - Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Hermin Isava (VEN): W PTS; 80:71, 78:73, 81:72

Light Heavyweight (8 Rounds) - Eduard Gutknecht (GER) vs. Michal Bilak (CZE) W TKO; Rd. 3, 0’00

Light Heavyweight (6 Rounds) - Vikapita Meroro (NAM) vs. Jevgenijs Andrejevs (LAT) W PTS; 60:54, 60:54, 59:55

Der Kampf zwischen Jürgen Brähmer und Alejandro Lakatos (31-5-2 (23)
ist ausgefallen, Jürgen Brähmer hatte ein paar Tage vorher mit Rückenproblemen zu tun.  Vielleicht überträgt das ZDF den nächsten Kampf von Jürgen Brähmer, sonst werden wir ihn vorerst nicht im Fernseher sehen, der Vertrag mit ZDF ist ausgelaufen und wurde bisher nicht verlängert.
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Boxen in der Porsche Arena von Universum Box Promotion

Am 3. Juli 2010 gab es wieder in Stuttgart die Championsnight mit Top-Athleten wie Ina Menzer gegen Jeannine Garside, Firat Arslan, Jack Culcay, Rachim Tschachkijew usw.

Der Hauptkampf den das ZDF Live übertragen hatte, wurde zur Blamage von Ina Menzer,  sie fand gegen den wilden Kampfstil keine Mittel um die Starke Jannine Garside zu stoppen. die Kanadierin schlug um sich und traf durch die vielen Schläge immer in die Mitte auch immer wieder den Kopf von Ina Menzer. Selbst der Versuch von aussen zu boxen, gelang Ina Menzer nicht, einmal mußte Ina Menzer sogar zu Boden, als sie im Rückwärtsgang ein Schlag ins Gesicht bekam. Jeannine Garside hing 10 Runden wie ein Magnet an Ina Menzer. Für die Punktrichter gab es keine Möglichkeit die Boxerin Ina Menzer mit Punkten vorne zu sehen, somit verlor sie ihre WM-Titel der Verbände WBC, WIBF und WBO.

Für Menzer war es zudem die erste Niederlage im 27. Profikampf nach zuvor 26 Siegen. Ihre 32 Jahre alte Gegnerin verbesserte ihre Kampfbilanz auf 10 Siege (4 durch K.o.), 3 Niederlagen und ein Unentschieden.

Garside hat nun vier Titel
Garside feierte den zehnten Sieg im 14. Kampf und ist nunmehr vierfache Weltmeisterin. Zuvor besaß sie bereits den WIBA-Titel im Federgewicht. Ihre 32 Jahre alte Gegnerin verbesserte ihre Kampfbilanz auf zehn Siege (vier durch K.o.), drei Niederlagen und ein Unentschieden.

Vielleicht boxen die beiden Frauen noch Mal gegeneinander und Ina Menzer hat sich was von der Deckungsarbeit von Firat Arslan gemerkt, dann kann sie gegen Jannine gewinnen.

Arslan muss aufgeben

Firat Arslan hat seinen ersten Kampf nach langer Verletzungspause gegen Steve Herelius verloren. Der Franzose siegte, nachdem Arslan in der Pause zur zwölften Runde aufgeben musste. Herelius ist somit Interims-Weltmeister im Cruisergewicht nach WBA-Version.
Ab Runde vier übernahm er das Kommando und war bis zur Aufgabe der bessere Boxer. In Runde sieben hatte Arslan den Franzosen nah am K.o. Herelius fing sich jedoch wieder. In der elften Runde erlitt der Deutsch-Türke einen Kreislaufzusammenbruch und musste aufgeben. Auch Firat seine Freunde in der Ringecke, Luan Krasniqi  konnten Michael Timm nicht überzeugen, den Firat in die letzte Runde zu schicken.  Michael Timm sagte, schaut ihn mal an, der kann nicht mehr Boxen. Firat Arslan wurde mit einer Krankentransporttrage sofort ins Krankenhaus gebracht und mit Flüssigkeit versorgt. Er blieb eine Nacht zur Kontrolle und es ist alles Ok.

Nach 20 Monaten Pause war es für  Firat Arslan (39) am 3. Juli ein Kampf bei 30 grad Hallentemperatur. Er hatte damit direkt eine Chance um den Interim-Gürtel der WBA im Cruisergewicht zu boxen. Gegner war der 33 Jahre alte Franzose Steve Herelius (19-1-1 (11). Zu diesem Kampf um den Interim-Gürtel kam es, da der WBA-Weltmeister Guillermo Jones, der sich den Gürtel durch einen TKo-Sieg über Firat Arslan im September 2008 geholt hatte, seit diesem Tag nicht mehr im Ring stand und Jones nun durch Inaktivität die Aberkennung des Gürtels droht.

Ein Unfall stoppte die Karriere von Firat Arslan 2009

"Der Löwe" kämpfte sich erneut ran - doch dann wieder ein Rückschlag! Firat Arslan sprach sehr aufgeräumt und höchst motiviert über die schlimmsten Stunden seines Lebens: „Im Juni 2009 bin ich beim Training mit dem Rad in den Bergen ganz übel gestürzt. Ich bin voll auf den Asphalt geklatscht. Der war härter als ich. Ich musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Ich hatte zum Glück einen Helm auf. Mir war aber der Halsmuskel gerissen und ich hatte zahlreiche Brüche. Erst dachte ich, du kannst nie wieder gehen, geschweige denn Boxen. Hätte ich nicht ein solch starkes Muskelkorsett gehabt, wäre es sicher noch schlimmer ausgegangen. Aber jetzt ist wieder alles gut und ich bin wieder da! Ich kämpfe schon mein Leben lang. Ich bin der Beweis, dass man sich alles erkämpfen kann im Leben. Darum brenne ich jetzt sehr auf diese Chance. Ich möchte mir meinen WM-Gürtel zurück kämpfen.“ Meistertrainer Michael Timm, der auch Ina Menzer betreut, wird Firat Arslan wieder zum Weltmeister machen.

Michael Timm: "Ich hatte gesehen, dass die Runde nur noch wenige Sekunden ging. Wenn das anders gewesen wäre, hätte ich schon früher abgebrochen. Ich habe gesehen, dass er beim Zurückkehren in die Ecke schon nicht mehr Herr seiner Sinne war. Da geht die Gesundheit des Boxers vor. Es gibt auch noch ein Leben nach dem Sport. Das darf man bei allem Ehrgeiz nie vergessen. Dass Firat nicht aufgeben wollte, ist typisch für ihn. Er ist ein großer Kämpfer mit großem Herz. Er hat seine Sache bis dahin ganz toll gemacht."

Weitere Ergebnisse:

WBA Interims World Championship Cruiserweight (12 Rounds) - Firat Arslan vs. Steve Herelius L TKO; Rd. 12 0´00

WIBF & WBC & WBO World Championship Featherweight (10 Rounds) - Ina Menzer vs. Jeannine Garside L PTS; 92:98, 94:96, 94:96

Lightweight (8 Rounds) - Matt Zegan vs. Araik Sachbazjan W PTS; 79:73, 77:75, 77:76

Super Welterweight (6 Rounds) - Jack Culcay vs, Omar Siala W PTS; 60:54, 60:54, 60:54

Cruiserweight (6 Rounds) - Rachim Tschachkijew vs. Lukasz Rusiewicz W PTS; 60:54, 60:55, 60:54

Jetzt kommen noch 2 Veranstaltungen im Juli für das ZDF und dann gibt es keine Fernsehübertragung des Boxsports im ZDF. Bisher gibt es keine Informationen, wo die Kämpfe von Universum, demnächst zu sehen sind im TV.

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Super Six Turnier

Titelverteidigung und Tabellenführung für WBA-Champion Andre Ward


WBA-Weltmeister Andre Ward hat seinen Titel in der Nacht von Samstag den 19. Juni 2010 auf Sonntag erfolgreich verteidigt. Im zweiten Super-Six-Kampf von Andre Ward in Oakland kam er zu einem klaren Punktsieg über Allan Green. Nicht eine Runde gab der 26-Jährige ab - dreimal 120-108 lautete das eindeutige Urteil. Allan Green kam ins Super Six, weil  Jermain Taylor drei Monate nach seiner schweren K.o.-Niederlage gegen Arthur Abraham seinen Ausstieg aus dem Super-Six-Turnier der besten Supermittelgewichtler der Welt erklärte.

Andre Ward hatte im Turnier am 22.11.09 gegen Mikkel Kessler gewonnen und wurde WBA Weltmeister im Suppermittelgewicht.

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Boxpromoter Sauerland ist in der "Hall of Fame"

Als Ruhmeshalle bezeichnet man einen realen, häufiger aber auch einen nur fiktiven Denkmal-Raum, in dem die bedeutendsten Vertreter des jeweiligen Bereiches geehrt werden. Da das Phänomen besonders im angloamerikanischen Sprachraum populär wurde, sind die meisten von ihnen entsprechend in englischer Sprache benannt. Auch im deutschen Sprachraum wird zumeist der englische Begriff Hall of Fame benutzt.


Nach Max Schmeling soll nun Wilfried Sauerland die Ehre bekommen, in die Ruhmeshalle zu kommen. Damit sollen die Verdienste als Boxexperte und Boxpromoter geehrt werden. Die Entscheidung wer in die Hall of Fame aufgenommen wird, wurde bisher von weltweit 50 Boxhistorikern und die Mitgliedern der Boxing Writers Association of America getroffen. Die Ehrung fande am Sonntag den 13. Juni  in Canastota im Bundesstaat New York statt.

Seid 6. Mai 2008 gibt es in Deutschland auch ein Museum des Sports.

Die Idee dieser Ruhmeshalle wurde erstmals 2006, anlässlich der Verleihung der Goldenen Sportpyramide an Franz Beckenbauer, präsentiert. Zu diesem Zeitpunkt wurden elf Personen berufen, nämlich alle bisherigen Träger dieser Auszeichnung sowie postum Willi Daume und Josef Neckermann. Bis Ende 2007 wurden von einer 25-köpfigen Jury unter dem Vorsitz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble weitere 29 Persönlichkeiten ausgewählt.

Die Gründungsfeier fand am 6. Mai 2008 im Beisein von Bundespräsident Horst Köhler im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt.

Zukünftig soll die Jury jährlich drei neue Mitglieder nominieren.

Vorschlagsrecht haben:

die Stiftung Deutsche Sporthilfe,
der Deutsche Olympische Sportbund und
der Verband Deutscher Sportjournalisten.

In der Ruhmeshalle gibt es bisher nur einen Boxer.

Max Adolph Otto Siegfried Schmeling (* 28. September 1905 in Klein Luckow; † 2. Februar 2005 in Wenzendorf) war ein deutscher Schwergewichtsboxer und zwischen 1930 und 1932 Boxweltmeister im Schwergewicht. Er gilt bis heute als einer der populärsten Sportler Deutschlands. 

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Boxen im Jahnsportforum Neubrandenburg 5. Juni 2010

Sebastian Sylvester bleibt Weltmeister im Mittelgewicht der IBF

Sebastian Sylvester gegen Roman Karmazin

Der Kampf war voller Spannung, es reichte dann für Sebastian durch das Urteil der Richter, die sich einstimmig für ein Unentschieden aussprachen. Sebastian Sylvester hat nun eine Kampfbilanz von 37 Kämpfe, 33 Siege, 1 unentschieden 3 Niederlagen und 16 gewonnen durch K.o.

1. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Mariusz Cendrowski (Polen) vs. Thomas Troelenberg (Deutschland): Sieger Cendrowski (einstimmig) nach Punkten.


2. Kampf im Super-Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Vasyl Kliusa (Ukraine) vs. Henry Weber (Deutschland): Sieger Weber (einstimmig) nach Punkten.


3. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Christophe Dufaux (Belgien) vs. Lukas Schulz (Deutschland): Sieger Schulz durch technischen K.o. in der achten Runde.


4. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Demetrius Davis (USA) vs. Artur Hein (Deutschland): Sieger Davis durch technischen K.o in der vierten Runde.

5. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Zack Page (USA) vs. Yoan Pablo Hernandez (Kuba): Sieger Hernandez (einstimmig) nach Punkten.

6. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 10 Runden:

Oleg Platov (Ukraine) vs. Gbenga Oloukun (Nigeria): Sieger Platov durch K.o. in der sechsten Runde.

7. Kampf im Cruisergewicht, IBF-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 12 Runden:

Troy Ross (Kanada) vs. Steve Cunningham (USA): Sieger Cunningham durch technischen K.o. in der fünften Runde.

Steve Cunningham (25 Kämpfe, 23 Siege, 12 durch K.o.) ist wieder IBF-Weltmeister im Cruisergewicht. In seinem ersten Kampf für Team Sauerland besiegte er Troy Ross durch technischen K.o. in der fünften Runde durch eine Augenverletzung und sicherte sich den vakanten Titel der IBF. In der vierten Runde traf der Huck-Bezwinger seinen Gegner derart hart mit einer Rechten, dass sich ein tiefer Cut unter dem Auge des Kanadiers bildete. Auf Anweisung des Ringrichters wurde der Kampf nach einer Sekunde der fünften Runde abgebrochen. „Ich freue mich sehr“, jubelte Cunningham. „Endlich habe ich meinen alten Titel zurück. Das war ein harter Kampf. Ich wusste, dass ich Ross schlagen werde.“


8. Kampf im Mittelgewicht, IBF-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 12 Runden:

Roman Karmazin (Russland) vs. Sebastian Sylvester (Deutschland): Unentschieden.

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Ulli Wegner bekommt Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz für Ulli Wegner. Am Mittwoch 2. Juni stand Erfolgscoach Ulli Wegner im Vordergrund. Dem 68-Jährigen wurde aufgrund seiner besonderen Leistungen das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Wegner, der Sven Ottke, Markus Beyer, Arthur Abraham, Marco Huck und Cecilia Braekhus bei den Profis zu WM-Titeln führte, wurde zu Beginn des Jahres zum siebten Mal in Folge vom Fachmagazin "BoxSport" als "Trainer des Jahres" geehrt. Jetzt folgte in Berlin durch Thomas Härtel, dem Staatsekretär der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die Aushändigung des Verdienstordens.

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7 Hattesheimer Boxnacht am Freitag den 4. Juni 2010

Konstantin Airich gewinnt durch 2. Runde T.ko.

Konstantin Airich, Timo Habighorst, Alexander Kahl

Alexander Kahll 32 Jahre, (15 gewonnen/1 verloren/1 unentschieden/13 K.o.) ging nach 1.15 Minuten das erstemal zu Boden in der ersten Runde, die 2 Runde wurde dann von Timo Habighorst abgebrochen. Konstantin hat nun 32 Siege, 2 verloren, 2 unentschieden und 11 Kämpfe durch K.o. gewonnen.  

Juan Carlos Gomez gewinnt gegen Özcan Cetinkaya

Das war wohl die größte Herausforderung für Özcan Cetinkaya aus Kassel in seiner Laufbahn als Profiboxer. Sein Gegner der ehemalige Weltmeister Juan Carlos Gomez aus Kuba. Juan Carlos Gomez hat 46 Kämpfe, 2 Niederlagen, und 36 Kämpfe durch K.o. gewonnen. Özcan Cetinkaya hat 18 Kämpfe, 7 Niederlagen, 1 unentschieden und 11 Kämpfe durch K.o. gewonnen. Der Unterschied der Boxer war groß und Juan gewann nach Punkten in einem Fight von 8. Runden.

Weitere Kämpfe des abends:

Nysret Sopay (Alb) 28 Jahre gegen Damian Norris 28 Jahre, stammt aus Kuba und lebt in Stuttgart. Sieger nach Punkten, Damian Norris.

Super Mittelgewichtler Gjetan Keta (T.k.o. in der 1. Runde gegen Karel Zdarsa aus Tschechien. Gjetan Keta hatte den Boxstil von Mike Tyson, daher ein schnelles Ende für Karel Zdarsa.

Boris Estenfelder, der ebenfalls mit einem T.k.o. in der 1. Runde gegen Jusef Kurucaj aus Tschechien sein Profi-Debüt feierte.

Der beste Kampf war von Jessica "Sugar" Balogun gegen Angel McKenzie. Eine würdige Weltmeisterin (Jessica).

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SES-Boxing Open-Air Fight Night

Timo Hoffmann schlägt Gegner K.o.

Bei einer Open-Air-Veranstaltung auf der Landesgartenschau in Aschersleben gewann Hoffmann (39 Siege, 7, 1, 22. K.o.)vom SES-Boxstall gegen das niederländische Multikampf-Talent Harry Duiven jr.

Schwergewicht, 10 Runden Timo Hoffmann vs. Harry Duiven Jr. 22 Jahre, 17 K1 Kämpfe und davon 16 gewonnen.

Die Deutsche Eiche, Timo Hoffmann, kletterte am vergangenen Freitag 5. Juni in Aschersleben in den Ring, um nach einem Jahr Vaterschaftspause, sein Comeback zu geben. Und der SES-Schwergewichtler meldete sich mit einem Blitzsieg zurück. In einem Zehn-Runden-Duell stand er dem 22-jährigen Harry Duiven Jr. aus den Niederlanden gegenüber. Duiven versuchte Timo Hoffmann gleich zum Auftakt des Kampfes mit einigen Überraschungsangriffen zu beeindrucken. Aber die Deutsche Eiche ließ sich davon nicht beeindrucken. In der zweiten Runde schickte er den Holländer mit einer Rechten erstmals zu Boden. Dieser Schlag hatte bei Harry Duiven Jr. bereits eine starke Wirkung hinterlassen. Timo Hoffmann gewann damit durch K.o. nach 1.59 Minunte der zweiten Runde.


Kühne holt zwei weitere Gürtel

Weltmeisterin Ramona Kühne hat sich zwei weitere WM-Gürtel geholt.
Die 30 Jahre alte Berlinerin verteidigte in Aschersleben in Sachsen-Anhalt am Freitagabend ihren Superfedergewichtstitel des Weltverbandes WIBF mit einen Sieg durch technischen K.o. in der vierten Runde gegen Dahianna Santana aus der Dominikanischen Republik erfolgreich.

Damit sicherte sich Kühne gleichzeitig die vakanten WM-Titel der WBO und WBF.
Ramona Kühne war ihrer Gegnerin von Beginn an klar überlegen und bestimmte das Tempo. Mit zahlreichen Aktionen setzte sie ihrer Kontrahentin mächtig zu. Santana wurde bereits in Runde zwei und drei angezählt.
Nach 1:40 Minuten der vierten Runde beendete der Ringrichter nach einem erneuten

Christina Hammer der neue Stern von SES-boxing

SES-Boxlady Christina Hammer lieferte zur Open-Air-Fightnight einen echten Hammer-Kampf. Obwohl ihre Gegnerin ungeschlagen in den Ring geklettert war, ließ ihr die Dortmunderin zu keiner Minute den Hauch einer Chance. Marie Riederer zeigte zwar, dass sie eine gute Boxerin ist, aber dem Hammer-Schlägen der SES-Boxerin war sie nicht gewachsen. Besonders beeindruckte die junge Frau aus Weißwasser durch ihre Nehmerqualitäten. Allerdings knickte sie in der Mitte der 5. Runde nach einem weiteren Hammer-Schlag zusammen. Ringrichter Jürgen Langos brach den Kampf daraufhin sofort ab. Marie Riederer war kampfunfährig.

Mittelgewicht, 8 Runden
Lukas Konecny vs. Kanstantsin Mahankou

Lukas Konecny absolvierte am vergangenen Freitag einen Wettkampftest für einen bevorstehenden Titelfight. Laut Manager Ulf Steinforth würde der gebürtige Tscheche sowohl ein Kandidat für eine Europameisterschaft als auch für einen Weltmeisterschaft sein. Über acht Runden war das Duell im Mittelgewicht in Aschersleben angesetzt. Lukas Konecny boxte wie gewohnt offensiv. Er bearbeitete seinen Kontrahenten Kanstantsin Mahankow aus Weißrussland mit präzisen und harten Schlägen am Kopf und am ganzen Körper. Der Weißrusse war bereits in der 2. Runde von einem Cut gezeichnet. Nach und nach boxte der SES-Profi seinen Gegner mürbe. Am Ende der 4. Runde floss Mahankou das Blut bereits stark aus der Wunde über dem rechten Auge. Was der Weißrusse über die Runden einsteckte, wirkte schon beeindruckend. Lukas Konecny beherrschte den Kämpfer aus allen Positionen und übersäte ihn immer wieder mit Schlagsalven. Acht Runden lang hielt Kanstantsin Mahankou den Dauerdruck des Tschechen Stand. Am einstimmigen Punktsieg für Lukas Konecny gab es am Ende keinen Zweifel.

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Vitali Klitschko gewinnt gegen Albert Sosnowski auf Schalke

Vitali Klitschko (38) bleibt Schwergewichts-Weltmeister des Weltverbandes WBC. Im Fußballstadion "AufSchalke" zeigte der Ukrainer am späten Samstagasbend (29.05.2010) gegen seinen polnischen Herausforderer Albert Sosnowski (Europameister) einen souveränen Auftritt. In der zehnten Runde gelang Klitschko sogar der versprochene K.o.

Nach 2:13 Minuten in der zehnten Runde beendete eine schwere rechte Gerade des Weltmeisters den Kampf. Sosnowski ging zu Boden, Ringrichter Jay Nady brach das Duell sofort ab. Klitschko, der damit seinen 38. K.o.-Sieg feierte, jubelte nach dem Kampf: "Ich war heute in Top-Form. Ich habe gesehen, dass Albert Sosnowski noch jung ist und noch Fehler macht. Diese habe ich genutzt. Vitali hat eine K.o. Quote von über 95 Prozent.

" Sein polnischer Kontrahent sagte dagegen: "Ich bin etwas traurig, ich habe daran geglaubt, dass ich den Kampf gewinnen kann. Aber Vitali ist immer noch ein großartiger Boxer. Er hat ständig Druck gemacht, dadurch war ich am Ende etwas müde." Albert Sosnowski hatte 45 seiner 48 Profikämpfe gewonnen, 27 nach K.o.

Vitali Klitschko sollte ursprünglich auf Schalke gegen den früheren WBA Champion Nikolai Valuev antreten, die Verhandlungen scheiterten jedoch auf Grund unrealistischer finanzieller Forderungen seitens Valuev und dessen Management.

Sollte es noch in diesem Jahr zum Aufeinandertreffen zwischen Klitschko und Haye kommen, so wäre dies einer der größten Schwergewichtsboxkämpfe seit langer Zeit.

Vitali und sein jüngerer Bruder Wladimir haben ein finanzielles Angebot bekommen von 15 Mio Euro für weitere 5 Kämpfe, 3 Wladimir, 2 Vitali.

Vitali Klitschko hat einer Russischen Zeitung gesagt, das er 2010 aufhören will mit Boxen. Er hat keine Lust mehr, durch Städte zu reisen und Leute zu verprügeln. Ob es einen Kampf zwischen Vitali Klitschko und David Haye geben wird oder ob Wladimir die Aufgabe übernimmt, ist noch alles offen.

Nartz: Keiner kann die Klitschkos schlagen

 


Für 'Box-Professor' Jean-Marcel Nartz ist die Lage eindeutig: "Die Klitschkos sind die Besten, weil nichts anderes da ist." In der Tat ist das Schwergewichtsboxen jenseits der ukrainischen Brüder ein Jammertal. Kaum einer der Herausforderer, wie auch immer sie heißen mögen, kann die Klitschkos derzeit ernsthaft fordern. Nartz: "Vielleicht ist der schnelle Engländer David Haye einer. Aber im Moment schlägt die Brüder keiner, wenn sie nicht leichtsinnig werden."


Bundesverdienstkreuz für Vitali Klitschko

In der deutschen Botschaft in Kiew wurde Vitali Klitschko mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Sportler und Doktor der Sportwissenschaften erhält die Auszeichnung für seine Verdienste um die deutsch-ukrainischen Beziehungen. In einer Erklärung, die in der Zeitschrift "Die Bunte" veröffentlicht wurde, heißt es: "Er hat sich mit länderverbindendem Engagement um die Förderung der deutsch-ukrainischen Beziehungen verdient gemacht. Durch seinen Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche ist er in Deutschland DER Ukrainer und darüber hinaus ein Vorbild für die Jugend." Der Orden wird vom deutschen Botschafter Hans-Jürgen Heimsoeth ausgehändigt. Klitschko ist neben seinen sportlichen Auftritten auch politisch aktiv, sitzt in Kiew im Stadtparlament. Bei den landesweiten Wahlen in zweieinhalb Jahren will er ebenfalls antreten.

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Universum Boxnacht in Rostock

Ruslan Chagaev vs. Kali Meehan

Der 22. Mai 2010 wurde zum Tag der Wahrheit für Ruslan Chagaev (26-1-1 (17). Der ehemalige Weltmeister im Schwergewicht Chagaev (2007-2009) ist zu einem ganz besonderen Kampf in die Hansestadt Rostock gereist. In der Rostocker Stadthalle war der offizielle WM-Ausscheidungskampf im Schwergewicht des Weltverbandes WBA. Gegner des Universum-Boxers war der starke Australier Kali Meehan (35-3-0 (29) von Promoter Don King. Der Sieger dieses mit Spannung geladenen Duells erhielt die Rolle des WM-Pflichtherausforderers und wird den WBA-Weltmeister David Haye vor die Fäuste bekommen, der am 3. April  sein Duell gegen John Ruiz gewann.

Ruslan Chagaev kehrte  nach 11 Monaten Pause erneut in den Ring zurück. Zuletzt hatte er vor 60.000 Fans in der Schalker Veltins-Arena am 20. Juni 2009 im Duell als WBA-Weltmeister gegen IBF- und WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko das Nachsehen, als er in Runde 9 durch technischen K.o. gegen den ehemaligen Stallkollegen verlor. Jetzt will er wieder erstarkt und mit neuem Trainer Magomed Schaburow die WM-Krone der WBA zurückerobern. Im April 2007 hatte er dem Russischen Riesen Nikolai Valuev den WM-Gürtel entreißen können.

Sein Gegner Meehan stande  21 Monate nicht mehr im Ring und hatte ab der 8. Runde schon tief Luft holen müssen. Durch seine Nehmerqualitäten konnte er 12 Runden gegen Chagaev überstehen.

Vitali Tajbert vs. Hector Velazquez

In seiner ersten Titelverteidigung als WBC Weltmeister im Superfedergewicht hatte der Stuttgarter Vitali Tajbert einen ganz erfahrenen Mann als Gegner. Hector Velazquez hatte schon die größten der Zunft geboxt, so zuletzt auch den kürzlich verstorbenen Weltmeister Edwin Valero. Nach anfänglichem Abtasten in Runde 1, gewann das Duell an Fahrt. Kurz vor Ende der ersten Runde verursachte der Mexikaner mit einem Kopfstoß einen großen Cut über Tajberts linkem Auge. In der Ecke hatte Cutman Volker Grill alle Hände voll zu tun. Ringrichter Richard James Davis zog dem Velazquez daraufhin einen Punkt ab. Doch in Runde drei konnte Vitali trotz Cut schöne Kopftreffer beim Mexikaner anbringen. Mit 39:36 sahen alle drei Punktrichter den Stuttgarter Weltmeister nach vier Runden vorn. Langsam entwickelte sich das Duell zum Klasse-Fight. Obwohl Velazquez mehrmals tief boxte. Vor den Augen der Universum-Weltmeister Susi Kentikian, Sebastian Zbik, Jürgen Brähmer und Sebastian Zbik hatte Tajbert den Kampf trotz blutigem Cut im Griff. Nach acht Runden vermeldete die WBC Tajbert mit 78:73, 78:73, 78:74 vorn. Da der Cut zu tief wurde in Runde 8, brach Ringrichter Davis in der Pause zur neunten das Duell ab. Das Urteil: 87:83, 88:82, 88:32. Alter und neuer WBC-Weltmeister ist damit Vitali Tajbert!

Heavyweight (10 Rounds)

Siarhei Liakhovich (BLR) vs. Evans Quinn (NCA)

W KO; Rd. 9, 2’36

Light Heavyweight (10 Rounds)

Igor Michalkin (RUS) vs. Aleksy Kuziemski (POL)

L PTS; 97:94, 98:92, 97:93


Super Welterweight (6 Rounds)

Jack Culcay (GER) vs. Isak Tavares (BRA)

W TKO; Rd. 1, 2’23


Flyweight (8 Rounds)

Pal Bedak (HUN) vs. Pedro Cardenas (CHI)

W TKO; Rd. 3, 2’33

Heavyweight (6 Rounds)

Sebastian Köber (GER) vs. Markus Tomala (GER)

L PTS; 56:58, 56:59, 56:58

Sebastian Köber hat nun seinen 2. Kampf hintereinander verloren.

Don King von Amerika nach Rostock

US-Promoter Don King ist in der Hansestadt Rostock angekommen, um seinen Boxer Kali Meehan im WM-Ausscheidungskampf der WBA im Schwergewicht zu unterstützen. Diesen Samstag streiten sich Universum-Boxer Ruslan Chagaev und Meehan um das Recht, den WBA-Champion David Haye zu fordern. Nach seiner Ankunft auf dem Hamburger Flughafen um 9.25 Uhr aus München fuhr King zum Empfang von Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling ins Rathaus. Dort trug er sich erstmals nach eigener Aussage in ein Gästebuch einer deutschen Großstadt ein. Danach ging es ins Hotel Neptun, wo er sein heiß geliebtes Eisbein und ein Bier verzehrte. Don King in seiner bekannten Art: „Ich liebe Rostock, ich liebe Eisbein, ich liebe Bier! Auf den neuen Heavyweight Champion Kali Meehan!“

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Max Schmeling lebt in Hollenstedt weiter.
Zu Ehren der deutschen Boxlegende Max Schmeling hat die Stadt Hollenstedt bei Hamburg am Freitag eine Bronzestatue des Deutschen Jahrhundertsportlers enthüllt.

Bodenständig, unkompliziert, herzlich – ganz dem Charakter Max Schmelings entsprechend ist mit der Enthüllung einer Bronzeskulptur Leben und Wirken von Deutschlands Jahrhundertsportler gewürdigt worden. Zu einer emotionalen Gedenkfeier versammelten sich am Freitag bei strahlendem Sonnenschein rund 2000 Menschen in Hollenstedt vor den Toren seiner Heimatstadt Hamburg. Schmeling hatte 55 Jahre in der niedersächsischen Kleinstadt gelebt, er starb dort 2005 im Alter von 99 Jahren.

Eine Bronzeskulptur zu Ehren der deutschen Sportlegende Max Schmeling wurde am Freitag (17.00 Uhr) 21. Mai in Hollenstedt enthüllt. Der ehemalige Box-Weltmeister aller Klassen, der am 2. Februar 2005 im Alter von 99 Jahren gestorben war, hatte 55 Jahre in der kleinen niedersächsischen Gemeinde vor den Toren seiner Geburtsstadt Hamburg gelebt.

Die samt Sockel 2,30 Meter hohe Bronzebüste zeigt Schmeling ganz typisch mit Schal. Die Statue, die vor den Max-Schmeling-Sporthallen aufgestellt wurde, stammt von dem Bildhauer Carsten Eggers. Bei der 70-minütigen Feierstunde waren unter anderem der ukrainische Schwergewichts-Box-Weltmeister Wladimir Klitschko und Uwe Seeler, Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sowie HSV-Idol, dabei.

Maske: "Ein Vorbild für mehrere Generationen"
"Max Schmeling ist bis heute ein sportliches Vorbild für mehrere Generationen. Und er hat immer geholfen und Toleranz gelebt. Er war ein Mensch mit Rückgrat und Gewissen, stellte sich nie ins Rampenlicht", sagte Ex-Box-Champion Henry Maske bei seinem Grußwort. Der frühere Halbschwergewichts-Weltmeister hatte erst kürzlich die Dreharbeiten zu einem Spielfilm beendet, in dem er Schmeling spielt und der im Herbst in die deutschen Kinos kommen soll. Gemeinsam mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU), Klitschko und Seeler enthüllte Maske das Denkmal für Schmeling.

Schmelings Kampfstatistik liegt bei 56 Siegen in 70 Profikämpfen

(40 davon durch K. o.), 10 Niederlagen und 4 Unentschieden. Nach seiner Boxkarriere ließ sich Schmeling mit seiner Ehefrau Anny Ondra in Wenzendorf bei Hamburg nieder und betrieb in Hamburg-Bramfeld die Generalvertretung Norddeutschland für Produkte aus dem Hause Coca-Cola. 1965 trat Schmeling aus Protest gegen die „Ostdenkschrift“ der Evangelischen Kirche, die für die endgültige Preisgabe des deutschen Ostens warb, aus der Kirche aus. Max Schmeling engagierte sich für das Team der Augsburger Benefiz-Fußballelf Datschiburger Kickers, die sich dem Fundraising für wohltätige Zwecke verschrieben hat.


Darüber hinaus hat er auch seinem Wohnort Hollenstedt (zu dem die Gemeinde Wenzendorf – in welcher er lebte – gehört) einige großzügige Spenden überlassen.

z. B. hat er dem Hollenstedter Freibad eine 70 m lange und 7 m hohe Wasserrutsche bezahlt und die örtlichen Sportvereine finanziell unterstützt (z. B. durch einen größeren Betrag zum Bau einer weiteren Sporthalle). 1971 wurde Max Schmeling das Große Bundesverdienstkreuz verliehen, 1977 erschien seine Autobiographie „Erinnerungen“. Einen schweren Schicksalsschlag musste er hinnehmen, als am 28. Februar 1987 seine Frau starb.

Geburtsname Max Schmeling
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität Deutsch
Geburtstag 28. September 1905
Geburtsort Klein Luckow
Todestag 2. Februar 2005 (99 Jahre)
Todesort Wenzendorf
Größe 1,85 m
Kämpfe 70
Siege 56
K.-o.-Siege 40
Niederlagen 10
Unentschieden 4

1927 errang Max Schmeling seinen ersten großen Titel; im Kampf gegen den Belgier Fernand Delarge in der Dortmunder Westfalenhalle wurde er Europameister.

Am 12. Juni 1930 kämpfte Max Schmeling gegen Jack Sharkey um den vakanten Weltmeistertitel im Schwergewicht. Dies war das zweite große Sportereignis, das im Hörfunk direkt übertragen wurde. Nach einem regelwidrigen Tiefschlag seines Gegners in der vierten Runde konnte Schmeling nicht weiterkämpfen, wurde jedoch durch dessen Disqualifikation zum Weltmeister erklärt. Bis heute ist Schmeling der einzige Weltmeister, der seinen Titel durch eine Disqualifikation seines Gegners erhielt.

Schmelings berühmtester Kampf ging allerdings nicht um eine Weltmeisterschaft. Am 19. Juni 1936 kämpfte er in New York gegen den „Braunen Bomber“ Joe Louis, der damals als unschlagbar galt, aber noch nicht Weltmeister war. Schmeling analysierte Filme seines Gegners, fand einen Schwachpunkt in der Deckung und überraschte die Boxwelt, indem er Louis schon früh hart treffen konnte und ihn dann durch K.O. in der 12. Runde besiegte. Dieses Ergebnis war auch ohne WM-Titel aus deutscher Sicht die bis dahin größte Überraschung im Boxsport und wurde von der NS-Propaganda politisch missbraucht als „Beweis für die Überlegenheit der arischen Rasse“. In den Kinos wurde der Kampf unter dem Titel „Max Schmelings Sieg – ein deutscher Sieg“ vorgeführt.  

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"First Lady" gewinnt nach der WBC- und WBA- auch die WBO-Weltmeisterschaft

Großartige Neuigkeiten aus Dänemark: Die in Berlin trainierende Weltergewichtlerin Cecilia Braekhus eroberte am Samstagabend den 15. Mai, im Kongresszentrum Herning nach der WBC- und WBA-WM auch noch den zuvor vakanten Titel der WBO und ist damit Weltergewichts-Weltmeisterin bei drei bedeutenden Boxweltverbänden. Die "First Lady" aus dem Sauerland-Team setzte sich gegen Victoria Cisneros einstimmig nach Punkten durch.


"Das ist großartig! Zwei WM-Titel, das war schon toll - doch jetzt den dritten Gürtel gewonnen zu haben, das ist wunderschön", freute sich die Norwegerin nach dem Erfolg. Gegen die normalerweise offensiv eingestellte Konkurrentin startete Braekhus äußerst druckvoll und eroberte zur Überraschung vieler Boxexperten schnell die Ringmitte. Noch im ersten Durchgang kam sie mit zwei harten rechten Händen zum Kopf durch.

Auch in der Folge verbuchte die Weltmeisterin die besseren Schlagkombinationen für sich. "Das ist Boxen", rief Trainer Georg Bramowski, der Chefcoach Ulli Wegner urlaubsbedingt vertrat, in der vierten Runde aus der Ringecke ins Seilgeviert. Braekhus unterstrich diese Aussage auch in der Folge, da sie ihre Aktionen weiter mit der Führhand ordentlich vorbereitete und sie mit sauberen Schlagkombinationen abschloss.

Auch aus dänischer Sicht verlief der Abend äußerst erfolgreich. Denn in Herning stand der frühere Europameister im Super-Mittelgewicht Rudy Markussen nach dem Oktober 2006 erstmals wieder im Ring. Der 32-Jährige hatte seinen französischen Gegner Christophe Karagoz insgesamt dreimal am Boden, ehe er bei seinem Comeback nach einer Minute und 47 Sekunden der sechsten Runde als technischer K.o.-Sieger feststand.

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Pole erobert den zuvor vakanten WBC-Titel im Cruisergewicht

Jubel bei Krzysztof Wlodarczyk: Der 28-jährige Pole ist neuer WBC-Weltmeister im Cruisergewicht. Er gewann am Samstagabend den 15. Mai, in der Atlas Arena in Lodz gegen den Italiener Giacobbe Fragomeni (40) durch technischen K.o. in der achten Runde und sicherte sich somit den zuvor vakanten WBC-Titel. Der in Warschau geborene Champion weist somit 43 Siege und ein Unentschieden aus 46 Profifights aus.

Zunächst verlief das Aufeinandertreffen recht ausgeglichen. Wlodarczyk verbuchte jedoch leichte Vorteile für sich. Später wurde der Pole stärker. Mit einer Rechten schickte er seinen Kontrahenten Ende des sechsten Durchgangs zu Boden. In der siebten Runde bäumte sich Fragomeni noch einmal auf. Doch als der Italiener im achten Durchgang erneut in den Ringstaub musste, war der Kampf entschieden.

Damit gelang dem früheren IBF-Champion Wlodarczyk der zweite Titelgewinn bei einem bedeutenden Weltverband. Darüber hinaus konnte er endlich beweisen, der bessere der beiden Boxer zu sein. Im Mai letzten Jahres hatten sich beide Widersacher nämlich schon einmal gegenübergestanden. Damals endete der Kampf in Rom, Italien, nach zwölf Runden mit einem Unentschieden.

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Marco Huck verprügelt Brian Minto und rächt die Niederlage von Axel Schulz

Marco "Käpt´n" Huck war am 1. Mai wieder im Ring! Der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht ist in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg zu seiner dritten Titelverteidigung gegen Brian "The Beast" Minto angereist.

Am 13. März hatte der 25-Jährige Marco Huck gerade erst Adam Richards in Runde drei ausgeknockt. Jetzt soll der nächste Herausforderer seine Schlagstärke zu spüren bekommen...

Minto bestritt seinen ersten Profikampf am 27. November 2002 im Alter von bereits 27 Jahren.

In seinem ersten Kampf gegen einen namhaften Gegner, den bereits 46-jährigen Tony Tubbs, Mitte der 1980er Jahre kurzzeitig Weltmeister der WBA, verlor er im Dezember 2004 durch Split Decision.

Im Jahr 2006 wählte ihn Axel Schulz als Gegner für seinen Comebackkampf nach sieben Jahren Ringabstinenz aus. Minto siegte am 25. November 2006 durch einen technischen KO in der sechsten Runde und beendete damit den sportlich umstrittenen Comebackversuch des Deutschen. Minto stand damals auf Platz 10, der Weltrangliste.



Am 17. März 2007 boxte Minto in Stuttgart gegen Luan Krasniqi. Nach einem unsauberen, aber action- und spannungsreichen Kampf ging er in der zwölften Runde zu Boden und wurde an gezählt, kam aber wieder hoch und verlor dann den Kampf nach Punkten.

Nachdem er die nächsten sechs Kämpfe alle gewinnen konnte, kämpfte er am 14. August 2009 gegen den noch ungeschlagenen Donnell Holmes um den vakanten Schwergewichtstitel des nordamerikanischen Verbandes NABO. Dieser Kampf musste nach der vierten Runde abgebrochen werden, da Minto, infolge eines unabsichtlichen Kopfstoßes, eine Cutverletzung über dem linken Auge erlitten hatte. Minto war zu diesem Zeitpunkt bei allen drei Punktrichtern vorne und gewann somit den Kampf.

Am 5. Dezember 2009 kämpfte Brian Minto in Atlantic City gegen Chris Arreola, der zuvor gegen Vitali Klitschko seine erste Niederlage hinnehmen musste. Minto ging in der ersten Hälfte der vierten Runde zu Boden und wurde an gezählt. Kurz vor Ende der vierten Runde ging Minto zum zweiten mal zu Boden. Diesmal brach der Ringrichter den Kampf ab, da Minto nicht in der Lage war weiterzukämpfen.

Marco Huck hatte einen erfahrenen Boxer vor sich, der kämpfen kann bis zum umfallen.

In der dritten Runde schickte Marco Huck seinen Kontrahenten mit einer Rechten zu Boden. Trotz weiterer harter Treffer überstand der Herausforderer aus den USA diese kritische Phase jedoch. Obwohl Minto immer wieder reichlich einstecken musste, versuchte er auch in der Folge, selbst Akzente zu setzen und attackierte den Gegner. Mit seinen Aufwärtshaken am Mann wirkte er dabei durchaus gefährlich.

In der 10 Runde brach der Ringrichter den Kampf ab, aufgrund der Kampfaufgabe von Brian Minto und seinem Team. Sie konnten sich wohl nicht vorstellen, das Brian Minto noch einen K.o. hin bekommt. Es war eine Chance für Brian Minto um den WBO Titel im Cruisergewicht zu boxen und Live im deutschen TV zu kämpfen, damals wo er gegen Axel Schulz geboxt hat, waren in der Halle ca. 15000 Zuschauer.

Karo Murat weiter auf Sieg

22. Sieg im 22. Profikampf: Auch in Oldenburg blieb Karo Murat ungeschlagen. Gegen den starken Amerikaner Tommy Karpency kam der WBO-Intercontinental-Champion im Halbschwergewicht zu einem klaren Punktsieg. Zweimal 116-111 und einmal 117-110 lag der 26-Jährige nach zwölf spannenden Runden vorne. „Ich freue mich über den Sieg“, so Murat. „Karpency war ein harter, ein unangenehmer Gegner. Den muss man erstmal schlagen.“

Murat erwischte einen Blitzstart. Gleich in der zweiten Runde schickte er den Amerikaner mit einem hammerharten linken Kopfhaken zu Boden. Der Kampf schien ein schnelles Ende zu nehmen, doch Karpency erholte sich und der Kampf ging über die 12 Runden.

„Das war ein harter Kampf“, so der Intercontinental-Champion nach seiner zweiten Titelverteidigung. „Nun werde ich mich erstmal ausruhen und dann schauen wir mal, wie es weitergeht.“

1. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Michael Sarnelli (Belgien) vs. Jürgen Doberstein (Deutschland): Sieger Doberstein (einstimmig) nach Punkten

2. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 6. Runden:

Abdelouahed Ben Lelly (Marokko) vs. Marcos Nader (Österreich): Sieger Nader (einstimmig) nach Punkten

3. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 4 Runden:

Istvan Laboda (Ungarn) vs. Erik Skoglund (Schweden): Sieger Skoglund (einstimmig) nach Punkten

4. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Theo Kruger (USA) vs. Dustin Dirks (Deutschland): Sieger Dirks durch technischen K.o. in der achten Runde

5. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Alessio Furlan (Italien) vs. Dominik Britsch (Deutschland): Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten

17 Siege für Dominik Britsch

Größter Erfolg als Profi: Gewinn der IBF-Junioren-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht

Amateurrekord

69 Kämpfe: 59 Siege


6. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Evgeny Orlov (Russland) vs. Kubrat Pulev (Bulgarien): Sieger Pulev durch Disqualifikation in der siebten Runde

7. Kampf, WBO-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Tommy Karpency (USA) vs. Karo Murat (Deutschland): Sieger Murat (einstimmig) nach Punkten

8. Kampf, WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Brian Minto (USA) vs. Marco Huck (Deutschland): Sieger Huck durch technischen K.o. in der zehnten Runde

9. Kampf im Weltergewicht, angesetzt auf 4 Runden:

Hawal Garib (Irak) vs. Andreas Malion (Deutschland): Sieger Malion durch technischen K.o. in der zweiten Runde

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Floyd Mayweather Jr. vs. Shane Mosley 1. Mai

Floyd Mayweather: "Ich bin besser als Muhammad Ali"

Am Samstagabend traf Floyd Mayweather Jr. im MGM Grand in Las Vegas auf Shane Mosley. Es ging nicht um den WBA-Titel im Weltergewicht und zugleich um soviel mehr: Mayweather wi mit seinem Namen Geld machen und verzichtete auf den Titel.



Eigentlich hätte der Kampf zwischen Floyd Mayweather Jr. und Shane Mosley gar nicht stattfinden sollen. Mayweather vs. Manny Pacquiao und Mosley gegen Andre Berto hießen die ursprünglichen Paarungen.

Doch dann weigerte sich Pacquiao, sein Blut auf Doping untersuchen zu lassen und der gebürtige Haitianer Berto sagte den Fight gegen Mosley ab, da Anfang des Jahres acht seiner Familienmitglieder beim Erdbeben ums Leben gekommen waren.

Nun also Mayweather gegen Mosley - und fast jeder rechnete mit einem Sieg des Pretty Boys Mayweather. Warum? Weil er alle Vorteile auf seiner Seite hat: Er hat eine makellose Kampfbilanz von 40 Siegen bei keiner Niederlage, ist einer der besten Defensivkämpfer aller Zeiten, trainiert bis zum Umfallen, hat extrem schnelle Hände, eine sehr gute Beinarbeit, das Auge für die perfekte Distanz und das Feeling für den richtigen Moment. Und er ist selbstbewusst. 

Der nun in 41 Kämpfen unbesiegte Amerikaner dominierte elf von zwölf Runden und lag am Ende auf den Punktzetteln der Kampfrichter mit 119:109, 119:109 und 118:110 in Front. Lediglich in der zweiten Runde konnte Mosley seinen schnelleren und wendigeren Gegner mit einer Serie harter Punches erschüttern.

In dem Fight ging es nicht um einen Titel. Dem 38 Jahre alten Mosley wird nach seiner sechsten Niederlage im 52. Kampf wahrscheinlich dennoch sein WBA-Super-WM-Titel aberkannt. Mosleys letzter WM-Fight fand im Januar 2009 statt, seitdem hat er den Gürtel nicht verteidigt.

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Pütz neuer BDB-Präsident

Der Sicherheitsunternehmer Thomas Pütz ist neuer Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB). Der 44-Jährige wurde bei der Generalversammlung des BDB in Hamburg Nachfolger des Internisten Dr. Bodo Eckmann, der nach 13 Jahren nicht wieder kandidierte. Pütz erhielt 140 Stimmen der 193 anwesenden Mitglieder. Dem Verband gehören 412 Mitglieder an. Pütz ging als Kandidat der Hamburger Universum Box-Promotion in die Wahl, die alleine 100 Stimmen auf sich vereinigte.


Der ursprünglich als Favorit angetretene BDB-Vizepräsident Jean-Marcel Nartz zog seine Kandidatur daraufhin vor der Abstimmung zurück und stellte sich auch nicht zur Wahl als Vizepräsident. Auch der Freiburger Iko Bebic trat nicht mehr zur Wahl an. Pütz ist eng mit Universum verbunden, weil sein Unternehmen für die Sicherheit bei Universum-Veranstaltungen zuständig ist. Der Chef ist vielen TV-Zuschauern als Begleiter von Boxern beim Einmarsch zum Ring bekannt.


Vizepräsident Sport bleibt Artur Ellensohn.

Nachtrag 12.5.2010

Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) steht überraschend vor einer Neuwahl seines gerade gewählten Vorstandes. Es gibt  Formfehler, die Wahl des neuen BDB-Präsidenten Thomas Pütz offenbar ungültig machen.

Pütz: Es stimmt, dass bei der Wahl am 24. April Formfehler begangen wurden. Es bestand keine Beschlussfähigkeit der Versammlung. Nun muss sofort eine außerordentliche Generalversammlung einberufen und schnellstmöglich eine Neuwahl durchgeführt werden.

Gegen die Wahl von Pütz hatte es verbandsintern massive Proteste gegeben. Einzelne Mitglieder wollten diese Woche die Nichtigkeit der Klage vor dem Landgericht Berlin feststellen lassen. Ihr Verdacht: Pütz könnte als Strohmann des Boxstalls Universum ins Amt gehievt worden sein.

Nach der Wahlwiederholung wurde wieder Thomas Pütz gewählt.

Erneut wurden Zweifel an der Unabhängigkeit des Präsidenten geäußert. Weil Pütz mit seinem Unternehmen für die Sicherheit bei Universum-Boxveranstaltungen zuständig ist, lautete der Vorwurf: Ein vom Boxen abhängig Beschäftigter darf nicht Präsident des Boxverbandes sein. Die Mitglieder votierten dennoch für Pütz trotz ausdrücklichen Hinweises auf diese Verquickung von Amt und Geschäft. Ein Mitglied kündigte an, die Wahl erneut anfechten zu wollen. Der BDB steckt in akuter Finanznot. Derzeit verfügt der Verband kaum noch über liquide Mittel. Die Verwaltungskosten von bislang 12 000 Euro im Monat können nicht mehr durch Einnahmen aus Box-Veranstaltungen gedeckt werden. «Wir werden sparen, sparen, sparen», kündigte Pütz an. Der Präsident will die Geschäftsstelle des BDB in seine Firmenräume verlagern, um damit Miet- und Gehaltskosten zu sparen. «So können wir in einem Jahr 70 000 Euro einsparen», sagte er.

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Susi Kentikian verteidigt ihren WM-Titel

Susi Kentikian konnte sich im gestrigen Fliegengewichtkampf im Frauenboxen gegen Nadia Raoui durchsetzen und bleibt weiterhin Weltmeisterin. Sie verteidigte ihre Weltmeistergürtel bereits zum zwölften Mal. Der Kampf wurde nach Punkten entschieden, wobei das Ergebnis sehr umstritten war.

Dabei zieht Kentikians Promoter auch eine vertragliche Vereinbarung mit Raoui über weitere Kämpfe in Betracht: "Sie hat sich empfohlen." Die 24-Jährige, die nach Verkündung des Urteils in Tränen ausgebrochen war, verlor erstmals in ihrer Profikarriere (elf Siege, ein Remis und eine Niederlage).

Kentikian (27 Siege in 27 Kämpfen) konnte zum zwölften Mal ihren WM-Gürtel erfolgreich verteidigen. "Ich strebe jetzt eine Titelvereinigung an, möchte auch noch den WBC-Gürtel gewinnen", sagte sie.

Ergebnisse Universum Championsnight am 24. April 2010

Sporthalle Hamburg

WIBF & WBA & WBO World Championship Super Flyweight (10 Rounds): Susianna Kentikian vs. Nadia Raoui - W PTS; 96:94, 95:96, 96:94

WBO World Championship Light Heavyweight (12 Rounds): Jürgen Brähmer vs. Mariano Nicolas Plotinsky - W TKO; Rd. 5, 2’36

Super Middleweight (8 Rounds): Dariusz Sek vs. Christian Pohle - W TKO; Rd. 6, 1’08

Super Welterweight (4 Rounds): Jack Culcay vs. Sylvestre Marianini - W TKO; Rd. 1, 02’27

Super Welterweight (6 Rounds): Arthur Matern vs. Jurijs Boreiko - L TKO; Rd. 3, 0’00

Cruiserweight (6 Rounds): Rachim Tschachkijew vs, Slavomir Selicky - W KO; Rd. 1, 1’22

Heavyweight (6 Rounds): Christian Hammer vs. Markus Tomala - W PTS; 58:56, 59:57, 58:56

Welterweight (6 Rounds): Antonio Moscatiello vs. Yacine Medjou - W KO; Rd. 1, 1’11

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Heimsieg für Mikkel Kessler gegen Carl Froch

Super Six World Boxing

Mikkel Kessler erhält den WM- Titel der WBC

Im Messe- und Kongresszentrum Herning wurde der "Viking Warrior" vor 10.000 Zuschauern WBC Weltmeister, am 24. April 2010. Das Interesse an dem Duell war riesig - dutzende Journalisten und Kamerateams begleiteten die offizielle "Kessler-Froch Media Tour", welche in der Robin Hood Suite im Fußball-Stadion von Nottingham Forest ihr Ende fand. "Im ersten Fight beim Super Six World Boxing Classic gegen Andre Ward hatte Mikkel Kessler ein wenig Pech", "Die Kopfstöße des Gegners brachten ihn damals irgendwie aus dem Konzept und er verlor den WBA Gürtel. Doch diesmal sollte alles anders werden und mit Hilfe der Fans sollte der Sieg im eigenen Land kein Problem sein. Carl Froch meinte nach dem Kampf, in England hätte ich gewonnen, das ist Boxen.

Auch Promoter Kalle Sauerland, der zusammen mit Showtime die "Champions League des Boxens" erfunden hatte, rechnete fest mit einem Sieg des "Viking Warriors". "Die Niederlage gegen Andre Ward ist vergessen", so Sauerland.

Kessler verfügt damit im Turnier der sechs weltbesten Supermittelgewichtler über zwei Punkte und nimmt hinter dem führenden Arthur Abraham (drei Punkte) gemeinsam mit Froch sowie den Amerikanern Andre Ward und Andre Dirrell (jeweils zwei Punkte) Platz zwei ein. Bislang ohne Kampf ist Allan Green (USA).

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Zbik bleibt Interims-Weltmeister!


Universum-Mittelgewichtler Sebastian Zbik bezwang bei der „Universum Champions-Night“ in Magdeburg am 17. April 2010 seinen italienischen Herausforderer Domenico Spada über zwölf Runden nach Punkten und konnte somit seinen Interim-Titel des WBC behalten. Vor neun Monaten gewann der Schweriner den Gürtel durch einen knappen Punktsieg gegen Spada. Der Rückkampf war nun die zweite Titelverteidigung des 28-Jährigen. Von Beginn an schaffte es „Zbiker“ dem Duell seinen Stempel aufzudrücken und kontrollierte das Geschehen mit seinen technischen Vorteilen.

Mit 117-110 und zweimal 116-111 sahen die drei Punktrichter den Titelverteidiger vorne. Für Sebastian Zbik war es der 28. Sieg im 28. Profikampf. 

Außerdem kam es in Magdeburg zu einem spannungsgeladenen deutsch-deutschen WM-Duell. Der Magdeburger WBO-Weltmeister Robert Stieglitz (38-2-0 (23)) wurde vom ungeschlagenen Gifhorner Eduard „Eddy“ Gutknecht (18-1-0 (7)) gefordert. Gutknecht hat sich mit einem Überraschungssieg am 5. Dezember 2009 in Sölden gegen Ex-Weltmeister Karoly Balzsay auf Platz 2 der WBO-Rangliste hochgearbeitet.

Leider konnte Eduard Gutknecht nicht gewinnen gegen Robert Stieglitz.

Im Vorprogramm: Olympischer Auftakt zur „Universum Champions Night“ in der Ottostadt Magdeburg mit Rachim Tschakijew, Goldmedaillengewinner von Peking 2008. Deutliche Vorteile in Runde 1 für den Russen: Die Cruisergewichts-Sensation bestimmte das Geschehen von Beginn an und trieb seinen Gegner, Rene Huebner aus Eisenhüttenstadt, kontinuierlich aus der Mitte durch´s Seilgeviert – stellten ihn mehrfach an den Seilen. Auch in Runde 2 deckte er ihn mit vielen Schlagkombinationen ein, Huebner bereits schwer gezeichnet. In den folgenden Runden zeigten Aufwärts- und linke Haken nicht die gewünschte Wirkung. Dann: Abbruch in der Ringpause zu Runde 5 durch eine Verletzung von Rene Huebner und somit Sieg durch technischen K.o. für Rachim Tschakijew. Tschakijew bleibt somit auch im 4. Profi-Fight ungeschlagen und untermauert seine 100% K.o.-Quote.

Rahim Tschachkijew

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Kelly Pavlik verliert seine WM - Titel

Martinez gewann am 10. April 2010 mit Noten von 115-111, 116-111 und 115-112.

Der amerikanische Superstar Kelly Pavlik (28 Jahre) hat seine WM-Titel der Verbände WBC und WBO im Mittelgewicht überraschend verloren.

Durch die zweite Niederlage in Pavliks Karriere schwinden die Hoffnungen auf einen baldigen WM-Fight von WBC-Interims-Weltmeister Sebastian Zbik (Schwerin).

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Lucian Bute besiegt Edison Miranda in der 3. Runde durch K.o.

Bute 188 cm Groß aus Rumänien, 26-0 (21 K.o.) ist ein Kämpfer, der schnell ist und als bester Super-Mittelgewichtler in der Welt akzeptiert wird. Ein harter Puncher mit einer harten Kinn und insgesamt gute Fähigkeiten, die den 29-Jährigen sensationell aussehen lassen. Da er nicht im Super-Six Turnier dabei ist, muss er das wohl später zeigen.

Eigentlich sollte Edison Miranda in Deutschland gegen Robert Stieglitz um den WBO-Super-Mittelgewicht-Titel im Januar boxen, nur leider bekam Miranda einer Grippe. Aber "Pantera", wie Miranda bekannt ist, konnte jetzt um eine größeren WM-Titel der IBF im Supermittelgewicht kämpfen.

Der 29-Jährige Miranda mit dem beeindruckenden 33-4 (29 K.o) Kampfbilanz konnte nichts ausrichten gegen Lucian Bute den ungeschlagenen IBF kanadischen Boxer. Der Kampf war in Kanada.

Arthur Abraham gegen Edison Miranda, wo Arthur einen Kieferbruch erlitt. Im Rückkampf am 22.06.08 schlug Arthur den Pantera K.o. in der 4. Runde

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IBF-Weltmeister Jan Zaveck verteidigte am Freitagabend den 9. April durch ein K.o. in der zwölften Runde erfolgreich seinen Gürtel im Weltergewicht.

Vor 7.000 Zuschauern in der Tivoli Arena von Ljubljana lieferte der Profi vom Magdeburger SES-Boxstall den Fight seines Lebens ab. Wenn sein vorletzter Kampf in Maribor schon ein Fight der Superlative war, legte der 34-Jährige in der Hauptstadt von Slowenien noch eine Schippe drauf. Der argentinische Herausforderer Rodolfo Ezequiel Martinez bot Jan Zaveck über weite Strecken des Duells Paroli und erwies sich als würdiger Kontrahent. Aber der Champion bewies den slowenischen Fans, dass er ein würdiger Weltmeister ist. Denn über die gesamte Kampfdistanz marschierte Zaveck mit hohem Tempo, ließ Martinez keine Chance, einen Tango aufzuführen. Im Ring spielte eindeutig die "Polka" auf.

Der Schützling von Trainer Dirk Dzemski lies immer wieder sehenswerte Schlagserien auf den Herausforderer niederprasseln und bestimmte das Geschehen im Seilgeviert. Seine Mühe wurde in der zwölften durch einen K.o.-Erfolg gekrönt. Nach 2.15 Minuten in der letzten Runde wurde Martinez nach einem Wirkungstreffer durch Ringrichter Ingo Barrabas ausgezählt. "Jan hat alles richtig gemacht. Er hat eine Energie entfaltet, für die ich keine Worte finde", lobte Coach Dirk Dzemski seinen Schützling.

Auch Manager Ulf Steinforth war des Lobes voll: "Das war ein Riesenfight mit Dauerdruck, eine Meisterleistung, wie ich sie noch nicht erlebt habe."

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Holyfield holt WBF-Titel gegen Botha
Der 47-jährige Evander Holyfield hat gegen Francois Botha den WBF-Titel im Schwergewicht gewonnen.

Samstag 10. April 2010

Evander Holyfield hat das Siegen nicht verlernt. Der einst uneingeschränkte Weltmeister im Schwergewicht kam am Samstagabend im Thomas & Mack Center in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, zu einem technischen K.o.-Sieg nach 55 Sekunden der achten Runde gegen den bisherigen WBF-Titelträger Francois Botha (Südafrika).

Vor 3000 Zuschauern dominierte Holyfield den Kampf. Nur in den ersten beiden Runden musste er einige Treffer einstecken. In der achten Runde traf er Botha mit seiner Rechten am Kinn, der daraufhin zu Boden ging. Botha kam wieder auf die Beine, doch als Holyfield erneut einige Treffer setzte, stoppte Ringrichter Russell Mora den Fight.

Evander Holyfield hatte umstritten zuletzt in Zürich, gegen Nikolai Valuev verloren.

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Hopkins der Pound-for-Pound-Champion

Der World Boxing Council, die World Boxing Association (WBA), die International Boxing Federation (IBF) und die World Boxing Organisation (WBO) sind die vier angesehensten Boxverbände weltweit. Hopkins ist einer der erfolgreichsten Boxer und hat den Titel verdient. Pound-for-Pound-Champion.

17 Jahre nach ihrem WM-Duell von Washington kam es zur Revanche zwischen den beiden früheren Box-Champions Bernard Hopkins und Roy Jones jr. Der bereits im vergangenen Jahr vereinbarte Kampf war am 3. April 2010 in Las Vegas.

Der mittlerweile 45 Jahre alte Hopkins und sein vier Jahre jüngerer Kontrahent standen sich 1993 in der US-Hauptstadt erstmals in einem WM-Mittelgewichtskampf nach Version der IBF gegenüber. Jones enttrohnte Titelverteidiger Hopkins damals nach einer einstimmigen Punktentscheidung.

Vor dem Kampf sagte Bernhard Hopkins,

"Ich habe seitdem in meiner Karriere viel erreicht und ich werde diese Sache zwischen mir und Roy ein für alle mal beenden", sagte Hopkins, später zehn Jahre Weltmeister im Mittelgewicht sowie Champion im Halbschwergewicht.

Seinen bislang letzten Kampf gewann er vor drei Monaten im Halbschwergewicht in Philadelphia gegen Enrique Ornelas. Jones, der in seiner Karriere acht WM-Titel in vier verschiedenen Gewichtsklassen holte, kassierte im Dezember eine Niederlage in der ersten Runde gegen den Australier Danny Green.

Beim Kampf in Las Vegas wollen Hopkins (Kampfrekord: 49-5-1, 32 K.o.) und Jones (54-5, 40 K.o.) die Kampfbörse teilen, sofern es über die volle Distanz geht. Sollte es ein vorzeitiges Ende geben, erhält der Sieger 60 Prozent, der Verlierer 40.

Bernhard Hopkins besiegt Roy Jones Jr.

Es hat sich definitiv gelohnt, und es war eine süße Rache", sagte Hopkins nach dem Kampf, der Ende der sechsten Runde seinen unrühmlichen Höhepunkt hatte. Jones hatte sich aus einem Clinch gelöst und Hopkins unmittelbar danach hart am Hinterkopf getroffen. Hopkins ging daraufhin auf die Knie und konnte erst nach einigen Minuten wieder aufstehen.

Als der Kampf wieder aufgenommen wurde, gingen beide Kämpfer wie wild aufeinander los und konnten erst durch ihre in den Ring stürmenden Betreuer wieder getrennt werden. "Das war stürmisch. Er ist ein wirklich guter Kämpfer", sagte Hopkins, der fast jede Runde gewann, selbst aber noch weitere zwei Male auf die Knie musste.

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David Haye schlägt am 3.  April John Ruiz
Kampfname: The Quiet Man 

Der britische Box-Weltmeister David Haye hat am Samstag erstmals seinen Schwergewichtsgürtel des Weltverbandes WBA erfolgreich verteidigt. Viermal schickte der Titelverteidiger den ehemaligen Champion John Ruiz (USA) auf die Bretter, zweimal bereits in der ersten Runde, bevor die Ecke des 38 Jahre alten Herausforderers in der neunten Runde das Handtuch warf. Haye hofft nun auf einen Titelvereinigungskampf gegen einen der Klitschko-Brüder.

Einem Rückkampf gegen Nikolai Walujew will der 29-Jährige hingegen aus dem Weg gehen. Am 7. November hatte sich David Haye den WBA-Titel durch einen Punktsieg gegen den Russen erkämpft.

Nationalität US-Amerikanisch
Geburtstag 4. Januar 1972
Geburtsort: Isabela
Stil Linksauslage
Größe: 1,88 m
Kampfstatistik: Kämpfe 53
Siege 43
K.-o.-Siege 29
Niederlagen 9
Unentschieden 1

Am 12. August 2000 kämpfte Ruiz gegen Evander Holyfield um den vakanten WBA-Titel und unterlag nach Punkten, Holyfield war damit der erste Boxer der zum vierten Mal Schwergewichtsweltmeister wurde. Da der Sieg aber nicht unumstritten war, kam es am 3. März 2001 zu einem Rückkampf, den diesmal Ruiz nach Punkten für sich entscheiden konnte. Ruiz war damit WBA-Weltmeister; den Titel konnte er zweimal erfolgreich verteidigen, zuerst bei einem dritten Kampf mit Holyfield, der unentschieden endete, und später gegen Kirk Johnson.
Seine dritte Titelverteidigung gegen Roy Jones Jr. am 1. März 2003 verlor er nach Punkten.
John Ruiz unterlag am 30. August 2008 Nikolai Walujew nach Punkten.

Das war wahrscheinlich der letzte Kampf, Ruiz wollte die Boxhandschuhe an den Nagel hängen, das Geld lockt aber immer wieder. Warten wir es ab, ob wir John Ruiz wiedersehen.

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Arthur Abraham hatte Pech in Amerika gegen Andre Dirrell

28. März 2010

Schwere Aufgabe für King Arthur: In der zweiten Runde des Super-Six-Turniers musste der ungeschlagene 30-Jährige (31-0, 25 K.o.´s) seine Tabellenführung in der Höhle des Löwen verteidigen. In Detroits berühmter Joe Louis Arena, wo die Red Wings vor 20.000 Zuschauern ihre NHL-Heimspiele austragen, trifft Arthur Abraham am 27. März auf Andre Dirrell (19-1-13 K.o). Das ursprünglich für den 6. März geplante Aufeinander treffen musste um drei Wochen verschoben werden, nachdem sich Dirrell im Training eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Statt in Palm Springs wurde der Kampf nun in Dirrells Heimat ausgetragen. "Ich bin dreimal schneller und beweglicher als jeder andere Gegner, gegen den Abraham jemals im Ring gestanden hat", so Dirrell. "Der Doktor hat grünes Licht gegeben - ich bin bereit und werde Abraham schlagen."

Der Kampf war eigentlich wie immer, wenn Arthur boxt, geschlossene Deckung und von Runde zu Runde den Kampf aufbauen. Diesmal war es nur sehr anstrengend überhaupt den Gegner zu stellen, Andre Dirrell war wie immer schnell und konzentriert und ließ sich auf nichts ein, er schlug seine Kombinationen und verschwand wieder aus Arthurs Reichweite. In der 11. Runde rutschte Andre Dirrell in der Ringecke aus und blieb auf dem Knie halb stehend und Arthur Abraham schlug Andre Dirrell eine Rechte ins Gesicht, daraufhin wurde Arthur Abraham disqualifiziert wegen Nachschlagen. Das ist nicht das erste mal das so ein Kampf endet und Arthur Abraham hat durch den Kampf gelernt, das man so einen Schlag besser nicht setzt. Das Andre Dirrell der bessere Boxer ist, war immer bekannt und Arthur Abraham gleicht seine Defizite immer durch seine Spektakulären K.o. aus.

Abraham selbst zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht. "Was soll ich denn machen? Ich bin ein Boxer. Da geht es darum, zu treffen. Wenn der andere aufgestanden wäre, hätte er mich getroffen. Der Kampfrichter hat Dirrell schon beim ersten Mal nicht an gezählt. Der war doch parteiisch", sagte der 30-Jährige. Auf der Pressekonferenz relativierte er: "Ich habe nicht auf seine Beine geschaut, nur auf seinen Kopf. Und darauf habe ich geschlagen. Ich wusste nicht, dass er auf den Knien war. Ich wünsche Andre von Herzen alles Gute." Promoter Wilfried Sauerland verteidigte seinen Schützling: "Wir haben uns viele Dirrell-Kämpfe angeschaut. Er hat sich immer wieder ab geduckt. Ich muss Arthur verteidigen. Ich habe auch nicht genau gesehen, ob Dirrell jetzt mit dem Knie unten war oder nicht." Auf der Pressekonferenz kündigte der Sauerland-Boxstall zudem an, Protest einlegen zu wollen. Zudem wurde bekannt, dass Dirrell nicht innerhalb der vorgeschriebenen Stunde zur Dopingkontrolle erschienen war.

Abraham verpasste durch die erste Niederlage in seinem 32. Kampf den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale der Super-Six-Serie und weist weiterhin drei Punkte auf. Dirrell hat nach seiner Auftaktniederlage gegen den Briten Carl Froch jetzt zwei Punkte auf dem Konto. Der 26-Jährige war zum 19. Mal im 20. Kampf erfolgreich.

Neben Dirrell haben auch der britische WBC-Weltmeister Froch und WBA-Champion André Ward aus den USA zwei Zähler. Beide haben bisher allerdings nur je einen Kampf bestritten. An dem Turnier nehmen zudem die bislang sieglosen Mikkel Kessler aus Dänemark und Allan Green aus den USA teil. Green ist als Ersatz für Jermain Taylor, den Abraham zum Auftakt besiegt hatte, in das Turnier eingestiegen.

Jeder Boxer bestreitet in der Vorrunde drei Kämpfe. Für einen K.-o.-Sieg gibt es in der Vorrunde drei Punkte, zwei Punkte für einen Punktsieg und einen Punkt für ein Unentschieden. Die besten Vier ziehen ins Halbfinale ein.

Erfolgreicher in Amerika war Dominik Britsch.

Seinen ersten Auftritt in den Vereinigten Staaten hatte die deutsche Mittelgewichtshoffnung Dominik Britsch. Der 22-Jährige bekam es mit dem US-Amerikaner Matt Berkshir zu tun und machte erwartungsgemäß kurzen Prozess.

So feierte Britsch seinen 18. Sieg im 18. Kampf und hofft nun auch bald auf stärkere Gegnerschaft. Britsch freute sich nach dem Erfolg: "Es war ein Erlebnis in Amerika und in dieser Halle.

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Schwergewichte in SAT.1: Steffen Kretschmann gegen Denis Bakhtov live bei "ran-Boxen" am 27. März "ran Spezial: Knockout - Der Kampf seines Lebens"

Promoter Ahmet Öner und Ex-Weltmeisterin Regina Halmich wollen den Schützling von Trainer Hans-Jürgen Witte zum Sieg und in die internationale Spitze führen.

Alles vorbei, der Rückkampf in Hamburg war voll daneben, Steffen Kretschmann dreht sich mitten Im Kampf um und geht in die Ringecke und verkündet seinen Aufgabe. Es soll der Kampf seines Lebens werden. Die deutsche Schwergewichtshoffnung Steffen Kretschmann gegen den Russen Denis Bakhtov und - SAT.1 zeigte den Kampf live bei "ran-Boxen". Am 26. Juni 2009 verlor Steffen seinen ersten Kampf gegen Denis Bakhtov.

In der 9. Runde hatte Steffen Kretschmann einige Schläge auf die Nieren bekommen und deshalb war es wohl besser den Kampf zu verlieren. Wenn Steffen weiter geboxt hätte, dann wären die nächsten Schläge alle auf die Nieren gegangen und das ist sehr schmerzhaft. Bakhtov war der härtere Mann im Ring und hat die entscheidenten Treffer gemacht.

Der Promoter und alle die an dem Kampf des Lebens beteiligt waren, wurden enttäuscht und so kam es zu Beleidigungen und der Freigabe und Entlassung von Steffen Kretschmann.

Wenn er das Kämpferherz und den Killerinstinkt nicht hat, dann kann man ihm das auch nicht mehr beibringen», befand die einstige Box-Queen Regina Halmich, die in den Wochen zuvor als Mentaltrainerin auf Kretschmann eingewirkt hatte. Wenn man dem Medienrummel und dem Druck nicht gewachsen ist, muss man Konsequenzen ziehen.

Die hat Öner bereits gezogen. Ein Boxer, der aufgibt, muss aufhören, lautete seine Ansage. Der in Bocholt geborene Türke ließ kein gutes Haar an seinem Angestellten, den er Wochen zuvor noch als größte deutsche Schwergewichts-Hoffnung bezeichnet hatte und zum Helden aufbauen wollte. Hiermit ist er frei. Ich übergebe ihn der Masse. Sie kann ihn haben und zu Hause ausstopfen. Alle reißen sich den Hintern auf, und der Typ quittiert den Dienst, fluchte Öner und verriet seine Geschäftsformel: Boxer sind die Gladiatoren der Neuzeit.

Beinahe hätte Kretschmann noch gewonnen. Ringrichter Heinrich Mühnert, der mit lettischer Lizenz die Aufsicht führte und seinen Punktrichtern während des Kampfes erklärte, wie richtig gewertet wird, wollte Bakhtov wegen Nachschlagens disqualifizieren. Der Russe hatte nach geschlagen obwohl Kretschmann schon in die Ecke gegangen ist und mit dem Rücken zu Bakhtov stande.

Den ersten Kampf gegen Bakhtov hat der 29-Jährige im Sommer 2009 verloren - durch K.o. in der ersten Runde. Seine knallharte Vorbereitung auf die Revanche begleitete SAT.1 mit der vierteiligen Eventdoku "ran Spezial: Knockout - Der Kampf seines Lebens"

Schade das die Mühe sich nicht gelohnt hat, die Vorbereitungen zu dem Kampf waren bestens gelaufen und man hat sehr viel Hoffnung auf Steffen gesetzt. Der Druck war für Steffen bestimmt eine hohe Belastung. Vielleicht findet Steffen einen Promoter der in Zukunft ihm die richtigen Gegner bringt und noch viel Geld mit Steffen verdient. Wir haben Respekt vor der Aufgabe und hoffen auf ein Comback.

Graciano Rocchigiani, Axel Schultz, Ruslan Chagaev, Samuel Peter usw. haben auch aufgegeben. Man kann nicht immer der Gewinner sein, jeder Boxer findet irgendwann seinen Gegner, wo er verliert.


WBA-Weltmeister Gamboa war das Highlight des abends

Wesentlich besser machte es Weltmeister Yuriorkis Gamboa. Der Kubaner verteidigte seinen WM-Titel im Federgewicht erfolgreich gegen den zuvor unbesiegten Argentinier Jonathan Victor Barros. Anders als sonst musste der Champion diesmal aber über zwölf Runden gehen. Doch für den Hochgeschwindigkeits-Boxer war es nur eine Stippvisite in Deutschland. Seine Bühne steht in den USA beim dortigen TV-Sender HBO. Ob Sat.1 dem Boxen und Öners Arena die Treue hält, ist eine Quoten-Frage. 15,7 Prozent Marktanteil (2,75 Millionen Zuschauer) ist zumindest die erhoffte zweistellige Größe.

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Zwölfter Erfolg im zwölften Profifight für "The Nordic Nightmare"

Robert Helenius bleibt weiter auf Erfolgskurs. Bei seinem Heimspiel in der mit 1.800 Zuschauern restlos ausverkauften Kisahalli in Helsinki, Finnland, setzte sich "The Nordic Nightmare" am Freitagabend 26. März 2010 einstimmig nach Punkten gegen den Nigerianer Gbenga Oloukun durch.

Der „Nordic Nightmare“ will den nächsten Sieg
Am 26. März stiet Robert Helenius wieder in den Ring. Nach seinem spektakulären technischen K.o.-Erfolg über Ex-Weltmeister Lamon Brewster bekam es der 26-Jährige nun mit Gbenga Oloukun zu tun. In der Töölö Sporthall in Helsinki will der „Nordic Nightmare“ dabei an seine starke Leistung anknüpfen. „Der Sieg gegen Brewster war sehr wichtig für mich“, so Helenius. „Das war ein wichtiger Schritt. Aber ich bin noch lange nicht am Ziel. Auf mich wartet noch viel Arbeit. Ich freue mich, vor meinen heimischen Fans in Finnland antreten zu können. Ich möchte ihnen einen tollen Kampf bieten.“

Im Mai 2009 hatte Helenius in seiner Heimat bereits für Aufsehen gesorgt, als er Scott „The Hammer“ Gammer in der sechsten Runde vorzeitig besiegte. Hagen Doering traut dem EM-Zweiten von 2006 großes zu. „Robert hat unglaubliches Potential,“ sagte der Sauerland-Sportdirektor auf einer Pressekonferenz in Helsinki. „Das hat er gegen Brewster eindrucksvoll unter Beweis gestellt. An ihm werden wir noch viel Freude haben.“

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Wladimir Klitschko bleibt Favorit in der Königsklasse!

Boxen in Düsseldorf am 20. März 2010 

Eddy Chambers hatte nichts erreicht, seine Schnelligkeit konnten Wladimir nicht aufhalten an sein K.o. Ziel zu kommen. 

 

Es sah bis weit in die zwölfte und letzte Runde wie ein glanzloser Punktsieg aus. Doch dann gelang Wladimir Klitschko (33) doch noch die versprochene K.o.-Show. 10 Sekunden vor Schluss streckte der Ukrainer US-Herausforderer Eddie Chambers (27) mit einer Linken nieder. Klitschko bleibt damit Box-Weltmeister im Schwergewicht. Vor über 50.000 Fans in der Düsseldorfer Arena verteidigte er seine Titel der WBO und der IBF.

Für Wladimir Klitschko war es der erste Kampf nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung gegen Ruslan Chagaev im Juni letzten Jahres vor 61.000 Zuschauern auf Schalke, als er den bis dahin ungeschlagenen Usbeken durch technischen K.o in der 9. Runde besiegte. Für den 33-jährigen Klitschko ist es der 58. Profikampf. Sein Kampfrekord steht bei 54 Siegen (48 KOs) und drei Niederlagen. Mit seinem Sieg über Chagaev wurde Wladimir Klitschko auch zum 'The Ring Champion', dem inoffiziellen WM-Titel des legendären Boxmagazins 'The Ring'.

'Fast' Eddie Chambers ist 27 Jahre alt und lebt in Philadelphia, USA. Der 1,85m große Chambers gewann durch eine herausragende Leistung den WM-Ausscheidungskampf im Juli 2009 gegen den haushohen Favoriten Alexander Dimitrenko aus dem Universum-Boxstall nach Punkten. Wenige Monate zuvor hatte er bereits den ehemaligen WBC-Champion Samuel Peter ebenfalls klar nach Punkten bezwungen. Eddie Chambers hat einen Kampfrekord von 35 Siegen (18 KOs) und zwei Niederlagen. Alexander Povetkin sorgte für seine erste Niederlage.

Das Fast Eddie so zurückhaltend boxen würde, hatten die Boxfans sich anders vorgestellt, der Respekt vor der Gewalt, die Kraft die Wladimir in den Fäusten hat, haben Eddy Chambers zu einem Fear (Angst)  Eddy werden lasssen. Das einzigste was Eddy eingfallen ist im Ring, wenn Klitschko geklammert hat, dann packte Eddy die Beine von Wladimir und hob ihn hoch und ließ Wladimir im Ring fallen. Das kennen wir aus dem Wrestling, Showkampf. Dazu hatte Eddy ab der 3 Runde keine Kraft mehr und es blieb Gott sei Dank aus.  

Alexander Povetkin und David Haye sollten sich gut überlegen, ob es überhaupt Sinn macht gegen Wladimir Klitschko zu boxen, Povetkin hat einen härteren Schlag wie Chambers aber sonst hat er wohl auch nichts zu bieten. Wladimir zermürbt die Gegener immer nach den gleichen Muster mit seinen linken Jabs und ab der 6. Runde boxt er dann auch mal öfter die Rechte und wenn die richtig ankommt, ist der Gegner K.o.

RTL ist glücklich, das Wladimir immer den gegnern 6 Runden Zeit gibt, sich zu verteidigen, weil Wladimir nicht gerne im Rückwärtskampf boxt und ständig angreift,  wenn es dann mal 12 Runden werden ist alles bestens gelaufen.

Fazit: Ohne Narkosemittel in den Ringpausen aus der Trinkflasche von Wladimir, wird er wohl ungeschlagen bleiben. The Show must go on!

Odlanier Solis boxte in der Nacht gegen Carl Davis Drumond aus Costa Rica und gewann vorzeitig in der 3. Runde.  

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Manny Pacquiao gewinnt gegen Clottey am 14 März 2010

WBO-Champion im Weltergewicht und Pfund-für-Pfund-Superstar Manny Pacquiao (51-3-2, 38 KOs) gewinnt einstimmig nach zwölf Runden gegen den ehemaligen IBF-Champion Joshua Clottey (35-4, 20 KOs) vor über 50.994 Zuschauern am Samstag Nacht bei Cowboys-Stadion in Arlington, bei Texas. Eurosport hatte Live ab 3 Uhr übertragen im TV.

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Marco Huck gewinnt seinen ersten Kampf 2010

Denn Marco "Käpt´n" Huck, der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht,  boxte am 13. März in der Max-Schmeling-Halle gegen den Amerikaner Adam Richards

 

28. Sieg im 29. Profikampf für Marco Huck (25)! Am Samstagabend kam der Schützling von Trainer Ulli Wegner vor 5.000 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle zu einem K.o.-Sieg nach zwei Minuten und 30 Sekunden der dritten Runde gegen seinen Herausforderer Adam Richards (29). Richards 187 cm groß und 90 Kg, hatte 28 Kämpfe, 27 Siege, 20 K.o.

Povetkin ist auch dabei und macht seinen Aufbaukampf um endlich gegen die Klitschkos antreten zu dürfen, stattdessen wollen die Klitschkos den Valuev boxen.

Der IBF-Pflichtherausforderer Povetkin präsentierte sich dem Berliner Publikum.

 
WM-Check für Alexander Povetkin: Der in 19 Profikämpfen ungeschlagene Schwergewichtler ist am 13. März gegen den Mexikaner Javier Mora (28) angetreten. Für den IBF-Weltranglistenersten aus Russland war der Kampf in der deutschen Hauptstadt aus zweierlei Hinsicht äußerst wichtig. Zum einen durfte der 30-Jährige durch eine mögliche Niederlage auf gar keinen Fall seine IBF-Pflichtherausfordererposition von Weltmeister Wladimir Klitschko gefährden. Auf der anderen Seite will er in seinem zweiten Fight unter der Regie von US-Coach Teddy Atlas durchaus ein paar neue Dinge zeigen. Auch dies birgte durchaus ein gewisses Risiko. Deswegen war es hinsichtlich ein Vorbereitungskampf für die Klitschkos.

Povetkin hatte sich im Januar 2008 im Tempodrom in Berlin mit einem Sieg über den Amerikaner "Fast" Eddie Chambers das Pflichtherausforderungsrecht beim Weltverband IBF erkämpft. Im Dezember des gleichen Jahres sollte es dann zum mit Spannung erwarteten WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko, der auch den WBO-Gürtel innehat, kommen. Doch Povetkin musste den Fight aufgrund einer Knöchelverletzung absagen. Nach einer Entscheidung der International Boxing Federation muss das Duell selbstverständlich nachgeholt werden. Doch da Klitschko zunächst noch eine WBO-Pflichtverteidigung gegen Chambers bestreiten darf, muss der IBF-Weltranglistenerste sehen, dass er für den Klitschko-Kampf die Form hält.


"The Russian Warrior" Povetkin, der 2003 die Amateur-Weltmeisterschaft gewann und im Jahr 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen die Goldmedaille holte, gilt als große Hoffnung in der Königsklasse des Boxens. Die Experten trauen dem Schwergewichtler aus Chekhov bei Moskau zu, die momentane Dominanz der Klitschko-Brüder zu durchbrechen.

Die Resultate aus der Max-Schmeling-Halle


1. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Lonja Fanta (Deutschland) vs. Lukas Schulz (Deutschland): Sieger Schulz durch technischen K.o. in der zweiten Runde.

2. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 4 Runden:

Alessandro Segurini (Italien) vs. Patrick Nielsen (Dänemark): Sieger Nielsen (einstimmig) nach Punkten.

3. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Samir Kurtagic (Serbien) vs. Jens Krull (Deutschland): Sieger Kurtagic nach Punkten.

4. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Eric Howard (USA) vs. Artur Hein (Deutschland): Sieger Hein durch K.o. in der achten Runde.

5. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Danny Batchelder (USA) vs. Kubrat Pulev (Bulgarien): Sieger Pulev durch K.o. in der zweiten Runde.

6. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Michael Simms (USA) vs. Alexander Frenkel (Deutschland): Sieger Frenkel (einstimmig) nach Punkten.

7. Kampf, IBF Intercontinental Meisterschaft im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Cesar David Crenz (Argentinien) vs. Yoan Pablo Hernandez (Kuba): Sieger Hernandez (einstimmig) nach Punkten.

8. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 10 Runden:

Javier Mora (Mexiko) vs. Alexander Povetkin (Russland): Sieger Povetkin durch technischen K.o. in der fünften Runde.

9. Kampf, WBO Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Adam Richards (USA) vs. Marco Huck (Deutschland): Sieger Huck durch technischen K.o. in der dritte Runde.

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Schumenow neuer Halbschwergewichts-Champion

Der kasachische Boxer Beibut Schumenow ist neuer Halbschwergewichts-Weltmeister nach Version der WBA.

Der Kasache besiegte in Las Vegas am Samstag, den spanischen Titelverteidiger Gabriel Campillo knapp nach Punkten.

Gabriel Campillo reiste letzten Jahres als Außenseiter nach Argentinien, in die Heimat von Hugo Hernan Garay, um gegen ihn um die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zu boxen.

Jürgen Brähmer hatte letztes Jahr im November gegen Hugo Hernan Garay verloren. Garay blieb Weltmeister und verlor dann gegen Campillo in Argentinien.

Jürgen Brähmer ist in der zwischenzeit WBO-Weltmeister geworden.


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Sebastian verteidigt seinen IBF-WM-Titel

Der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht Sebastian Sylvester war am 30. Januar wieder im Ring. Dabei durfte sich der 29-jährige Champion wieder auf ein Heimspiel freuen. Denn der "Hurrikan" aus Greifswald bestritt seinen Fight im Jahnsportforum Neubrandenburg. An gleicher Stelle hatte der Schützling von Trainer Karsten Röwer den WM-Titel am 19. September dieses Jahres gegen Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik erobert.

Der eigentlich vorgesehene Gegner, Spanier Pablo Navascues wurde des Dopings überführt und durfte nicht boxen. Sauerland gab die Nachricht am 21.01.2010 raus. Schade für Sebastian Sylvester, der sich vorbereitet hatte und sich jetzt neu einstellen musste. Der Sieg war eigentlich schon im Kopf programmiert. Somit kam ein neuer Gegner auf Sebastian Sylvester zu.

Billy Lyell heißt der Gegner.

Der 29-Jährige verteidigte den IBF-Gürtel im Mittelgewicht, den er im September vergangenen Jahres an gleicher Stelle gegen Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik erobert hatte. Der Deutsche setzte sich am Samstagabend gegen den Amerikaner Billy Lyell mit einem technischen K.o.-Sieg nach 37 Sekunden der zehnten Runde durch und verbuchte somit den 33. Erfolg im 36. Profifight für sich. Es war unsinnig, ihn weiter boxen zu lassen", erklärte Loew, der auch den WBC- und WBO-Weltmeister Kelly Pavlik trainiert. Und Pat Nelson, der Manager des Herausforderers, räumte ein: "Ich glaube, inzwischen würde Sebastian Sylvester auch Felix Sturm bezwingen." Doch dieser Kampf ist erst einmal kein Thema. "Als nächstes muss Sebastian seine Pflichtverteidigung gegen Roman Karmazin bestreiten", so Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer.

WBO-Intercontinental Champion mit Galavorstellung gegen Corbin

Karo Murat unterstreicht seine Ambitionen auf einen WM-Kampf! Der WBO-Intercontinental Champion im Halbschwergewicht kam am Samstagabend im Jahnsportforum Neubrandenburg zu einem technischen K.o.-Sieg in der zweiten Runde gegen Sean Corbin (34). Damit verzeichnete er den 21. Sieg im 21. Profikampf für sich. Zum 13. Mal gewann er dabei vorzeitig. 

Spektakulärer vorzeitiger Erfolg für den „Nordic Nightmare“

Mit einer bärenstarken Leistung hat sich Robert Helenius am Samstagabend weit über Europas Grenzen hinaus einen Namen gemacht. In Neubrandenburg besiegte der Skandinavier Ex-Weltmeister Lamon Brewster durch technischen K.o. in der achten Runde. Nach zahlreichen harten Treffern nahm der Referee den schwer gezeichneten Amerikaner nach 2:31 Minuten aus dem Kampf. Bereits in der zweiten Runde hatte Helenius Brewster mit einer krachenden Rechten in den Ringstaub geschickt. „Wer in seinem erst 11. Profikampf so einen großen Namen schlägt und eine so starke Leistung zeigt, dem gehört die Zukunft“, zeigte sich Ulli Wegner hocherfreut.

Lamon Brewster der 2004 überraschend gegen Wladimir Klitschko gewann, hat nun seinen 2. Gegner von Promotion Sauerland zugewiesen bekommen. Seinen ersten Kampf für sein neues Management absolvierte er am 13. März 2009 gegen den Briten Michael Sprott in Kiel. Diesen Kampf gewann er einstimmig nach Punkten. Vielleicht sehen wir Lamon Brewster wieder, wo er nicht im Ring hüpfen muss, um den Gegner zu treffen, dann wird er bestimmt wieder gewinnen.

Die Resultate im Überblick
1. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Juan Manuel Garay (Argentinien) vs. Dustin Dirks (Deutschland): Sieger Dirks durch technischen K.o. in der fünften Runde.

2. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Abdelouahed Ben Lelly (Marokko) vs. Jürgen Doberstein (Deutschland): Sieger Doberstein (einstimmig) nach Punkten.

3. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Matt Skelton (Großbritannien) vs. Kubrat Pulev (Bulgarien): Sieger Pulev durch K.o in der vierten Runde.

4. Kampf im Halbschwergewicht, WBO-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht, angesetzt auf 12 Runden:

Sean Corbin (Guyana) vs. Karo Murat (Deutschland): Sieger Murat durch technischen K.o. in der zweiten Runde.

5. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Edmund Gerber (Deutschland) vs. René Dettweiler (Deutschland): Sieger Gerber durch technischen K.o. in der zweiten Runde.

6. Kampf im Halb-Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Janos Petrovics (Ungarn) vs. Nick Klappert (Deutschland): Sieger Klappert durch K.o. in der dritten Runde.

7. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 10 Runden:

Lamon Brewster (USA) vs. Robert Helenius (Schweden): Sieger Helenius durch technischen K.o. in der achten Runde.

8. Kampf im Mittelgewicht, IBF-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 12 Runden:

Billy Lyell (USA) vs. Sebastian Sylvester (Deutschland): Sieger Sylvester durch technischen K.o. in der zehnten Runde. 
 

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Der erste Kampfabend für ARENA in Hamburg

Am 23. Januar 2010 wurde in der Kugelbake-Halle wieder ein Ring aufgebaut für eine Boxnacht mit Mahir Oral, Konstantin Airich, Ondrej Pala gegen Top-Gegner aus der Profiszene. Zeitgleich boxte Yuriorkis Gamboa im New Yorker Madison Square Garden  in Begleitung von seinem Promotor Ahmet Öner.

Sensations-Auftritt von Gamboa im Madison Square Garden
"El Ciclon" zerlegt Mtagwa im Eil-Tempo

Warum er als einer der besten und spektakulärsten Boxer der Welt gilt?

Gerade mal 5:35 Minuten dauerte die Demonstration des WBA-Weltmeisters gegen den starken Afrikaner Rogers Mtagwa.



Schon in der ersten Runde hatte "El Ciclon de Guantanamo" seinen Gegner zum ersten Mal zu Boden geschickt. Nach zwei weiteren Niederschlägen in der zweiten Runde brach Ringrichter Steve Smoger das ungleiche Duell ab.

Mtagwa wirkte vom ersten Gong an überfordert von Gamboas Tempo und Beweglichkeit sowie der Genauigkeit und Varianz in den Schlägen. Im Oktober hatte der Mann aus Tansania den ungeschlagenen WBO Bantamgewichts-Weltmeister Juan Manuel Lopez an den Rand einer Niederlage gebracht. Gegen den blitzschnellen kubanischen "Wirbelsturm" kam er nie in den Kampf und setzte kaum eigene Treffer.

"Das war wieder mal einfach nur sensationell", freute sich Promoter Ahmet Öner im Madison Square Garden. "Jetzt darf sich Deutschland auf einen der absolut besten Boxer unserer Zeit freuen. Was Gamboa zeigt, ist Boxen vom anderen Stern."

Am 27. März wird Gamboa in der Sporthalle Hamburg in den Ring steigen, wenn der erste ARENA-Kampfabend live auf Sat.1 übertragen wird. Der WBA-Weltmeister wird seinen Titel als erster Hauptkämpfer bei "ran-Boxen" verteidigen. Im zweiten Hauptkampf trifft die deutsche Schwergewichts-Hoffnung Steffen Kretschmann auf den Russen Denis Bakhtov.

Lopez neuer WBO-Weltmeister im Federgewicht

"JuanMa" besiegt Steven Luevano durch tko in der siebten Runde

Auch Juan Manuel Lopez hat seinen Teil zu einem möglichen Mega-Fight mit Yuriorkis Gamboa beigetragen. Der Puerto Ricaner war als ungeschlagener WBO-Weltmeister im Super Bantamgewicht eine Gewichtsklasse ins Federgewicht aufgestiegen und entthronte Champion Steven Luevano durch tko in der siebten Runde.

"JuanMa" boxte seinen Gegner systematisch aus und beendete den Kampf nach harten Wirkungstreffern mit einer sehenswerten Körper-Kopf-Kombination nach 44 Sekunden in Runde 7.

Nach den beiden Siegen steht einem Duell zwischen Gamboa und Lopez eigentlich nichts mehr im Wege. "Ich glaube schon, dass unsere Wege sich demnächst kreuzen", sagte Lopez.

Weitere Ergebnisse: Christian Pawlak, Yakup Saglam, Ondrej Pala und Patrick Dobroschi erfolgreich

Mahir Oral unzufrieden mit seinem Sieg über Fabio Liggieri

Mahir Oral der auch schon gegen Arthur Abraham im Ring stande, hatte mit einem Kämpfer zu tun, der ständig nach vorne ging und Mahir Oral keine Pausen gönnte. Mahir Oral war selbst nicht zufrieden und schob seine Trainingspause wegen einer Erkältung in der Vorbereitung und das erstemal Vater werden - vor 2 Wochen, für seinen nicht glänzenden Kampfstil als Entschuldigung. 

Die tschechische Schwergewichts-Hoffnung Ondrej Pala kam zu einem verdienten Punktsieg über Robert Hawkins. In einem guten Kampf setzte sich am Ende Palas technische Überlegenheit gegen die Erfahrung des Amerikaners durch. Auf die Frage, wie er Pala im Vergleich zu Weltklasse-Leuten wie Samuel Peter, Eddie Chambers und Oleg Maskaev einschätze, sagte Hawkins mit einem Lächeln: "Von dem Niveau ist er sicher noch ein Stück weit entfernt, aber er ist ja noch jung, kann und wird noch viel lernen."

Christian Pawlak und Yakup Saglam konnten ihre Aufgaben in Cuxhaven souverän lösen. "Am Anfang habe ich Christian nur boxen lassen, um Rocky einen Gefallen zu tun. Ich dachte nicht, dass aus dem Jungen mal was wird. Inzwischen hat er mich aber überzeugt. Er wird immer besser und kann es noch weit bringen, wenn er sich so gut weiterentwickelt. Wichtig ist jetzt, dass wir ihm von Kampf zu Kampf stärkere Gegner gegenüber stellen, damit er sich immer wieder neu beweisen muss.
Pawlak knockte Denis Sirjatovs aus.

Auch  Saglam knockte den Russen Yuri Lunev.

Patrick Dobroschi aus dem neuen Kölner Stall von WBA-Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm besiegte Jevgenis Kiselevs aus Riga klar nach Punkten.

250 000 Euro hat der Weltmeister im Mittelgewicht, Felix Sturm, investiert, sein eigenes Box-Gym in Köln wird erbaut und eingerichtet. Weit über 1000 qm gross ist das Gym. Dort will sich Felix Sturm ab Februar, ab der Eröffnung des Camps auch selbst vorbereiten.

Den stärksten Eindruck des Abends hinterließ Felix Diaz aus der Dominikanischen Republik. Der Olympia-Sieger von 2008 begeisterte die Cuxhavener Fans mit technisch starkem Boxen und einem krachenden K.o. in der dritten Runde. Mit einer Linken zur Kinnspitze krönte der Halbweltergewichtler, der wie Schwergewichts-Sensation Odlanier Solis von Pedro Luis Diaz trainiert wird, seinen starken Auftritt.

Airich und Mazikin zum zweiten Mal umstritten unentschieden, die Fans sahen Mazikin weit vorne.  

Im einzigen Frauenkampf des Abends setzte sich Özlem Sahin aus Ludwigsburg durch tko in der ersten Runde gegen die Rumänin Olga Harton durch.

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Boxen in Magdeburg am 9. Januar 2010

WBC-/ WIBF- / WBO- Weltmeisterin Ina Menzer verteidigt ihre WM-Titel gegen Ramona Kühne durch - Technischer K.o.

Im Duell der ungeschlagenen Box-Königinnen bezwang die dreifach Weltmeisterin im Federgewicht Ina Menzer aus dem Universum-Stall die SES-Boxerin Ramona Kühne in der Magdeburger Bördelandhalle nach einem spannenden Kampf mit einem unbefriedigenden Ende durch technischen K.o. in der sechsten Runde. Eine perfekte rechte Gerade der Titelverteidigerin verursachte eine schwere Cut-Verletzung bei Kühne die sofort zum Abbruch auf Anraten des Ringarztes führte.

WBO-Weltmeister Robert Stieglitz in seiner Titelverteidigung

Der Argentinier Ruben Eduardo Acosta wurde verpflichtet. Und der hatte dem 28-jährigen Weltmeister aus dem SES-Boxstall wenig entgegenzusetzen. Acosta suchte sein Glück mit wilden Schwingern im Vorwärtsgang. Der konzentrierte und fokussierte Stieglitz nahm die unorthodoxen Attacken gelassen, konnte klare Treffer problemlos vermeiden. Der WBO-Champion hingegen stellte den beweglichen Acosta immer wieder an den Ringseilen und traf mit schweren Händen zum Körper und zum Kopf. Ein linker Haken schickte den Argentinier im dritten Durchgang zum ersten Mal auf die Bretter. Daraufhin hatte der Titelverteidiger das Gefecht komplett unter Kontrolle, setzte seinem Herausforderer mit harten Treffern zu. In der fünften Runde schickte er Acosta dann mit einem Körperhaken zu Boden, wenige Sekunden später hatte der Ringrichter ein Einsehen und beendete den Kampf nach 1:48 Minute Stieglitz gewann den WBO-Titel vor fünf Monaten gegen Karoly Balzsay. Der klare Erfolg in seiner Heimatstadt Magdeburg war der 37. seiner Karriere im 39. Kampf, der 23. K.o.-Sieg. Acosta verlor zum vierten Mal im 32. Kampf.

Blitz-Sieg für Jack Culcay! K.o-Sieg in Runde 1

Diesmal machte er kurzen Prozess: Amateur-Weltmeister Jack Culcay landete den ersten K.o-Sieg seiner noch jungen Profi-Karriere. Und was für einer! Gegen den Litauer Dmitrijus Sidorovicius setzte er nach zwei Minuten einen schönen Leberhaken an. Sein Gegner ging das erste Mal zu Boden. Dann setzte der Darmstädter nach, feuerte schöne Schlagkombinationen hinterher. Sidorovicius ging erneut auf den Boden. Dann machte der Ringrichter dem ungleichen Kampf ein Ende. Nach 160 Sekunden war der zweite Profikampf von „Gold-Jack“ siegreich zuende.

Denis Boytsov gewinnt weiter jeden Kampf!

K.o.-König Denis Boytsov, das große Schwergewichtstalent von Universum, hatte es in Magdeburg mit dem Amerikaner Kevin Montiy zu tun. Der von Artur Grigorian trainierte Russe hatte 34 Sekunden vor Ende von Runde 1 seinen Gegner das erste Mal auf dem Boden. Der Ringrichter zählte den US-Boy an. Dann ging es weiter, Boytsov feuerte erneut Schlagsalven ab. Nur der Gong rettete Montiy vor dem K.o. in Runde 1. Nach 1:30 Minuten saß Montiy erneut auf dem Hosenboden, nach einem linken Haken. Beim dritten Mal machte der Ringrichter dem Kampf ein Ende. Erneut nach einer Linken, fast identischer Schlag, saß Montiy wieder auf dem Hosenboden. Das Ende. Der 22. K.o.-Sieg für Boytsov der 27. insgesamt! Ein guter Start in 2010 für den K.o.König.

Ergebnisse vom Universum-Kampfabend in Magdeburg

Heavyweight (10 Rounds)
Manuel Charr (LIB) vs. Owen Beck (USA)
W TKO Rd. 10; 2’44

Heavyweight (6 Rounds)
Sebastian Köber (GER) vs. Zack Page (USA)
L PTS; 56:58, 57:57, 56:59

Middleweight (10 Rounds)
Khoren Gevor (GER) vs. Jeferson Luis Goncalo (BRA)
W PTS; 98:94, 99:91, 96:94

Heavyweight (6 Rounds)
Christian Hammer (ROM) vs. Remigijus Ziausys (LTH)
W PTS; 59:56, 60:54, 59:55

Cruiserweight (8 Rounds)
Mateusz Masternak (POL) vs. Tino Froehlich (GER)
W KO; Rd. 2, 2’38

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Natascha Ragosina gewinnt Schwergewichts-WM
Profi-Boxerin Natascha Ragosina aus dem Magdeburger SES-Stall ist nun auch Schwergewichts-Weltmeisterin.


Die Russin bezwang am 19. Dezember in Jekaterinenburg/Russland Pamela London aus Guayana im Kampf um die WM-Gürtel nach Version der WIBF durch K.o. in der achten Runde. Ragosina blieb damit auch in ihrem 22. Profi-Kampf ungeschlagen. Die 33-Jährige, die erstmals im Schwergewicht antrat, hat bereits mehrere WM-Titel verschiedener Verbände im Supermittelgewicht in ihrem Besitz.

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Jürgen Brähmer und Sebastian Zbik: Erste WM-Titelverteidigung in der Heimat! Zwei Mecklenburger Jungs kehren zurück zu ihren Wurzeln und Siegen in Schwerin zur Champion Night von Universum

Jürgen Brähmer darf sich jetzt "richtiger Weltmeister" nennen. Mit dem Sieg über Dmitry Sukhotsky verteidigte er den WBO-Titel am 19. Dezember 2009 im Halbschwergewicht. Dabei wäre Brähmer fast k.o. gegangen in der 10. Runde. Der Schweriner biss sich aber durch und gewann nach Punkten.

Der Gürtel war frei geworden, da Champion Zsolt Erdei ins Cruisergewicht aufgestiegen ist. So beförderte die WBO Jürgen Brähmer vom Interimsweltmeister zum Weltmeister.

Im zweiten WM-Kampf hatte der 27 Jahre alte Interim-Weltmeister des WBC im Mittelgewicht, Sebastian Zbik, kaum Probleme mit dem bis dato unbesiegten Italiener Emmanuele Della Rosa.

Della Rosa (27 Jahre) hatte bisher 27 Kämpfe 27 Siege und 10 K.o.

Der eigentliche Champion Kelly Pavlik ist mit seiner Titelverteidigung in Verzug. Sollte sich Kelly dazu entschließen, im Mittelgewicht zu bleiben, wäre Sebastian Zbik sein Herausforderer. Allerdings wird dem "Ghost" genannten US-Amerikaner nachgesagt, er wolle bald eine Gewichtsklasse höher boxen.

Culcays 1. Profikampf  

Amateur-Weltmeister Jack Culcay hat ein erfolgreiches Debüt als Profiboxer gefeiert. Der 24-Jährige aus Darmstadt besiegte in Schwerin im Super-Weltergewicht den Tschechen Jindrich Kubin nach vier Runden einstimmig nach Punkten. Culcay beherrschte dabei seinen 30 Jahre alten Gegner nach Belieben. Mit seiner Schnelligkeit, guten Reflexen und Schlagstärke zeigte er einen viel versprechenden ersten Profikampf.

Der Kampfabend und Ihre Kämpfer

Alexander Alekseev (RUS) vs. Daniel Ammann (AUS)
W KO; Rd. 2, 2’18 


Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Felix Lora (DOM)
W PTS: 79:71, 77:74, 78:73

Igor Michalkin (RUS) vs. Doudou Ngumbo (FRA)
W PTS: 79:75, 76:76, 77:75

Pal Bedak (HUN) vs. Lahcence Zemmouri (ESP)
W KO; Rd. 2, 1´56 

Rachim Tschachkijew (RUS) vs. Igor Pilipenko (UKR)
W TKO; Rd. 2, 2´14 

Damian Jonak (POL) vs. Nicolas Guisset (FRA)
W PTS: 77:75, 79:73, 77:75 

Mariano Nicolas Plotinsky (ARG) vs. Fernando Fernandes (POR)
W PTS: 39:34, 39:34, 39:34

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Trotz zehnmonatiger Wettkampfpause kaum Mühe mit Espino

Kelly Pavlik (36-1, 32 Ko's) hat seinen WBC-und WBO-Titel im Mittelgewicht gegen Miguel Espino am 19. Dezember verteidigt.
Beeghly Center in Youngstown State University.

Trotz zehnmonatiger Wettkampfpause kaum Mühe mit Espino
Der WBC- und WBO-Weltmeister Kelly Pavlik verabschiedet sich mit einem Sieg aus dem Jahr 2009! Der 27-Jährige bezwang in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Beeghly Center in seiner Heimatstadt Youngstown, US-Bundesstaat Ohio, seinen amerikanischen Landsmann Miguel Angel Espino durch technischen K.o. in der fünften Runde.

Wer erwartet hatte, dass sich Pavlik nach der verhältnismäßig langen Pause und einer auskurierten Handverletzung abwartend präsentieren würde, der hatte sich getäuscht. Denn von Beginn an kannten beide Mittelgewichtler nur eine Richtung: die Offensive. Dabei setzten sich einmal mehr Pavliks Fähigkeiten durch, permanent Druck zu erzeugen.

In der vierten Runde verbuchte der WBC- und WBO-Champion zwei Niederschläge für sich. Beide Male waren es linke Aufwärtshaken, die zum Erfolg führten. Nachdem der Herausforderer auch in Durchgang fünf nach zwei linken Händen und einer Rechten zu Boden ging, gab die Ecke des 29-Jährigen nach einer Minute und 44 Sekunden auf.

Kelly Pavlik war der Traumgegner von Felix Sturm und Arthur Abraham, leider kamen die Manager nie auf eine finanzielle Einigung. Man wollte den Kampf in Deutschland veranstalten.

Samuel Peter, der gegen Vitali Klitschko chancenlos blieb ist wieder da.

Einen Sieg verbuchte auch Samuel Peter für sich. Der frühere WBC-Weltmeister im Schwergewicht kam zu einem technischen K.o.-Erfolg nach zwei Minuten und 58 Sekunden der vierten Runde gegen Gabe Brown (USA). Der 29-jährige Ex-Champion aus Nigeria baute seine Profibilanz somit auf 33 Siege aus 36 Fights aus.

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Vitali Kitschko besiegte den verletzten Kevin Johnson in Bern

12. Dezember 2009

Vitali Klitschko bleibt Box-Weltmeister im Schwergewicht. Der 38-jährige Champion nach Version des Verbandes WBC besiegte in Bern den Amerikaner Kevin Johnson einstimmig nach Punkten (120:108, 120:108, 119:109). Für Klitschko war es die dritte Titelverteidigung nach seinem Comeback im Oktober 2008. Zuvor war der Wahl-Hamburger bereits zweimal Weltmeister der Verbände WBO und WBC. Klitschko baute seine Bilanz auf 39 Siege

Vor rund 17.000 Zuschauern in der Berner Postfinance-Arena wollte Klitschko den Kampf vor allem mit seiner linken Führungshand diktieren. Der elf Zentimeter kleinere Johnson, der vor dem Duell das Ende der Klitschko-Ära verkündet hatte, entzog sich aber immer wieder den Schlägen des Weltmeisters, so dass Klitschko seine gefährliche Rechte nicht entscheidend ins Ziel bringen konnte. Dadurch das Kevin Johnson verletzt war und seine Rechte extrem wenig zum boxen benutzte, hatte Vitali Klitschko einen leichten Kampf. Der Amerikaner Kevin Johnson war zwar kein Gegner wo vor man Angst haben müßte aber er hat es gut gemacht mit seiner amerikanischen Show und die war Brisant. Er nannte den Vitali vor dem Kampf, einen häßlichen Zombie.

Im März hatte „Dr. Ironfist“ Juan Carlos Gomez durch technischen KO in der 9. Runde besiegt, Ende September schlug er Chris Arreola in Los Angeles ebenfalls durch TKO in Runde 10.

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WBO-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht:
Marco Huck vs. Ola Afolabi  am 5. Dezember in Ludwigsburg

Marco Huck darf den WM-Gürtel der WBO weiter fest in seinen Händen halten. Der 25-jährige Cruisergewichtler setzte sich am Samstagabend vor 4.500 Zuschauern mit einem einstimmigen Punktsieg (115:113, 115:113 und 116:112) gegen den bisherigen Interims-Champion Ola Afolabi durch. Damit verbuchte der Schützling von Trainer Ulli Wegner im 28. Profikampf den 27. Sieg und die erste Titelverteidigung als Weltmeister für sich.

Povetkin überzeugt bei Atlas-Debüt – K.o-Sieg in Runde 3

Seit Januar 2008 ist der Olympiasieger IBF-Pflichtherausforderer. „Wir sind mehr als bereit für Klitschko“, so Kalle Sauerland. „Es scheint, als wolle er im März 2010 erst die WBO-Pflichtverteidigung gegen Eddie Chambers bestreiten. Povetkin hat Chambers damals im Finale des Eliminations-Turniers klar und deutlich besiegt. Wir warten auf unsere Chance – jeder Tag mit Teddy Atlas macht Alexander nur noch stärker.“


Erfolgreiches Debüt für Teddy Atlas! Seit wenigen Monaten betreut der amerikanische Star-Trainer Schwergewichts-Hoffnung Alexander Povetkin. Im ersten Kampf unter dem früheren Coach von Mike Tyson überzeugte Povetkin auf der ganzen Linie. In der dritten Runde schlug er den erfahrenen Amerikaner Leo Nolan k.o. „Das war eine starke Leistung von Alexander“, freute sich Atlas hinterher. „Ich bin nicht nur mit dem Ergebnis, sondern vor allem mit der Art und Weise, wie es zustande gekommen ist, zufrieden. Alexander hat unglaublich viel Talent. Das werden wir in den kommenden Monaten noch weiter zur Entfaltung bringen.“

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Nach sechs Jahren als Weltmeister im Halbschwergewicht versuchte sich Zsolt Erdei bei der „Universum Champions Night“ am 22. November 2009 vor etwa 4000 Zuschauern in der Sparkassen-Arena in Kiel in einer neuen Gewichtsklasse - im Cruisergewicht. Dabei ging es für den 35-Jährigen Ungar direkt um einen WM-Gürtel. Sein Gegner: der italienische WBC-Champion Giacobbe Fragomeni.

Selten hat man das Publikum so enthusiastisch, so begeistert erlebt wie nach der Cruisergewichts-Schlacht in Kiel. Es war ein Kampf, der keinen Verlierer verdient hatte. Doch die Punktrichter mussten schließlich eine Entscheidung treffen. Eine denkbare knappe. Zweimal 115:113 für Erdei und 114:114 unentschieden lauteten die Wertungen der Offiziellen. Eine Mehrheitsentscheidung für Zsolt Erdei, den neuen WBC-Weltmeister im Cruisergewicht.

Deutschland hat einen weiteren neuen Weltmeister im Supermittelgewicht!



Dimitri Sartison aus dem Hamburger spotlight-Team ist der neue Champion im Supermittelgewicht nach Version der WBA und damit Nachfolger von Superchampion Mikkel Kessler. Gegen den Kroaten Stjepan Bozic wollte er unbedingt seine zweite WM-Chance nutzen, nachdem er im Juni 2008 seinen ersten WM-Fight gegen eben jenen Mikkel Kessler nicht nutzen konnte. Sehr variabel schlagend bestimmte Sartison von Beginn an den Kampf. Gute erste Runde für den Schützling von Magomed Schaburow. Nach vorsichtigem Anfang fand er schnell eine gute Distanz für seine Jabs. Mitte der dritten Runde blutete die Nase Bozics ob der häufigen Treffer von Sartison. In der vierte Runde schwoll das
linke Auge des Kroaten zu. Bozic-Trainer Steve Rowlands musste mit seinem Team in der Pause Höchstarbeit leisten. Während Schaburow seinen Schützling loben konnte: „Das machst du sehr gut!“ In Runde fünf konnte Bozic auf dem linken Auge fast nichts mehr sehen durch. Konditionell ganz stark brachte Sartison seinen Gegner mit seinem starken linken Jab und der nachfolgenden Rechten immer mehr in Bedrängnis. Ringrichter Jose Ignatio Martinez brach dann auf Anraten von Ringarzt Adam Balogh in der Pause zur 6. Runde den Kampf ab. Balogh: „Das Auge war total zugeschwollen. Mit einem Auge kann Bozic nicht weiterboxen. Das konnte ich nicht weiter verantworten.“ Der Jubel bei Sartison war grenzenlos, als er den WBA-Gürtel in den Himmel recken konnte. Unter dem Applaus der Kieler Zuschauer ließ sich der neue WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht feiern und Dimitri Sartison drehte eine Ehrenrunde unter seinen auch aus Gifhorn angereisten Fans. 


Ergebnisse in Kiel vom 21. November 2009

WBC Interim World Championship Super Featherweight (12 Rounds) Humberto Mauro Gutierrez (MEX) vs. Vitali Tajbert (GER)                                                           L PTS: 112:116, 112:116 und 113:116

Middleweight (10 Rounds) Gennady Golovkin (KAZ) vs. Mikhail Makarov (RUS)        W KO; Rd. 2, 1´24

Cruiserweight (4 Rounds) Rachim Tschachkijew (RUS) vs. Denis Solomko (BLR)     W KO; Rd. 2, 0´47


Heavyweight (6 Rounds) Christian Hammer (ROM) vs. Hans Jörg Blasko (GER) W TKO: Rd. 2, 2´32


Cruiserweight (8 Rounds) Wojciech Bartnik (POL) vs. Marcel Erler (GER)                 W KO; Rd. 2, 2´02


Super Welterweight (6 Rounds) Luca Messi (ITA) vs. Lajos Orsos (HUN)                  W PTS: 60:55, 59:55, 60:54


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Ward überrascht Kessler am 22.11.2009
US-Boxer Andre Ward hat Mikkel Kessler überraschend den Titel des Super-Weltmeisters der WBA im Super-Mittelgewicht entrissen und zwei Punkte im Super-Six-Turnier gesammelt.

Der Amerikaner Andre Ward hat überraschend Mikkel Kessler (Dänemark) entthront und ist neuer Super-Weltmeister des Verbandes WBA im Super-Mittelgewicht. Der 25 Jahre alte Boxprofi aus den USA gewann in seiner Heimatstadt Oakland ein "technisches Punkturteil" nach zehn Runden mit 3:0 Richterstimmen. Der Kampf musste in der elften Runde wegen Verletzungen des Dänen nach als unabsichtlich gewerteten Kopfstößen abgebrochen werden.

Der Fight war der dritte Kampf im Super-Six-Turnier der sechs weltbesten Super-Mittelgewichtler, in dem der zuvor nur einmal bezwungene Däne als Favorit gehandelt worden war. Der vom Berliner Wilfried Sauerland promotete Kessler fand jedoch nie ein Mittel, den ungemein flinken und wendigen Ward zu stellen und kassierte verdient seine zweite Niederlage in seinem 44. Kampf. Ward blieb auch nach seinem 21. Kampf ungeschlagen.

Ward hat im Super-Six-Turnier nun ebenso wie der Brite Carl Froch zwei Punkte. Der Berliner Arthur Abraham führt nach seinem K. o.-Sieg gegen Jermain Taylor vom 17. Oktober mit drei Zählern. Abrahams nächster Gegner am 23. Januar ist der Amerikaner Andre Direll, Kessler muss gegen Taylor antreten und Froch trifft auf Ward. 

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David Haye schlägt Nikolai Valuev am

7. November 2009 in Nürnberg

Vom britischen Boxer David Haye ist man ja schon so einiges an Geschmacklosigkeiten gewohnt... Bereits im Zuge seiner geplanten Fights gegen die Klitschko-Brüder provozierte Haye mit T-Shirts, auf denen er die blutigen Köpfe der beiden Weltmeister in den Händen hielt. Vitali versprach dem Provokateur schon damals eine gehörige Tracht Prügel für diese martialische Entgleisung. Nun machte der britische Boxer seinem fragwürdigen Namen wieder einmal alle Ehre und teilte gegen den Russen-Riesen Nikolai Waluev aus, gegen den Haye am 7. November im Schwergewicht angetreten ist. Bei einem Training mit anschließender Pressekonferenz stellte er sich neben einer lebensgroßen Pappfigur von Valuev auf und schlug diesem mit einem rechten Punch den Kopf von den Schultern.

Alles vielleicht witzig, jetzt hat Haye bewiesen das er auch boxen kann gegen den Riesen und ließ Nikolai hinter sich herlaufen und Nikolai hatte kaum Möglichkeiten den schnellen David zu stellen.

Hier erkämpft sich der 29 Jährige David Haye den WBA-Weltmeister-Titel im Schwergewicht. In den letzten Runden legte Haye zu und Nikolai geriet ins Wanken und es kam fast zu einem K.O. zugunsten David Haye. Mit einer K.o.-Quote von über 90 Prozent (23-1, 21 K.o.´s) und markigen Sprüchen hat der 28-jährige Brite in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt. Für Haye war es der dritte Kampf im Schwergewicht. Bereits verabredete Kämpfe gegen Wladimir und Vitali Klitschko hatte der "Hayemaker", kurzfristig platzen lassen um gegen Valuev zu kämpfen.

Die Resultate aus der ARNEA NÜRNBERGER VERSICHERUNG im Überblick
1. Kampf im Super-Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

George Groves (Großbritannien) vs. Konstantin Makhankov (Weißrussland): Sieger Groves (einstimmig) nach Punkten

2. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Ciro Ciano (Italien) vs. Marcos Nader (Österreich): Sieger Nader (einstimmig) nach Punkten

3. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Shawn McLean (USA) vs. Edmund Gerber (Deutschland): Sieger Gerber durch technischen K.o. in der ersten Runde

4. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 6 Runden:

Gbenga Oloukun (Nigeria) vs. Kubrat Pulev (Bulgarien): Sieger Pulev (einstimmig) nach Punkten

5. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Taras Bidenko (Ukraine) vs. Robert Helenius (Schweden): Sieger Helenius durch technischen K.o. in der vierten Runde

6. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Kelvin Davis (USA) vs. Alexander Frenkel (Deutschland): Sieger Frenkel durch technischen K.o. in der ersten Runde

7. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 10 Runden:

Adnan Serin (Deutschland) vs. John Ruiz (USA): Sieger Ruiz durch technischen K.o. in der siebten Runde

8. Kampf im Schwergewicht, WBA-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 12 Runden:

David Haye (Großbritannien) vs. Nikolai Valuev (Russland): Sieger Haye nach Punkten

9. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Francisco Palacios (Puerto Rico) vs. DeLeon Tinsley (USA): Sieger Palacios durch technischen K.o. in der ersten Runde

10. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Sergey Liakhovich (Weißrussland) vs. Jeremy Bates (USA): Sieger Lyakhovich durch technischen K.o. in der ersten Runde 

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ARENAs schwere Jungs überzeugen in Cuxhaven
Airich und Pala auf EM-Kurs

Live Übertragen von Eurosport am 24.Oktober

Konstantin hat eine sehr gute Leistung gezeigt und dem Cisse SAlif  ordentlich zugesetzt. Bei seinem letzten Auftritt in der Kugelbake-Halle hatte Airich am 6. März gegen den starken Tschechen Ondrej Pala nach Punkten verloren. Auch Pala stand am Samstag wieder in Cuxhaven im Ring und konnte seinen Erfolg aus dem März wiederholen. Gegen den früheren Amateur-Star Alex Mazikin aus der Ukraine feierte Pala den 25. Sieg im 27. Profi-Kampf.

Ondrej Pala

Ex-Europameister Wladimir Virchis kam über ein Jahr nach seiner Niederlage gegen Juan Carlos Gomez im WM-Ausscheidungskampf nach Version der WBC zu einem ungefährdeten Comeback-Sieg über den Letten Edgar Kalnars. Es war der erste Auftritt des "Hunter" auf einer ARENA-Gala. Nach sechs Runden werteten die Punktrichter den Kampf mit 59-55, 59-55 bzw. 59-56 für Virchis.

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SES Boxen - Arena Dessau 24.Oktober

Das spannende Schwergewichtsduell zwischen dem 1,83 Meter großem Francois Botha und dem 2,04 Meter großen Pedro Carrión wurde vom DSF am Samstag um 22.45 Uhr live übertragen.

Der 37-jährige Willi „De Ox“ Fischer zog sich am Montag eine Entzündung der Bizepssehne und Rotatoren-Manschette an beiden Schultern zu. Die Blessur ist derart schlimm, dass sein Manager Olaf Schröder den für 24. Oktober geplanten Kampf in Dessau gegen den amtierenden WBF-Champion Botha aus Südafrika absagen musste.

So musste ein neuer Gegner her und der war Pedro Carrion von dem Wikinger Boxstall.

Die WBF Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Francois Botha und Pedro Carrión in Dessau endete am vergangenen Samstag unentschieden. Beide Boxer hatten es nicht verstanden ihr Leistungspotenzial abzurufen. Über weite Strecken der Zwölf-Runden-Distanz lieferten sich Botha und Carrión keinen sehenswerten Schlagabtausch. Allerding musste der südafrikanische Titelverteidiger ab der zweiten Runde mit einem schweren Handycap fighten. Francois Botha hatte sich den Mittelhandknochen seiner Schlaghand gebrochen und verlor damit eintscheidend an Gefährlichkeit. Aber auch Carrión konnte in der Anhalt-Arena nicht überzeugen. Am Ende entschied die Jury auf Unentschieden.
Matteo Fratini (115:115)
Tonio Tiberi (114:114)
Jean-Marcel Nartz (115:114)

Der nächste Kampf von Botha, soll ein Rematch gegen Timo Hoffmann werden.

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Super-Six-Turnier

Das Turnier ist ein interkontinentaler Wettkampf zwischen drei Boxer aus Europa und drei aus Nordamerika. Die Kämpfe dauern bis ca. im Jahr 2011

Insgesamt werden 36 Millionen Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Garantiert sind jedem Boxer 1.87 Millionen Euro Gage für die ersten drei Kämpfe. Erfinder des Super-Six-Turnier ist Kalle Sauerland.

Es gibt eine Vorrunde, in der alle Teilnehmer drei Kämpfe bestreiten. Jeder Europäer boxt dabei gegen jeden Amerikaner. Für K.o.- Siege gibt es drei Punkte, für Punktsiege zwei und für Unentschieden einen Punkt.

Von links: Mikkel Kessler (WBA Weltmeister), Carl Froch (WBC Weltmeister), Arthur Abraham (ehemaliger Weltmeister im Mittelgewicht), Andre Direll, Jermaine Taylor, Andre Ward (ehemaliger Olympiasieger)  

Arthur Abraham ist mit einem Sieg in das Super Six World Boxing Classic-Turnier gestartet. Der 29-jährige Super-Mittelgewichtler setzte sich am Samstagabend 17.10.2009, in der mit 14.000 Zuschauern restlos ausverkauften o2 World in Berlin mit einem K.o.-Erfolg nach zwei Minuten und 54 Sekunden der zwölften Runde gegen den einst uneingeschränkten Mittelgewichts-Champion Jermain Taylor aus den USA durch. Am 23.01.2010 - boxt Arthur Abraham nun gegen Andre Dirrell.

WBC-Weltmeister Carl Froch ist mit einem Sieg in das Super-Six-Turnier der Suppermittelgewichtler gestartet. Der Brite setzte sich gegen Andre Dirrell (USA) nach Punkten durch.

Neben Arthur Abraham ist auch WBC-Weltmeister Carl Froch erfolgreich in das Super-Six-Turnier der weltbesten Supermittelgewichtler gestartet. Der Brite besiegte am Samstag in Nottingham den Amerikaner Andre Dirrell knapp nach Punkten. Während Froch auch in seinem 26. Profikampf ungeschlagen blieb, verließ Dirrell im 19. Fight erstmals als Verlierer den Ring.

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„Universum Champions-Night am 10.10.2009 in Rostock

Fast auf den Tag genau neun Monate nach ihrer Ring-Schlacht in Düsseldorf standen sich WBC- und WIBF-Weltmeisterin Ina Menzer und die starke Niederländerin Esther Schouten in der Rostocker Stadthalle vor knapp 4000 Zuschauern bei der „Universum Champions-Night“ erneut gegenüber. Im Januar lieferten die beiden Box-Beaus Menzer und Schouten einen der besten Frauenkämpfe der letzten Jahre. Demnach wurde die Neuauflage mit Spannung erwartet. Neben den WM-Gürteln Menzers stand außerdem der vakante WBO-Titel im Federgewicht auf dem Spiel.

Das offizielle Urteil – keinesfalls ein Fehlurteil - und somit konnte sich Ina Menzer nach dem Schlussgong die WM-Titel der WIBF, des WBC und der WBO umhängen. Sie blieb im 25. Profikampf ungeschlagen. Die untröstliche Esther Schouten musste die sechste Niederlage im 31. Kampf einstecken. Dennoch zeigte sie, dass sie zu den besten Federgewichtlerinnen gehört.

Kentikian schlägt Sahin!



Im zweiten WM-Kampf des Abends standen sich die „Killer Queen“ Susi Kentikian und ihre Ex-Stallgefährtin Julia Sahin aus Köln gegenüber. Dabei standen die WIBF- und WBC-Gürtel der Fliegengewichts-Weltmeisterin Kentikian auf dem Spiel.

Die beiden ungeschlagenen Boxerinnen schenkten sich von der ersten Runde an nichts. Obwohl die inzwischen 35-jährige Sahin zum letzten Mal vor 18 Monaten im Seilgeviert stand, stellte sie Kentikian bereits zu Beginn vor Probleme. Ihr Trainer Mehmet Hendem hatte sie wesentlich aggressiver eingestellt, als man sie aus ihren letzten Kämpfen in Erinnerung hatte. Somit gab es nach der Vollendung der zehnten Runde auch keine Überraschung bei der Urteilsverkündung. Alle drei Punktrichter sahen Susi Kentikian vorne (98:92, 96:94, 97:93).

Der nächste K.o.-Sieg für Denis Boytsov!

Den männlichen Höhepunkt lieferte in Rostock K.o.-König Denis Boytsov erst spät nach Mitternacht. Der Russe stand dem erfahrenen Jason Gavern (Ersatzgegner) gegenüber, der in seinen 26 Kämpfen noch nie vorzeitig verlor. Das wollte der 23-jährige Universum-Schwergewichtler bei der „Universum Champions-Night" ändern. Jason Gavern war sehr lustig wie ein Clown im Boxring, schlug den Ringrichter auf den Bauch, sprach mit dem Publikum, stand auf einem Bein und machte sich lustik über die Schlagkraft von Denis Boytsov. Boytsov machte auch mal ein Tanz, während Jason Gavern davon lief im Ring. In der siebten Runde musste der US-Amerikaner dann erneut auf die Bretter. Im selben Durchgang wurde Gavern wieder angezählt, doch diesmal beendete der Ringrichter das einseitige Gefecht – nachdem er den 32-Jährigen sechs Mal angezählt hatte. Fritz Sdunek und das Publikum haben sich sehr erfreud über die Abwechslung im Ring, nur der TV Moderator fande das überhaupt nicht lustig und fande, das der Kampf mit Sport nichts zu tun hat und das jetzt schluss sein muss mit Fallobst. Denis Boytsov braucht jetzt richtige Gegner. Für Denis Boytsov war es der 26. Sieg im 26. Profikampf, der 21. durch K.o.

Ergebnisse vom 10.10.2009

WIBF / WBC / WBO World Championship Featherweight (10 Rounds)
Ina Menzer (GER) vs. Esther Schouten (NED)
W PTS: 96:94, 96:94, 95:95

WIBF / WBC / WBO World Championship Flyweight (10 Rounds)
Susi Kentikian (GER) vs. Julia Sahin (GER)
W PTS: 98:92, 96:94, 97:93

German Interim Championship Heavyweight (10 Rounds)
Sebastian Köber (GER) vs. Markus Tomala (GER)
W PTS: 94:96, 96:94, 97:94

Heavyweight (10 Rounds)
Denis Boytsov (RUS) vs. Jason Gavern (USA)
W KO, Rd. 7, 2´08

Heavyweight (10 Rounds)
Manuel Charr (LIB) vs. Sherman Williams (BAH)
W PTS: 98:94, 99:91, 97:93

Featherweight (8 Rounds)
Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Zsolt Nagy (HUN)
W PTS: 77:75, 77:77, 77:75

Cruiserweight (4 Rounds)
Rachim Tschachkijew (RUS) vs. Tayar Mehmed (BUL)
W KO; Rd. 2, 2´02

Super Welterweight (8 Rounds)
Damian Jonak (POL) vs. Sylvestre Marianini (FRA)
W PTS: 60:54, 60:54, 60:54

Welterweight (8 Rounds)
Phil Lo Greco (ITA) vs. Albert Starikov (EST)
W PTS: 79:71, 80:70, 77:74 

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Vitali Klitschko bleibt WBC Weltmeister

27.09.2009

Nach der geplatzten Titelverteidigung gegen den Briten David Haye boxte nun der US-Amerikaner Chris Arreloa - statt Frankfurt war es Los Angeles. Die Metropole in Kalifornien ist eine Hochburg der 'Hispanics', die ihren Mann Arreola leidenschaftlich anfeuerten. Aber auch Vitali Klitschko ist in der Hollywood-Stadt ein bekanntes Gesicht, schließlich hat der 38-Jährige hier - neben Hamburg und Kiew - einen Wohnsitz. WBC-Weltmeister Vitali Klitschko wurde bereits 1999 Weltmeister der WBO, 2004 Champion der WBC und erneut WBC-Weltmeister im Oktober letzten Jahres. Nur wenige große Champions haben sich so oft den WM-Gürtel im Schwergewicht geholt. Dazu gehören Muhammad Ali, Evander Holyfield und Lennox Lewis. Vitali hat eine Profibilanz von 38 Siegen, davon 37 vorzeitig, und zwei verletzungsbedingten Niederlagen vorzuweisen. Der 28-jährige Chris Arreola führte den Kampfnamen 'The Nightmare'. Seine Profibilanz von 27 Siegen, davon 24 durch Knockout, sprach eine eindeutige Sprache, seinen ersten Kampf hat er nun verloren gegen Vitali Klitschko. Im März besiegte er den mehrfachen WM-Herausforderer Jameel McCline vorzeitig. Arreola ist amtierender nordamerikanischer Meister und kontinentalamerikanischer Meister der WBC. Arreola war die Nummer 1 der WBC-Rangliste, Nummer 2 der IBF sowie Nummer 4 der WBO. Jetzt ist die Chance vergeben.

Nachdem Arreola zuvor eine blutige Nase eingefangen hatte, verbuchte der Ukrainer im neunten und zehnten Durchgang erneut klare und harte Treffer für sich. Nach dem Ende der zehnten Runde hatte Ringrichter John Schorle schließlich ein Einsehen und brach den Fight nach Rücksprache mit der Ecke des Amerikaners ab.

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Sebastian Sylvester ist IBF-Weltmeister

Sebastian Sylvester hat es geschafft! Mit einer echten Energieleistung sicherte sich der Greifswalder am Samstagabend den zuvor vakanten IBF-Titel im Mittelgewicht. Im mit 5.000 Zuschauern restlos ausverkauften Jahnsportforum in Neubrandenburg setzte sich der 29-Jährige mit einem Punktsieg gegen den IBF-Weltranglistenersten Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik durch.

Arthur Abraham gab den Titel frei und Sebastian Sylvester holte ihn sich am 19.09.2009 in Neubrandenburg. Die Stimmung war riesig und Sebastian hat seinen Stil 12 Runden beibehalten ohne aus dem Konzept zu kommen. Er darf sich jetzt Weltmeister im Mittelgewicht nennen.

Weitere Kämpfe:

Francesco Pianeta hat den EU-Titel im Schwergewicht verteidigt! Gegen seinen Pflichtherausforderer Matt Skelton (Großbritannien) kam der Gelsenkirchener am Samstagabend im Jahnsportforum Neubrandenburg zu einem technischen K.o.-Erfolg Anfang der neunten Runde. Damit baute der 24-Jährige seine Profibilanz auf 19 Siege und ein Unentschieden aus 20 Kämpfen aus.

1. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf vier Runden:

Florian Benke (Rumänien) vs. Kubrat Pulev (Bulgarien): Sieger Pulev durch technischen K.o. in der zweiten Runde

2. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf vier Runden:

Silvio Meinel (Deutschland) vs. Lukas Schulz (Deutschland): Sieger Schulz durch technischen K.o. in der vierten Runde

3. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf sechs Runden:

Enrico Garmendia (Deutschland) vs. Jens Krull (Deutschland): Sieger Krull durch technischen K.o. in der ersten Runde

4. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf sechs Runden:

Marcel Zeller (Deutschland) vs. Edmund Gerber (Deutschland): Sieger Gerber durch technischen K.o. in der sechsten Runde

5. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf acht Runden:

Jozsef Nagy (Ungarn) vs. Alexander Frenkel (Deutschland): Sieger Frenkel durch technischen K.o. in der dritten Runde

6. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf acht Runden:

Norbert Nagy (Ungarn) vs. Dustin Dirks (Deutschland): Sieger Dirks durch K.o. in der ersten Runde

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Kessler begeistert TV-Zuschauer

Mikkel Kessler´s Beliebtheit kennt keine Grenzen: Seinen WM-Kampf gegen Gusmyr Perdomo haben am Samstagabend den 12.09.2009, in der Spitze sage und schreibe 72 Prozent der dänischen TV-Zuschauer verfolgt (1.65 Millionen). Durchschnittlich kam der Kampf, der von TV2 übertragen wurde, auf phänomenale 58,2 Prozent (1.34 Millionen). „Das war genaue die richtige Einstimmung für das Super Six-Turnier“, freut sich Kalle Sauerland. „Die Champions League des Boxens wird die Fans auf der ganzen Welt auf ähnliche Art und Weise faszinieren.“

„Die Champions League des Boxens wird die Fans auf der ganzen Welt auf ähnliche Art und Weise faszinieren.“ King Arthur Abraham eröffnet das mit Spannung erwartete Turnier am 17. Oktober in der o2 World gegen Ex-Weltmeister Jermain Taylor. Am gleichen Abend trifft WBC-Weltmeister Carl Froch in Nottingham auf Andre Dirrell. Kessler tritt in der ersten Runde am 21. November in Amerika gegen Andre Ward an. Tickets für King Arthurs Kammpf in der o2 World in Berlin sind online unter www.o2world.de und telefonisch über die Hotline 01803 - 20 60 70 (0,09 € / Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen) erhältlich.

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Marco Huck ist Weltmeister

Marco Huck ist Weltmeister in der Gewichtsklasse Cruisergewicht. In einer wahren Ringschlacht besiegte der 24-Jährige den kampfstarken WBO-Champion Victor Emilio Ramirez am 29.08.2009. 

Vor 4.600 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Gerry Weber Stadion lag der Lokalmatador nach zwölf packenden Runden mit 116-111, 116-111 und 115-112 vorne. „Ich kann es noch gar nicht fassen“, jubelte Käpt´n Huck im Ring. „Das war ein harter Kampf. Ich habe noch nie gegen jemanden geboxt, der so hart schlagen kann. Aber ich habe mich an die Vorgaben von Herrn Wegner gehalten. Ich bin unendlich glücklich.“

Victor Emilio Ramirez verließ den Ring sofort nach dem Ergebnis, er hatte wohl auf den Sieg gehofft.

Marco Huck konnte immer wieder klare treffer setzen.

Ulli Wegner und Marco Huck

Michael Buffer der extra aus Amerika angereist war und Marco Huck, feierten den Sieg. Standesgemäß wurden die beiden WM-Kämpfer vom berühmtesten Ringsprecher der Welt zum Walk in gerufen. Michael Buffer, "The voice of America", wird im Gerry Weber Stadion sein berühmtes "Let´s get ready to rumble!" ertönen lassen.

Alle Kämpfe im Überblick
1. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 4 Runden:

Dirk Mandelartz (Deutschland) vs. Lukas Schulz (Deutschland): Sieger Schulz durch technischen K.o. in der 2. Runde.

2. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Alex Mogylewski (Deutschland) vs. Geoffrey Batello (Belgien): Sieger Batello durch technischen K.o. in der achten Runde.

3. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 4 Runden:

Giovanni Architravo (Italien) vs. Marcos Nader (Österreich): Sieger Nader (einstimmig) nach Punkten.

4. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Serdar Uysal (Deutschland) vs. Robert Helenius (Schweden): Sieger Helenius durch K.o in der sechsten Runde.

5. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Salvatore Annunziata (Italien) vs. Dominik Britsch (Deutschland): Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten.

6. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:

Gbenga Oloukun (Nigeria) vs. Lamon Brewster (USA): Sieger Oloukun (einstimmig) nach Punkten.

7. Kampf im Halbschwergewicht, WBO-Intercontinental Meisterschaft, angesetzt auf 12 Runden:

Sergey Demchenko (Ukraine) vs. Karo Murat (Deutschland): Sieger Murat (einstimmig) nach Punkten. 

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Robert Stieglitz ist dank eines Sieges gegen Karoly Balzsay neuer WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht. Er bezwang den favorisierten Ungarn durch technischen K.o. nach zehn Runden am 23. August 2009

Am Sonntagmittag begrüßten Fans, Freunde und die Familie den frischgebackenen WBO-Weltmeister Robert Stieglitz am Flughafen Berlin-Tegel.

Der Universum-Profi Jürgen Brähmer sicherte sich vor 4500 Zuschauern den Interims-Titel der WBO im Halbschwergewicht im SYMA Sport & Leisure Center in Budapest, Ungarn. In einem kuriosen Kampf bezwang der Schweriner Aleksy Kuziemski durch technischen K.o. in der elften Runde

Das Ende des Kampfes folgte in der elften Runde. Nach einem schweren Aufwärtshaken von Jürgen Brähmer musste Kuziemski zum vierten Mal auf die Bretter. Kuziemski-Trainer Arthur Grigorian hatte genug gesehen und gab den Kampf auf. Ein technischer K.o.-Sieg nach 39 Sekunden. Die erste Niederlage im 18. Profikampf für Aleksy Kuziemski.

Weitere Kämpfe:

WBO Inter-Continental Championship Super Middleweight (12 Rounds)Eduard Gutknecht (GER) vs. Josival Lima Teixeira (BRA)
W PS: 116:112, 116:112, 118:110

WBO European Championship Jr. Featherweight (12 Rounds)
Zsolt Bedak (HUN) vs. Yersin Jailauov (KAZ)
W KO, Rd. 2, 1´08

Super Middleweight (8 Rounds)
Dimitri Sartison (GER) vs. Michal Bilak (CZE)
W TKO, Rd. 3, 0´54

Flyweight (6 Rounds)
Pal Bedak (HUN) vs. Ravil Mukhamadiarov (RUS)
W TKO, Rd. 4, 0´44

Welterweight (8 Rounds)
Phil Lo Greco (ITA) vs. Sebastian Spengler (FRA)
W TKO, Rd. 2, 1´27 

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Boxen auf dem Nürburgring

Felix Sturm bleibt weiter WBA-Champion!
In einem Gefecht am 11. Juli, Felix Sturm gewinnt nach Punkten über Stallkollegen Khoren Gevor.


Als amtierender Europameister war Khoren Gevor (30-3-0 (16)) die aktuelle Nummer 4 der WBA-Weltrangliste - auch bei den Verbänden WBO und IBF wird er jeweils als Nummer 3 geführt - und ist so in der Weltklasse des Mittelgewichts etabliert. Spektakulär in der Erinnerung der Boxfans in Deutschland ist der erste große WM-Kampf des in Hamburg lebenden Schützlings von Trainer Fritz Sdunek gegen den IBF-Weltmeister Arthur Abraham, den er im August 2007, erst nach einem tollen Kampf und harter Gegenwehr, in der 11. Runde durch K.o. verlor. Universum-Fighter Khoren Gevor konnte sich dann aber im November 2008 mit einem glanzvollen Sieg in Helsinki im Kampf um die Europameisterschaft zurückmelden, als er den amtierenden Europameister Amin Asikainen in seiner Heimatstadt mit einem K.o.-Sieg entthronte.

Khoren Gevor boxte von Anfang bis Ende mit Felix Sturm um den WM-Gürtel im Mittelgewicht, am Ende verließ Gevor die Kraft. So waren die Zuschauer, unter ihnen die Formel 1-Helden Michael Schumacher, Niki Lauda, Nick Heidfeld, Timo Glock, Keke Rosberg, Formel 1-Chef Bernie Ecclestone und auch Nationalspieler Lukas Podolski, hingerissen vom boxerisch hochkarätigen "Trommelfeuer" dieser beiden Weltklasseboxer. Das Punkturteil dann aber knapp und trotzdem klar für den alten und neuen Weltmeister Felix Sturm: 115:113, 115:113 und 117:111. Mit dem verdienten Applaus der Zuschauer würdigten diese ein "Gefecht  


WBC Interim World Championship Middleweight (12 Rounds)
Sebastian Zbik (GER) vs. Domenico Spada (ITA)
W PTS: 115:114, 115:114, 115:114


Sebastian Zbik (27) ist neuer WBC-Interims-Weltmeister im Mittelgewicht - schlägt Domenico Spada nach Punkten!

WBO Inter-Continental Championship Middleweight (12 Rounds)
Gennady Golovkin (KAZ) vs. John Anderson Carvalho (BRA)
W KO, Rd. 2, 2’20


Light Heavyweight (6 Rounds)
Patrick Dobroschi (GER) vs. Yoann Bloyer (FRA)
D PTS: 58:58, 58:56, 57:57

Heavyweight (4 Rounds)
Christian Hammer (ROM) vs. Jevgenijs Stamburskis (LAT)
W TKO: Rd. 2, 2`28

Light Heavyweight (8 Rounds)
Gregory Soszynski (POL) vs. Karim Bennama (FRA)
W PTS: 78:76, 78:74, 76:74 


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"Mini-Tyson" neuer Europameister und Pflichtherausforderer von WBC-Weltmeister Andre Berto

Was für ein Kampf! "Mini-Tyson" Selcuk Aydin und "Sugar" Jackson Bonsu lieferten sich am Samstagabend 11. Juli in der Besiktas Cola Turka Arena eine wahre Ringschlacht um den vakanten Europameisterschafts-Titel im Weltergewicht sowie die Position des Pflichtherausforderers von WBC-Weltmeister Andre Berto. Der extra aus Mexiko angereiste WBC-Präsident Jose Sulaiman bezeichnete das Duell der Nr. 2 (Aydin) und Nr. 3 (Bonsu) der Weltrangliste als "besten Kampf des laufenden Jahres".

"Selcuk hat eindrucksvoll bewiesen, dass er einer der besten und stärksten Weltergewichtler überhaupt ist", so Promoter Ahmet Öner. "Er hat einen Weltklasse-Mann eindrucksvoll niedergerungen. Niemand kann diesen Jungen stoppen. Selcuk soll sich jetzt erst mal ein bisschen erholen, dann wollen wir so schnell wie möglich mit dem Team Berto verhandeln. Ich denke, Selcuk hat den Titelkampf mit dieser beeindruckenden Leistung mehr als verdient."

Für Selcuk Aydin haben die Box-Fans schon viele Beinamen gefunden. Doch mit dem schmückenden Kampfnamen "Mini-Tyson" kann sich der 25-Jährige am besten anfreunden, weil er den Ohrenbeißer aus Las Vegas verehrt. Vor allem natürlich für seinen knallharten Punch, der auch Aydin auszeichnet... Mit seiner Schlagkraft erregte der Mann aus Trabzon schon als Amateurboxer in der Türkei großes Aufsehen. Schließlich beendete er von seinen 380 Kämpfen 360 (!) als Sieger. Besser aber noch: Etwa 300-mal gewann Selcuk sogar vorzeitig.

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Dimitrenko verliert gegen Chambers

Für Alexander Dimitrenko, der eine Stunde nach Kampfende 27 Jahre alt wurde, war es die erste Niederlage seiner Profilaufbahn im 30. Kampf. Hatte er zuvor noch auf einem Kampf gegen Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko gehofft, muss er nach dieser deutlichen Niederlage wieder von vorne anfangen. Die Schnelligkeit von Chambers war auf 12 Runden, einfach zu viel für Dimitrenko. Der Kampf hat richtig Kraft gekostet.



„Fast“ Eddie Chambers hingegen feierte den größten Sieg seiner bisherigen Karriere, gewann zum 35. Mal im 36. Kampf. Bisher musste er sich nur dem Olympiasieger Alexander Povetkin geschlagen geben. Seitdem hatte sich der US-Amerikaner stetig verbessert, unter anderem Ex-Weltmeister Samuel Peter besiegt. Vor dem Erfolg in Hamburg hatte er sieben Kilogramm abgespeckt – eine Anstrengung die sich gelohnt hat. Denn nun ist Eddie Chambers Pflichtherausforderer der WBO und hat somit eine WM-Chance gegen Wladimir Klitschko sicher.

Klarer Sieg für die „Killer Queen“!



Box-Star Susi Kentikian glänzte in der Hamburger Color Line Arena mit einem eindeutigen Punktsieg über zehn Runden gegen die starke Argentinierin Carolina Gutierrez Gaite. Die Spotlight-Championesse konnte somit ihren WBA-Titel zum zehnten Mal erfolgreich verteidigen, ihren WIBF-Gürtel schon zum sechsten Mal. Die 21-jährige Kentikian bleibt somit unbesiegt und weiterhin das Maß aller Dinge der Frauen im Fliegengewicht. Kontrolliert boxte die Hamburgerin von Beginn an ihre Herausforderin aus.
Nach dem Ende des zehnten Durchgangs stand die umjubelte Siegerin bereits fest. Das Punkturteil – reine Formsache. Alle drei Richter sahen die Titelverteidigerin mit 100:90 vorne. Somit gewann die „Killer Queen“ jede Runde bei ihrem 25. Profikampf.

Zitter-Sieg für Alesia Graf

Das hatte sich die GBU- und WIBF-Weltmeisterin im Superfliegengewicht anders vorgestellt. Aber Alesia Graf hatte im Vorprogramm in Hamburg mit 38 Jahre alten US-Amerikanerin Terri Lynn Cruz mehr Probleme als ihr lieb waren. Die „Tigerin“ gewann hauchdünn nach Punkten, verteidigte ihre Gürtel zum elften (GBU) beziehungsweise zum fünften (WIBF) Mal.

Bereits zu Beginn entwickelte sich ein enges, hart umkämpftes Duell in dem beide Frauen mit guten Treffern punkten konnten. Zu diesem Zeitpunkt war Graf noch die überlegene Athletin. Das sollte sich aber in der sechsten Runde ändern. Nach einer schweren rechten Geraden von Cruz musste die Championesse zu Boden. Graf erholte sich nur langsam, hatte bis zum Ende des siebten Durchgangs Probleme. Um die drohende Niederlage noch abzuwenden musste sich die Weltmeisterin also etwas einfallen lassen. Und das tat sie. Beherzt kämpfte sie sich in das Gefecht zurück und beendete das Duell mit guten Aktionen.

Nach dem Ende des Kampfes begann dann das Zittern. Die couragierte Leistung der Stuttgarterin wurde aber letztendlich belohnt. Mit 96:93 und 95:94 sahen zwei der Punktrichter die Titelverteidigerin vorne. Der dritte wertete den Kampf mit 95:94 für Cruz. Eine Mehrheitsentscheidung – genug für die Weltmeisterin, die den Ring im 25. Profikampf zum 24. Mal als Siegerin verließ.

Alexander Alekseev besiegt Kendrick Releford

Im zweiten Kampf nach seiner Niederlage um die Interims-WM wollte sich Cruisergewichts-Hoffnung Alexander Alekseev eindrucksvoll zurückmelden. Und tat dies! Schon in Runde 1 schickte er seinen Gegner Kendrik Releford mit einer schönen Links-Rechts-Kombi in die Knie. Über dem linken Auge war von da an bei Releford ein tiefer Cut, der in der Pause für Diskussionen sorgt. Doch die Ärzte geben den Kampf doch noch mal frei. Der in Hamburg von Meistertrainer Fritz Sdunek trainierte Alekseev zeigte sich deutlich verbessert zu seinen letzten beiden Duellen. Variabel, spritzig und aggressiv. Er entschied die ersten beiden Runden direkt für sich. In Runde drei setzt Alekseev wieder einen schönen Wirkungstreffer an, mit rechts vorbereitet, sitzt die Linke. Im Gegenzug fing sich der Russe eine Rechte von Releford. Doch der Cut blutet weiter ins Auge des Amerikaners. In der Pause zur vierten Runde gibt die Ecke des Amerikaners auf. Sieg durch technischen K.o. für den spotlight-Fighter aus Hamburg. Sein 18. Sieg im 19. Kampf!

Marcel Meyerdiercks feiert nächsten Sieg vor großem Publikum

Der ungeschlagene Wismaraner Marcel Meyerdiercks hat einen weiteren Erfolg feiern können. In der Hansestadt Rostock besiegte er den Spanier Juan Garcia Martin eindeutig. Der spotlight-Fighter beherrschte den Mann von der Insel Teneriffa von Beginn an. Im Vorwärtsgang bearbeite der Schützling von Trainer Michael Timm, der an diesem Abend von Co-Trainer Balu Saur betreut wurde, den Spanier aus einer geschlossenen Deckung heraus mit schönen Kombinationen. Auch ohne den Chefcoach war Meyerdiercks in nahezu jeder Minute der Chef im Ring und trieb Martin kontrolliert vor sich her. . Er zeigte hier wieder Boxen auf technisch hohem Niveau mit vielen Varianten zum Kopf und Körper seines Gegners. Nach zwei Runden setzte Meyerdiercks, immer wieder mit seiner linken Führhand schön vorbereitend, dann in der folgenden Runde mit seiner Rechten Wirkungstreffer. In der Ringpause zur 4. Runde musste Martin nach einer dieser harten Rechten am linken Auge wegen eines Cuts behandelt werden und die spanische Ecke gab dann den Kampf auf. T.k.o.-Sieg für Meyerdiercks - der 13. Sieg im 13. Profikampf!

Weitere Kämpfe der Hamburger Box-Gala

Der mit dem beeindruckenden Rekord von 16 K.o.-Siegen in 16 Kämpfen aus Venezuela angereiste Pablo Vasquez hatte mit dem Rumänien Vasile Surcica so seine Mühe. Mutig konnte der Rumäne über sechs Runden Paroli bieten und musste sich nur knapp nach Punkten geschlagen geben. Die Punktrichter sahen den Mann aus Venezuela nur mit 2:1 Richterstimmen vorne.

Das Duell im Superfedergewicht zwischen Krzysztof Cieslak aus Polen und Suleyman Dag aus Hameln wurde in der dritten Runde nach einer schweren Cut-Verletzung am linken Auge von Dag abgebrochen und Cieslak zum Sieger durch T.k.o. erklärt.

All Results:

WBO Eliminator Heavyweight (12 Rounds)
Alexander Dimitrenko (UKR) vs. Eddie Chambers (USA)
L PTS: 113:113, 111:116, 109:117

WBA / WIBF World Championship Flyweight (10 Rounds)
Susi Kentikian (GER) vs. Carolina Gutierrez Gaite (ARG)
W PTS: 100:90, 100:90, 100:90

WIBF / GBU World Championship Jr. Bantamweight (10 Rounds)
Alesia Graf (GER) vs. Terri Lynn Cruz (USA)
W PTS: 96:93, 94:95, 95:94

Cruiserweight (10 Rounds)
Alexander Alekseev (RUS) vs. Kendrick Releford (USA)
W TKO; Rd. 4, 0´00

Featherweight (8 Rounds)
Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Juan Garcia Martin (ESP)
W TKO; Rd. 4, 0’00

Welterweight (6 Rounds)
Pablo Vasquez (VEN) vs. Vasile Surcica (ROM)
W PTS: 58:56, 58:56, 57:58

Super Featherweight (8 Rounds)
Krzysztof Cieslak (POL) vs. Suleyman Dag (GER)
W TKO; Rd. 3, 1’54 

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IBF-Champion mit spektakulärer Titelverteidigung am 27. Juni 2009
Der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht King Arthur Abraham ist einfach nicht zu stoppen! Der 29-Jährige bezwang am Samstagabend den tapfer kämpfenden Herausforderer Mahir Oral (Arena-Boxer 28 Kämpfe) durch technischen K.o. nach einer Minute und 23 Sekunden der zehnten Runde. Damit verbuchte er in der Berliner Max-Schmeling-Halle den 30. Sieg im 30. Profifight für sich. Schon zum 24-mal gewann der Schützling von Trainer Ulli Wegner dabei vorzeitig.

Die ersten drei Runden entschied Mahir klar für sich. Er machte von Beginn an Druck, ließ Abraham nicht zur Entfaltung kommen. Die Wende in Runde vier: Der Weltmeister erwischte den Herausforderer mit einem rechten Haken am Kinn. Ringrichter Earl Brown zählte bis acht, aber der 29-Jährige erholte sich vom ersten "Abrahammer".

In Runde sechs landete "König Arthur" fast den identischen Treffer noch einmal, wieder musste Oral zu Boden. Aber der Schützling von Trainer Hans-Jürgen Witte stand nicht nur wieder auf, sondern kämpfte tapfer weiter und entschied die siebte Runde sogar für sich.



Das Aus dann in Runde 10. Dreimal schickte der mit Abstand härteste Schläger im Mittelgewicht Mahir zu Boden, dreimal stand er wieder auf. Die Entscheidung fiel nach einem Leberhaken. Zwar stellte sich der Hamburger wieder zum Kampf, aber seine Ecke warf das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe.
Nachdem Abraham in der siebten Runde eine kurze Verschnaufpause eingelegt hatte, setzte er seinem Kontrahenten im achten Durchgang mit seiner rechten Schlaghand wieder kräftig zu. Der Ringrichter fragte in der Pause, ob alles OK sei und ob es weiter geht, Ahmed Öner schrie daraufhin in den Ring, das Türken nie aufgeben und bis zum Schluss kämpfen. In der zehnten Runde war der Titelverteidiger dann nicht mehr zu halten. Gleich dreimal - zweimal traf er dabei mit der Linken zum Körper - schickte er seinen Kontrahenten in den Ringstaub, ehe Oral-Coach Hans-Jürgen Witte ein Einsehen hatte und durch das Werfen des Handtuchs die Aufgabe signalisierte.

Arthur Abraham will jetzt gerne im Supermittelgewicht boxen und seinen IBF Titel freigeben und dann in der höheren Gewichtsklasse Superchamp werden. Vielleicht ist der nächste Kampf - Arthur Abraham gegen Lusian Bute (IBF Weltmeister Suppermittelgewicht). Freuen wir uns auf die Eroberungen von Arthur Abraham und hoffen das er auch eine Gewichtsklasse höher mithalten kann.

"Hurrikan" macht wichtigen Schritt nach vorne
Sebastian Sylvester hat es geschafft: In der Berliner Max-Schmeling-Halle erkämpfte der 28-jährige Schützling von Trainer Karsten Röwer am Samstagabend den 31. Erfolg im 34. Profikampf. Durch den einstimmigen Punktsieg (116:112, 115:113 und 117:111) gegen den 30-jährigen Amerikaner Lajuan Simon wird sich der Greifswalder auf Platz zwei der IBF-Weltrangliste im Mittelgewicht vorschieben. Damit steht er ganz dicht vor einer erneuten WM-Chance.


Der Kampf gegen Simon wurde für den IBF International Champion zu der erwartet schweren Angelegenheit, bei der vor allem taktische Raffinesse und Konzentration gefragt waren. Gegen den an Reichweite überlegenen Kontrahenten war es für Sylvester von Beginn an schwer, sich gut in Szene zu setzen. Doch auch der in der Rechtsauslage beginnende Amerikaner hatte Mühe, gegen den im Oberkörper recht beweglich agierenden Sylvester mit seiner starken Führhand zu punkten. Deshalb war es zunächst der "Hurrikan", der sich mit seinen Links-Rechts-Kombinationen Vorteile erkämpfte. Bereits in der zweiten Runde stellte Lajuan Simon auf die Normalauslage um und fand dadurch etwas besser in den Kampf. Doch mit einer gerade geschlagenen Linken riss Sylvester das Geschehen im dritten Durchgang an sich. Auch in der vierten Runde verbuchte der Greifswalder mit einer Rechten und einem linken Seithaken zum Kopf die härteren Treffer für sich.

Doch auch Simon, der im März noch gegen Arthur Abraham um die IBF-Weltmeisterschaft geboxt und nur nach Punkten verloren hatte, vermochte nicht, den im Deckungsverhalten sicher wirkenden Sylvester gefährlich zu werden. Zwar legte er weiterhin eine hohe Schlagfrequenz an den Tag, doch seine Angriffe verpufften häufig an den Handschuhen des Gegners. Der Röwer-Schützling wirkte hingegen effektiver und erarbeitete sich auf den Wertungszetteln der Punktrichter einen Vorsprung. Der einstimmige Punktsieg (116:112, 115:113 und 117:111). Sollte der IBF-Titel im Mittelgewicht vakant werden, könnte es sein, dass Sebastian gegen den Weltranglistenersten Giovanni Lorenzo darum boxt. So oder so mischt er jetzt in der Rangliste ganz oben mit."

Herbie Hide überzeugt wieder als "Dancing Destroyer" Am Freitag den 26.Juni boxten die Arena-Boxer in Völklingen

Herbie Hide hat seinem Ruf als "tanzender Zerstörer" mal wieder alle Ehre gemacht. Vor 2.500 Zuschauern in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen fegte der Ex-Schwergewichts-Weltmeister den Ungarn Gabor Halasz aus dem Ring. In Runde eins musste Halasz das erste Mal zu Boden, in Runde zwei "verpasste" Herbie ihm einen tiefen Cut am linken Auge, das Blut floss in Strömen. In Runde drei das Ende. Mit einer Links-Rechts-Kombination fällte er den langen Ungarn. Ringrichter Ingo Barrabas zählte gar nicht erst, Halasz nach 2:23 Minuten schwer k.o.                   Der Trainer Graciano Rocchigiani war sehr zufrieden.

Kretschmann von Bakhtov überrascht



Böse Überraschung für Schwergewichtler Steffen Kretschmann. Gegen den Russen Denis Bakhtov legte der Hallenser einen furiosen Start hin, traf den PABA-Champion, wie er wollte, sah schon wie der sichere vorzeitige Sieger aus. Aus der Bedrängnis heraus landete Bakhtov einen linken Haken an Kretsches rechte Schläfe. Zwar stand der 1,96m-Hüne wieder auf, doch der Ringrichter war der Meinung, dass Kretschmann nicht weiterboxen könne. Es war die erste Niederlage in 14 Anläufen. Der Schützling von Trainer Hans-Jürgen Witte musste zu Boden, erholte sich nicht von dem Treffer - t.k.o. nach 1. Runde 2:34 Minuten.

"Das ist auch den Besten passiert", so ARENA-Boss Ahmet Öner. "Mike Tyson, Lennox Lewis, Wladimir Klitschko - alle waren schwer k.o., sind aber zurückgekommen. Ein echter Champion darf zu Boden gehen, aber er muss wieder aufstehen. Deshalb bekommt Steffen auch die Chance zu einer Revanche."

Pirog schlägt Jantuah auf dem Weg zur WM

Den besten Kampf des Abends zeigten Dmitry Pirog und Kofi Jantuah um den vakanten WBC International Titel im Mittelgewicht. Der Russe zeigte eine technische Glanzleistung, boxte den WM-erfahrenen Mann aus Las Vegas über 12 Runden klar aus. Pirog, der in allen Weltranglisten gut platziert ist, darf sich Hoffnungen machen, auf den Sieger der Interims-WM zwischen Domenico Spada und Sebastian Zbik zu treffen.

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Wladimir Klitschko besiegt Ruslan Chagaev auf Schalke

Gigantische Kulisse am 21. Juni 2009, spektakuläre Inszenierung und ein perfekter Champion: Zweifach-Weltmeister Wladimir Klitschko hat an einem denkwürdigen Abend auf Schalke mit dem Abbruchsieg gegen Ersatzherausforderer Ruslan Chagaev sein Glanzstück als Profiboxer abgeliefert und als 'Promoter' mit der größten Stadion-Veranstaltung seit der Ära Schmeling gleich noch einen draufgesetzt. Die 61.000 Zuschauer im WM-Stadion des FC Schalke 04 sind Europa-Rekord für ein Indoor-Event beim Boxen.

"Es ist unglaublich und wunderschön. Ich bin überglücklich, hier als Sieger zu sein", sagte der 33 Jahre alte Champion aus der Ukraine nach dem Fight, der durch Ringrichter 'Big' Eddie Cotton (USA) in der Pause zur zehnten Runde beendet wurde. Chagaevs Coach Michael Timm hatte dem Referee kurz zuvor ein "No More" sigalisiert. Auf den Rängen tobte das Schalker Fußball-Volk, am Ring jubelten Stars und Sternchen wie Boris Becker, Lothar Matthäus, Schlager-Veteran Heino, Uschi Glas oder Verona Pooth dem zwei Meter großen Modellathleten zu.

"Respekt. Das war der beste Wladimir, den ich je gesehen habe", sagte Promoter Klaus-Peter Kohl, der die Klitschko-Brüder nach den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta verpflichtet und sie zu Weltmeisterehren geführt hatte. 2004 trennten sich Wladimir und WBC-Champ Vitali vom Universum-Stall und promotion mit der Klitschko Management Group (KMG) ihre Kämpfe und Veranstaltungen selbst. "Wladimir ist wie ein guter Wein: Er wird immer besser", sagte Bruder und Sekundant Vitali.

Der Traum von Ruslan Chagaev, den IBF- und WBO-Weltmeister im Schwergewicht Wladimir Klitschko zu entthronen, ist wie eine Seifenblase zerplatzt. Der Usbeke, der sich noch vor dem abgesagten WM-Kampf gegen Nikolai Valuev in Helsinki selbst als "The Real Champion" bezeichnet hatte, kassierte am Samstag in der Veltins-Arena auf Schalke eine klare Schlappe gegen den Ukrainer und gab zu Beginn der zehnten Runde auf.

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Boxen in Oberhausen am 6. Juni 2009

Universum-Star Jürgen Brähmer (Europameister/Halbschwergewicht) erwischte einen Traumstart, zerstörte seinen italienischen Pflichtherausforderer Antonio Brancalion bereits in der ersten Runde nach 83 Sekunden und verteidigte so seinen EM-Titel im Halbschwergewicht erfolgreich. Über 3000 Zuschauer in der König-Pilsener-ARENA in Oberhausen sahen die erste K.o.-Niederlage in der langen Karriere des Antonio Brancalion.

Michael Timm und Jürgen Brähmer

Denis Boytsov schlägt Taras Bidenko in Runde 6 K.o.!

Boytsov auf WM-Kurs! Der in Hamburg lebende Russe Denis Boytsov besiegte im zweiten Hauptkampf in Oberhausen seinen Universum-Stallkollegen Taras Bidenko durch technischen K.o. in der sechsten Runde und hofft nun auf einen Weltmeisterschaftskampf in der Königsklasse des Boxens. In der König-Pilsener-ARENA verteidigte der 23-Jährige zudem seinen Interkontinentalen Titel der WBA. Bereits von Beginn an setzte der hart schlagende Boytsov seinen größeren Kontrahenten unter Druck, setzte immer wieder gute Treffer mit seinem linken Haken oder der rechten Geraden. Dabei arbeitete der Russe sehr ruhig und konzentriert, ließ sich nicht zu überhasteten Aktionen hinreißen. Bidenko, der eigentlich bessere Techniiker, hatte gelegentlich Erfolg mit seiner Führhand, konnte sich Boytsov auf Dauer aber nicht vom Leibe halten. Und so erarbeitete sich der K.o.-König langsam aber sicher deutliche Vorteile – bis er dann mit schweren Kombinationen abgeschlossen durch einem perfekten Aufwärtshaken in der sechsten Runde seinen Stallkollegen auf die Bretter schickte. Der tapfere Bidenko kam zwar wieder auf die Beine, taumelte aber nur noch durch den Ring, weswegen der Kampf letztendlich nach 3:00 Minuten abbgebrochen wurde. Durch den Sieg verbessert Boytsov seinen Kampfbilanz auf 25. Siege in ebenso vielen Kämpfen als Profi, der 20. durch K.o. Der Ukrainer Bidenko hingegen musste die dritter Niederlage im 29. Profikampf einstecken und dürfte jegliche Titel-Ambitionen zunächst begraben.

 Fritz Sdunek und Denis Boytsov

Weitere Kämpfe:

Super Featherweight (6 Rounds)
Vitali Tajbert (GER) vs. Rudy Encarnacion (ESP)
W PTS: 60:54, 59:56, 59:55

Heavyweight (8 Rounds)
Manuel Charr (LIB) vs. Ramon Hayes (USA)
W TKO; Rd. 3, 0’42

Light Heavyweight (8 Rounds)
Igor Michalkin (RUS) vs. Karim Bennama (FRA)
W PTS: 79:74, 80:72, 79:73

Heavyweight (4 Rounds)
Christian Hammer (ROM) vs. Aleksandrs Borhovs (LAT)
W TKO; Rd. 2, 1’05

Light Heavyweight (6 Rounds)
Gregory Soszynski (POL) vs. Sergey Beloshapkin (RUS)
W PTS: 59:55, 59:54, 60:53 

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Helsinki Kampfabend wird vom Finnischen Verband gestoppt!

Nikolai Valuev gegen Ruslan Chagaev 30. Mai abgesagt.

Freitagabend hatte der finnische Verband bekannt gegeben, dass der Kampf abgesagt werden muss. Chagaev habe die obligatorischen medizinischen Tests nicht bestanden, da er eine schwach ansteckende Hepatitis-B-Infektion in sich trage. Das gesundheitliche Risiko für Valujew sei zu hoch. Tatsächlich ist die Erkrankung von Chagaev seit Jahren bekannt, in Deutschland darf er damit allerdings kämpfen. Warum Sauerland-Event den Fight nach Finnland gelegt hat, obwohl dort andere Maßstäbe gelten, blieb unklar.

Sauerland wies den Verdacht, er habe eine Absage billigend in Kauf genommen, natürlich weit von sich: "Das ist absurd. Ich wäre doch verrückt, wenn ich freiwillig eine Kampfabsage riskieren würde. Wir haben durch die Absage eine halbe Million Euro verloren, weil die Versicherung bei Hepatitis B nicht zahlt."

Nikolai Valuev ist der größte und schwerste Weltmeister aller Zeiten – und wollte am 30. Mai einmal mehr in die Annalen des Boxsports eingehen. Dann nämlich sollte in Helsinki die erste Schwergewichts-WM in Finnland stattfinden. Für den Russischen Riesen sollte der Auftritt in der Hartwall Arena ein ganz besonderer sein. Nur 45 Flugminuten von seiner Heimat St. Petersburg entfernt wollte er beim Wiedersehen mit Ruslan Chagaev die einzige Niederlage seiner Karriere vergessen machen. "Seit zwei Jahren habe ich auf diesen Tag gewartet", so Valuev vor dem Showdown in Finnland. "Ich werde zeigen, wer der wahre Champion ist. Erst wenn ich Chagaev besiegt habe, kann ich wieder ruhig schlafen."

In den vergangenen Wochen hat sich Valuev (50-1, 34 K.o.´s) zusammen mit Trainer Alexander Zimin in St. Petersburg vorbereitet. Die Sparringsphase hat er  im Berliner Max-Schmeling-Gym bestreiten. "Ich kenne Chagaev mittlerweile in- und auswendig. Immerhin bereite ich mich nun schon zum vierten Mal auf einen Kampf gegen ihn vor." Zwei Termine hatte der Usbeke, der von der WBA als "Weltmeister im Wartestand" geführt wird, im vergangenen Jahr platzen lassen, woraufhin der Titel für vakant erklärt wurde. Valuev sicherte ihn sich im August 2008 mit einem Sieg über John Ruiz.

Chagaev war naturgemäß am Boden zerstört, als er die Nachricht von der Absage erfuhr. "Ich bin gesund und fit und verstehe nicht, warum ich nicht boxen darf", sagte der 30 Jahre alte Usbeke: "Ich hoffe, dass die WBA so schnell wie möglich einen neuen Termin für den Kampf findet." Auch sein Trainer Michael Timm war außer sich: "Ich kann noch immer nicht glauben, dass man unserem Sport sowas antut. Das ist ganz schlimm für das Boxen."

Chagaev in Bestform ist eine Gefahr für Walujew, das ist jedem bewusst, auch Don King und dem Sauerland-Team. Bei einer weiteren Niederlage des 35 Jahre alten St. Petersburgers wäre die Karriere des Ringgiganten möglicherweise beendet gewesen. Ganz zu Schweigen vom angestrebten Mega-Zahltag für eine Titelvereinigung mit einem der Klitschko-Brüder.

"Wenn Walujew gegen Chagaev erneut verliert, ist dieser Kampf uninteressant", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte vor Wochen. Jetzt könnte er in diesem Jahr doch noch stattfinden - Don King freut sich schon.

WBA-Weltmeister Ruslan Chagaev ist der neue Gegner von IBF-, WBO- und IBO-Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko am 20. Juni in der Veltins-Arena auf Schalke. Der WBA-Champion konnte kurzfristig verpflichtet werden, nachdem der ursprüngliche Gegner David Haye am Mittwochnachmittag den Kampf wegen einer Verletzung am Rücken absagen musste.

Das Risiko das Ruslan Chagaev ansteckend sei mit Hepatitis, sieht Wladimir Klitschko nicht so, er sei geimpft und nach dem Kampf läßt er sich noch Mal impfen.

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Francois Botha siegt gegen Timo Hoffmann in              Magdeburg am 15. Mai 2009 - WBF-WM im Schwergewicht: Francois Botha (SAF) vs. Timo Hoffmann (GER)

Der Kampf wurde LIVE im TV-Sportkanal DSF übertragen.

Magdeburger Bördelandhalle

Francois Botha boxte sich durch in Magdeburg und verteidigte seinen Titel. In der 11 Runde ging Timo Hoffmann das erste mal zu Boden und in der 12 Runde noch einmal. Beide Boxer gaben alles. Francois Botha boxte nur mit Härte und einzelschlägen und Timo Hoffmann schlug Kombinationen und lief dann in Botha hinein und klammerte, bis der Ringrichter sie trennte. Timo Hoffmann nutzte seinen Vorteil der langen Arme nicht wirklich aus und fing sich immer wieder die Rechte Schlaghand von Botha ein. Somit waren die Punktrichter zum Ergebnis gekommen, Botha gewinnt nach Punkten. Der Deutsche Ringrichter hatte Timo Hoffmann, vorne gesehen mit 1. Punkt. 

WBF-Schwergewichtsmeisterschaft, 12 Runden
Timo Hoffmann vs. Francois Botha
Punktsieg Francois Botha
Aubrey Erasmus 117:110
Matteo Frattini 114:113
Andreas Müller 113:114


Fünf SES-Boxer boxten am 15. Mai in der Bördelandhalle

Supermittelgewicht, 10 Runden
Robert Stieglitz vs. Jindrich Velecky
Einstimmiger Punktsieg Robert Stieglitz

Robert Stieglitz geht unbeirrt seinen Weg zur Weltmeisterschaft. Am vergangenen Freitag traf er auf den K.o.-Schläger Jindrich Velecky aus der Tschechischen Republik. Der SES-Supermittelgewichtler präsentierte sich in Bestform. Mit präzisen Schlägen und konzentrierter Deckung begegnete er seinem tschechischen Kontrahenten. Velecky gab Stieglitz zu keiner Zeit Gelegenheit, seine Schlagstärke zum Einsatz zu bringen. Über die gesamte Distanz bestimmte der Magdeburger den Fight. Runde für Runde zeigte sich dasselbe Bild. Stieglitz dominierte aus der Mitte des Rings den Kampf, traf Velecky beliebig, nur zum finalen Treffer, der einen vorzeitigen Sieg hätte bringen können, kam es nicht. Über die gesamte Kampfzeit zeigte der Tscheche enorme Nehmerqualitäten. Die Jury kürte am Ende Robert Stieglitz zum verdienten einstimmigen Punktsieger. Mit seiner technisch ausgezeichnet hat sich der WBC International Champion für höhere internationale Herausforderungen empfohlen.

Weltergewicht, 6 Runden
Jan Zaveck vs. Arek Malek
Einstimmiger Punktsieg Jan Zaveck

Weltergewicht, 6 Runden
Oliver Güttel vs. Anthony Ukeh
Unentschieden

Superweltergewicht, 4 Runden
Rico Müller vs. Demir Nanev
TK.o.-Sieg Rico Müller, 1. Runde, 1.14 min

Juniorfedergewicht, 8 Runden
Esther Schouten vs. Marina Kohlgruber
TK.o.-Sieg Esther Schouten, 2. Runde, 2.44 min



Pressekonferenz nach dem Kampf. Timo Hoffmann sagte, er
macht jetzt 5 Monate Kampf-Pause und wird sich mit Promotor Ulf Steinforth überlegen, wie es weiter geht. 

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Marco Huck zeigte seinen Fans wie er am liebsten boxt!

Huck vs. Rusal
Das wars! Rusal ist nach einem Schlaghagel von Huck kampfunfähig. Der Ringrichter stoppt den Kampf in der fünften Runde nach 2:58 Minuten.

Marco Huck verteidigt seinen Europameister-Titel im Cruisergewicht erfolgreich. Der Bielefelder setzte sich in Bamberg gegen den Ukrainer Vitali Rusal durch technischen K.o. in der fünften Runde durch und feierte damit in seinem 26. Profikampf den 25. Sieg. Der 28 Jahre alte Herausforderer WBC-Weltrangliste auf Platz 12, musste in seinem 24. Profikampf dagegen erstmals als Verlierer den Ring verlassen.

Rusal war kurzfristig als Huck-Gegner eingesprungen, nachdem die ursprünglich geplante Pflichtverteidigung gegen Firat Arslan (Süßen) geplatzt war. Das deutsch-deutsche Duell musste vertagt werden, da sich Ex-Weltmeister Arslan im vergangenen Monat verletzt hatte.

"An Bamberg habe ich tolle Erinnerungen. Im Mai 2007 habe ich hier gegen Vadim Tokarev gewonnen. Das war damals ein großartiger Kampf. Das Publikum war super und hat mir Glück gebracht", freute sich Huck auf die Rückkehr nach Oberfranken.


Moderator Waldemar Hartmann und ARD-Box-Experte Henry Maske

Die Ergbenisse im Überblick - Ergebnisse Bamberg

Veranstalter: Sauerland Promotion

1. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 4 Runden:
Titusz Szabo (Ungarn) vs. Sebastian Sonntag (Deutschland): Sieger Sonntag (einstimmig) nach Punkten

2. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Ozcan Cetinkaya (Deutschland/Kassel) vs. Robert Helenius (Finnland): Sieger Helenius durch technischen K.o. in der zweiten Runde

3. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 4 Runden:
Enrico Garmendia (Deutschland) vs. Edmund Gerber (Deutschland): Sieger Gerber durch technischen K.o. in der dritten Runde

4. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Evariste Kabongo (Kongo) vs. Dominik Britsch (Deutschland): Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten

5. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Balint Turgonyi (Ungarn) vs. Alexander Frenkel (Deutschland): Sieger Frenkel durch technischen K.o. in der siebten Runde

6. Kampf im Halbmittelgewicht, angesetzt auf 12 Runden, EE-EU Meisterschaft:
Magomed Abdurakhmanov (Russland) vs. Alexander Abraham (Deutschland): Sieger Abraham durch technischen K.o. in der vierten Runde

7. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Aaron Williams (USA) vs. Yoan Pablo Hernandez (Kuba): Sieger Hernandez (einstimmig) nach Punkten


Aaron Williams (links) gegen Yoan Pablo Hernandez (Rechts)

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Boxen in Bremen am 2. Mai 2009

Universum Veranstaltung in der Halle 7 auf dem Bremer Messegelände. Mit 3500 Zuschauern. Ina Menzer (Weltmeisterin vom Verband WBC und WIBF) gegen Franchesca Alcanter.

Die  die 28-jährige Ina Menzer ließ Franchesca Alcanter keine Chance, zu gut boxte die Doppelweltmeisterin aus der Distanz, zu konzentriert war sie in ihrer Defensive. Am Anfang zeigte Menzer tolles Boxen mit der Führhand, dann musste die „Auserwählte“, wie sich die tapfere Alcanter selber nennt, im Verlauf des Kampfes immer wieder schwere und schnelle Hände der Weltmeisterin schlucken, hatte nur selten etwas entgegenzusetzen. Somit gewann Ina Menzer einstimmig nach Punkten.

Wladimir Sidorenko unterliegt Weltmeister Moreno wiederum nur knapp



Im Bantamgewicht kam es zum mit Spannung erwarteten Rematch um die WBA-Krone. Anselmo Moreno hatte im Mai 2008 in Düsseldorf Wladimir Sidorenko den Gürtel umstritten nach Punkten entrissen. Dieses Mal war es erneut ein umstrittenes Urteil. Mit 2:1 Stimmen konnte sich Moreno durchsetzen.

Weitere Kämpfe:

Cruiserweight (10 Rounds)
Alexander Alekseev (RUS) vs. Max Alexander (USA)
W PTS: 98:92, 98:92, 97:93

Featherweight (8 Rounds)
Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Yordan Vasilev (BUL)


Aller guten Dinge sind jetzt „Zwölf“ für spotlight-boxer Marcel Meyerdiercks aus Wismar. Gegen den Bulgaren Yordan Vasiliev konnte der erst 21-jährige Schützling von Trainer Michael Timm, erstmals in einem auf acht Runden angesetzten Kampf, seinen zwölften Sieg im zwölften Profikampf erzielen. Von Beginn an hatte Federgewichtler Meyerdiercks die deutliche Dominanz und spielte seine gute Technik aus. Der unbequeme Bulgare setzte in den ersten Runden zumeist auf eine Doppeldeckung, aus der er dann überfallartig zu kontern versuchte.

In der 3. Runde dann eine kuriose Situation: Vasiliev „nahm sich selbst einen Break“ wegen einem Tiefschlag und Meyerdiercks nutzte gnadenlos diese Unbedachtheit. Er streckte den völlig deckungslosen Bulgaren mit einer Rechten nieder und kam so zu einem ungewöhnlichen Niederschlag. Im weiteren Verlauf des Kampfes musste Marcel Meyerdiecks dann immer wieder die wütenden Angriffe des Bulgaren mit seiner glänzenden Technik parieren und setzte seine Akzente sehr variabel mit Jabs, beidseitigen Haken und Körpertreffern. Einen weiteren Niederschlag konnte Meyerdiercks aber nicht mehr erzielen und so lautete das Punkturteil gerecht und deutlich für den jungen Vater aus Wismar: 79:72, 78:74 und 78:73.


Flyweight (6 Rounds)
Pal Bedak (HUN) vs. Hassan Azaouagh (FRA)
W PTS; 58:56, 59:56, 59:56

Heavyweight (4 Rounds)
Christian Hammer (ROM) vs. Nikolai Marinov (BUL)
W PTS: 40:36, 40:37, 39:37

Cruiserweight (6 Rounds)
Lukasz Janik (POL) vs. Marcel Erler (GER)
W TKO; Rd. 3

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Felix Sturm siegt gegen Koji Sato aus Japan. Am 25.04.2009       Universum Champion Night im Königspalast in Krefeld

Felix Sturm hat seinen WM-Titel nach Version der WBA gegen Koji Sato erfolgreich verteidigt. Der 30-jährige Mittelgewichtler ließ dem Japaner nicht den Hauch einer Chance. In der siebten Runde brach der Ringrichter das ungleiche Duell schließlich ab.


Für Sturm war es der 32. Sieg im 35. Profikampf bei einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Koji Sato musste die erste Niederlage hinnehmen, zuvor hatte der 28-Jährige aus Tokio alle 14 Kämpfe gewonnen (13 K.o.).

Weitere Kämpfe:

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung verteidigte Karoly Balzsay seinen WBO-Titel im Supermittelgewicht. Der Ungar besiegte den bereits 42 Jahre alten Herausforderer Maselino Masoe aus Neuseeland durch K.o. in der elften Runde.


WBO World Championship Super Middleweight (12 Rounds)
Karoly Balzsay (HUN) vs. Maselino Masoe (NZL)
W KO, Rd. 11, 2´07

Middleweight (10 Rounds)
Gennady Golovkin (KAZ) vs. Anthony Greenidge (USA)
W KO, Rd. 5, 0’49

Heavyweight (8 Rounds)
Manuel Charr (LIB) vs. Gbenga Olunkun (NGR)
W KO: Rd. 7, 1`29

Light Heavyweight (6 Rounds)
Patrick Dobroschi (GER) vs. Mustapha Stini (BEL)
W PTS: 60:53, 60:53, 60:54

Light weight (4 Rounds)
Magomed Jangubaev (GER) vs. Brahim Bouizem (FRA)
D PTS: 38:38, 38:38, 37:39

Light Heavyweight (8 Rounds)
Gregory Soszynski (POL) vs. Ralf Riemer (GER)
W TKO; Rd. 2, 1’00

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Gamboa neuer WBA-Weltmeister

"El Ciclon" demontiert Jose Rojas - Abbruch in der 10. Runde 

ARENA Box-Promotion feierte am 17.04.09, den ersten Weltmeister! Der kubanische Superstar Yuriorkis Gamboa sicherte sich in Primm, Nevada (40 km südlich von Las Vegas) durch einen souveränen T.k.o.-Sieg über den Weltranglisten-Ersten Jose "Cheo" Rojas den WBA-Titel im Federgewicht.



"El Ciclon" dominierte seinen ersten Titelkampf von der ersten Glocke an, attackierte den Venezuelaner immer wieder mit überfallartigen Kombinationen und landete harte Kopftreffer. Rojas, dessen rechtes Auge schon in den ersten Runden zuschwoll, versuchte lediglich, sich den Angriffe Gamboas zu entziehen, musste dabei in der 5. Runde ein Mal zu Boden und konnte selber kaum Akzente setzen. Ringrichter Russell Mora brach das ungleiche Duell nach 1:31 Minuten der 10. Runde wegen zu großer Überlegenheit des Kubaners ab.

Im zweiten Hauptkampf des Abends besiegte Weltergewichtler Selcuk Aydin den in Las Vegas lebenden Marokkaner Said Ouali durch Mehrheitsentscheid nach 12 packenden Runden. In einem hitzigen Gefecht war ARENAs "Mini-Tyson" der aggressivere Boxer. Der Schützling von Ex-Weltmeister Graciano Rocchigiani dominierte die Anfangsphase des Kampfes, drängte Ouali immer wieder an die Seile, um ihn mit schweren Körper-Kopf-Kombinationen einzudecken.

Der Marokkaner steckte Aydins harte Schläge aber gut weg und kam in der zweiten Kampfhälfte selber zu guten Aktionen. Am Ende siegte Selcuk zwar knapp, aber verdient, obwohl ihm in der 6. Runde wegen eines Tiefschlags ein Punkt abgezogen wurde, und verteidigte erfolgreich seinen WBC International Champion-Titel. Zwei Punktrichter sahen Aydin vorne (115-112 bzw. 116-111), der Dritte wertete den Kampf mit 114-113 für Ouali.

ARENA-Boss Ahmet Öner: "Das war ganz klar Selcuks härtester Kampf bisher. Er hat sich gegen einen absoluten Weltklasse-Mann durchgesetzt und allen gezeigt, dass er zu Recht ganz oben in der Weltrangliste steht. Das war eine beeindruckende Leistung und ein begeisterndes US-Debüt."

Aydin, der vor dem Kampf bereits auf Rang 3 der WBC-Weltrangliste stand, hat mit diesem Sieg einen entscheidenden Schritt in Richtung WM-Kampf gemacht. Noch in diesem Jahr soll er die Chance bekommen, um den Titel zu boxen. Vielleicht feiert ARENA also schon bald den nächsten Weltmeister.

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De La Hoya erklärt seinen Rücktritt

Óscar de la Hoya (* 4. Februar 1973 in Montebello, Kalifornien, USA) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Profiboxer mexikanischer Abstammung. Er galt in den 2000ern als der letzte Box-Superstar und ist mit dem puertorikanischen Popstar Millie Corretjer verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. De La Hoya ist auch der Vater dreier anderer Kinder von drei verschiedenen Frauen. Unter anderem ist seine Ex-Frau Shanna Moakler die Mutter eines seiner Kinder, Atiana Cecilia (* 1999). Óscar de la Hoya bekam auf Grund seiner filigranen Boxtechnik und seines Aussehens schon früh den Spitznamen „Golden Boy“ verliehen, der zu seinem Markenzeichen wurde. Er ist in den USA ein Massenmagnet und verdiente während seiner Karriere Börsen, mit denen sich nur Mike Tyson oder Lennox Lewis messen konnten. Der ehemalige Boxweltmeister "Oscar De La Hoya" hat seinen Rücktritt erklärt. Der 36- jährige Amerikaner war der erste Boxer, der in sechs verschiedenen Klassen einen WM-Titel gewann. Er könne mit den besten nicht mehr mithalten, sagte de la Hoya. Er gewann 39 Kämpfe, 30 davon vorzeitig.

2004 gründete De La Hoya seine eigene Firma „Golden Boy Promotions“ und ist als Promoter tätig und fördert hauptsächlich junge, südamerikanische Talente, hat aber auch seine ehemaligen Bezwinger Bernard Hopkins und Shane Mosley sowie unter anderem Marco Antonio Barrera und Winky Wright unter Vertrag.

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Erfolgreiches Comeback - Povetkin besiegt Estrada

Alexander Povetkin ist zurück! Vor 4.000 Zuschauern im ausverkauften Düsseldorfer Burg-Wächter Castello am 4. April 2009, besiegte der Klitschko-Herausforderer den Amerikaner Jason Estrada klar nach Punkten. 99-94, 98-92 und 97-93 lautete das eindeutige Urteil der Punktrichter. Nach schweren Treffern in der letzten Runde stand Povetkin kurz vor einem weiteren K.o.-Erfolg, doch Estrada rettete sich über die Zeit. "Wenn der Kampf ein bisschen länger gedauert hätte, wäre Estrada sicher K.o. gegangen", analysierte Manager Wilfried Sauerland treffend. "Nach Alexanders langer Verletzungspause war das heute ein guter Test. Endlich haben wir mal wieder einen spannenden und hochklassigen Schwergewichtskampf in Deutschland gesehen."

Seinen letzten richtigen Härtetest hatte Povetkin im Januar 2008 bestritten, als er Eddie Chambers im finalen WM-Ausscheidungskampf eindeutig nach Punkten besiegte. Nach einem schnellen K.o.-Sieg über Taurus Sykes sollte es zum Showdown mit Wladimir Klitschko kommen, ehe eine Knöchelverletzung das Mega-Duell platzen ließ – zumindest vorerst. Am Samstag feierte Povetkin jetzt sein langersehntes Comeback. "Es tat gut, nach der langen Pause wieder im Ring zu stehen", gab der "White Lion" zu Protokoll. "Ich habe etwas gebraucht, um meinen Rhythmus zu finden, aber gegen Ende lief es immer besser. Es war ein sehr fairer und sehr schneller Kampf, aus dem ich gute Lehren ziehen werde."

Die Resultate aus dem Burg-Wächter Castello im Überblick

1. Kampf im Super-Mittelgewicht, angesetzt auf 6 Runden:
Henry Weber (Deutschland) vs. Jürgen Doberstein (Deutschland): Unentschieden

2. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 6 Runden:
Alessio Singh (Belgien) vs. Dustin Dirks (Deutschland): Sieger Dirks (einstimmig) nach Punkten

3. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Zoltan Beres (Ungarn) vs. Geoffrey Battelo (Belgien): Sieger Battelo durch technischen K.o. in der fünften Runde

4. Kampf im Fliegengewicht, angesetzt auf 10 Runden, WIBA-Weltmeisterschaft im Fliegengewicht:
Maria Rosa Tabbuso (Italien) vs. Nadia Raoui (Deutschland): Siegerin Raoui (einstimmig) nach Punkten



5. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Ruben Groenewald (Südafrika) vs. Alexander Frenkel (Deutschland): Sieger Frenkel durch technischen K.o. in der fünften Runde

6. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Massimiliano Saiani (Italien) vs. Artur Hein (Deutschland): Sieger Hein (einstimmig) nach Punkten

7. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 12 Runden, EU-Meisterschaft:
Albert Sosnowski (Polen) vs. Francesco Pianeta (Deutschland): Unentschieden

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Vitali Klitschko boxte gegen Juan Carlos Gomez

Am 21.03.2009 boxte Vitali Klitschko gegen Juan Carlos Gomez in Stuttgart

Gomez (Black Panther) verlor nach Kampfabbruch in der 9. Runde.

Vitali Klitschko hat die Angriffe von Juan Carlos Gomez gestoppt und bleibt Schwergewichtsweltmeister des Verbandes WBC. Der 37 Jahre alte Profiboxer aus der Ukraine verteidigte seinen Titel in Stuttgart gegen den Kubaner durch einen technischen K.o-Sieg in der 9. Runde. Ringrichter Daniel van der Wiele brach den Kampf ab, Gomez hatte keine Kraft mehr sich zu verteidigen. Vitali Klitschko hatte endlich mal einen würdigen Gegner, der aber mit der Kondition von Vitali nicht mit halten konnte. Wer kann Vitali Klitschko schlagen, Valuev der Riese bestimmt nicht.

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Susi Kentikian (Killer Queen) geht durch den Ring wie ein Wirbelwind und fegt Elena Reid weg und siegt!

Pro7 Fight Night in Hamburg

Am 20.03.2009 boxte wieder die Killer Queen in Hamburg. Ihre Billanz 24 Siege, 16 mal vorzeitig. Mit Beginn der ersten Runde zeigte die „Killer Queen“ wer im Ring das Sagen hat. Gut eingestellt gegen die erfahrene Rechtsausleger, setzte Kentikian schnell klare Treffer mit ihrer Rechten zum Kopf ihrer Gegnerin, trieb Elena Reid durch den Ring. Elena Reid die auch mal gegen Regina Halmich gekämpft und nach Punkten verlor, zeigte keine besonderen Fähigkeiten, die Angriffe zu stoppen und selbst mal im Ring die Kampfrolle zu übernehmen. Elena Reid (Baby Doll) die aus der USA angereist war, verlor nach Punkten.

Weitere Kämpfe:

WBO Inter-Continental Championship Middleweight (12 Rounds)
Sebastian Zbik (GER) vs. Ruben Veron (ESP)
W KO; Rd. 4, 2’13


Heavyweight (10 Rounds)
Sebastian Köber (GER) vs. Jean Claude Bikoi (CMR)
W KO; Rd. 10, 1’02


Valentin Silaghi und Sebastian Köber

Schwergewichtler Sebastian Köber stand nach der verletzungsbedingten Absage von Willi „de Ox“ Fischer nun dem Kameruner Jean Claude Bikoi gegenüber. Der von Valentin Silaghi trainierte Köber hatte im Dezember den deutschen Interims-Titel gegen Dieter Roth gewonnen.

Light Heavyweight (6 Rounds)
Igor Michalkin (RUS) vs. Jose Tavares (FRA)
W PTS: 59:56, 60:54, 59:56


Super Welterweight (4 Rounds)
Arthur Matern (GER) vs. Michael Recloux (BEL)
W PTS: 39:37, 40:37, 39:

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Boxen am 14. März in der Ostseehalle in Kiel

Schon vor dem großen Auftritt von Arthur Abraham tobte die Ostseehalle. Die tausenden Fans feierten die erste Weltmeisterin des Sauerland-Boxstalls Cecilia Braekhus. Für die in Berlin lebende und aus Norwegen stammende 27-Jährige ging am Samstag ein Traum in Erfüllung. Sie holte sich mit einem klaren Punktsieg gegen die Dänin Vinni Skovgaard die Gürtel der Verbände WBA und WBC. Nach zehn Runden hatten die Punktrichter Richard Davies aus England (98:92), Ingo Barrabas aus Egenhausen (96:94) und Leszek Jankowiak aus Polen (96:94).


Von links, Cecilia Braekhaus gegen Vinni Skovgaard 

Arthur Abraham will K.o. mußte aber über die volle Distanz gehen und siegte nach Punkten

Arthur Abraham hat seinen IBF-Titel im Mittelgewicht am 14. März in Kiel (Ostseehalle) gegen Lajuan Simon aus den USA über 12 Runden verteidigt. Die neunte Titelverteidigung als IBF Weltmeister im Mittelgewicht. Abraham sah den Fight nur als Zwischenstation zu einem möglichen Vereinigungskampf: "Im ersten Kampf des Jahres werde ich gegen Simon den Anfang machen - am Ende will ich der Superchampion im Mittelgewicht sein. Für Lajuan Simon verliert seinen ersten Kampf als Profi, seine Bilanz 25 Kämpfe davon 1 Kampf verloren. 21 mal siegte er vorzeitig.

Abraham hat eine Bilanz von 29 Siegen (23 durch K.o.) in 29 Kämpfen zu Buche stehen.

Da der Kampf gegen Felix Sturm nicht stattfindet, spekuliert Abraham nun auf ein Duell mit Kelly Pavlik. Pavlik hält die Gürtel der Verbände WBC und WBO. "Wir stehen weiter in engem Kontakt mit Pavliks Promoter.

Ex-Weltmeister Lamon Brewster boxt jetzt in Deutschland

Lamon Brewster hat Vertrag mit Sauerland Event abgeschlossen und kämpft im Schwergewicht als Weltweit bekanntester Boxer der Sauerlandboxer. Nach 1. Jahr boxte er sein Comeback in Kiel. Er boxte gegen den Briten Michael Sprott. Bongarts/Getty ImagesComeback im Ring: Lamon BrewsterLamon Brewster, in Deutschland bekannt geworden durch seine Siege gegen Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko und WM-Herausforderer Luan Krasniqi (Rottweil).

Luan Krasniqi (Promotet von Klaus Peter Kohl, Universum Boxpromotion) steht wieder im Training, nach seinen verlorenen Kampf gegen Alexander Dimitrenko. Vielleicht boxt er als nächstes gegen Lamon Brewster im Rückkampf.

Alle Resultate aus der Sparkassen-Arena im Überblick

1. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden: Virgilius Stapulionis (Litauen) vs. Thomas Troelenberg (Deutschland): Sieger Troelenberg durch K.o. in der dritten Runde

2. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden: Sascha Faelber (Deutschland) vs. Martin Kempf (Deutschland): Sieger Kempf (einstimmig) nach Punkten

3. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 4 Runden: Fares Sahawneh (Italien) vs. Marcos Nader (Österreich): Sieger Nader (einstimmig) nach Punkten

4. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 4 Runden: Werner Kreiskott (Deutschland) vs. Jens Krull (Deutschland): Sieger Krull (einstimmig) nach Punkten

 5. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden: Michael Sprott (Großbritannien) vs. Lamon Brewster (USA): Sieger Brewster (einstimmig) nach Punkten

6. Kampf im Weltergewicht, WBA- und WBC-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 10 Runden: Vinni Skovgaard (Dänemark) vs. Cecilia Braekhus (Norwegen): Siegerin Braekhus (einstimmig) nach Punkten

7. Kampf im Mittelgewicht, IBF-Junioren-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 10 Runden: Daniel Urbanski (Polen) vs. Dominik Britsch (Deutschland): Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten

8. Kampf im Mittelgewicht, IBF-Weltmeisterschaft, angesetzt auf 12 Ruden: Lajuan Simon (USA) vs. Arthur Abraham (Deutschland): Sieger Abraham (einstimmig) nach Punkten

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Jürgen Brähmer ist neuer Europameister im Halbschwergewicht!

Klaus Peter Kohl und sein Europameister Jürgen Brähmer

Das Deutsche „Jahrhunderttalent“ ist am Samstag den 7. März 2009 vor 3200 Zuschauern in der Freiberger Arena in Dresden eindrucksvoll mit einem technischen K.o.-Sieg gegen den Franzosen Rachid Kanfouah wieder auf die Siegesstraße zurückgekehrt. Brähmer, der im November letzten Jahres einen WM-Kampf gegen Hugo Hernan Garay aus Argentinien verlor, sicherte sich damit den vakanten Europameister-Titel im Halbschwergewicht und kann nun auf eine weitere WM-Chance hoffen.

Im Duell der Box-Schönheiten, dem zweiten Hauptkampf des Abends, besiegte Alesia Graf die Solingerin Magdalena Dahlen eindeutig nach Punkten und verteidigte somit ihre WM-Titel im Superfliegengewicht bereits zum zehnten Mal. Im letzten November standen sich beide Boxerinnen schon einmal im Ring gegenüber, lieferten den Rostocker Zuschauern einen Frauenboxkampf der Extraklasse. Auch diesmal enttäuschten sie die Fans nicht.

Weitere Kämpfe:

WBO Inter-Continental Championship Light Heavyweight (12 Rounds)
Thomas Ulrich (GER) vs. Mariano Nicolas Plotinsky (ARG)
L KO; Rd. 11, 1’35 Thomas Ulrich verlor den Kampf und ging KO.


European EBA Championship Light Heavyweight (12 Rounds)
Aleksy Kuziemski (POL) vs. Armin Dollinger (GER)
W TKO; Rd. 5, 0’40


WBO European Championship Jr. Featherweight (12 Rounds)
Zsolt Bedak (HUN) vs. Franklin Teran (ESP)
W PTS: 118:109, 117:110, 116:111


Light Heavyweight (8 Rounds)
Igor Michalkin (RUS) vs. DeAndrey Abron (USA)
W TKO, Rd. 2, 1’34 Igor Michalkin ist jetzt in 8 Kämpfen ungeschlagen.


Flyweight (4 Rounds)
Pal Bedak (HUN) vs. Kemal Plavci (SRB)
W PTS: 40:34, 40:34, 40:34 Pal Bedak ist in 3 Kämpfen ungeschlagen.

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Riesen-Erfolg für "Rocky" und seine ARENA-Schützlinge in Cuxhaven 

Selcuk Aydin

06.03.2009

Klarer Punktsieg für Herbie Hide Schneller K.o.-Sieg für Selcuk Aydin

Graciano Rocchigiani hat einen überaus erfolgreichen Einstand als neuer ARENA-Trainer gefeiert. Seine Schützlinge waren am Freitagabend bei der ARENA-Show in der Cuxhavener Kugelbake-Halle erfolgreich. Mit seinem klaren Punktsieg über den Georgier Sandro Siproshvili (80:72, 80:72, 79:73) untermauerte Herbie Hide seine Ansprüche auf einen WM-Kampf im Cruisergewicht. Der "Dancing Destroyer" geht selbstbewusst in seinen Eliminator-Kampf gegen den Amerikaner Matt Godfrey, der im Mai in Saarbrücken stattfinden soll. Hide: "Rocky hatte mir aufgetragen, diszipliniert zu boxen, das habe ich getan und dabei nur verpasst, meinen Gegner auszuknocken." Noch beeindruckender als Hide löste "Mini-Tyson" Selcuk Aydin seine Aufgabe gegen Luis Hernandez. Der amtierende WBC International Champion im Weltergewichtler besiegte den Weltklasse-Boxer aus Ecuador (er ist u.a. Trainingspartner von Weltmeister Miguel Cotto) durch t.k.o. in der ersten Runde. Nach 2:32 Minuten und zwei harten Niederschlägen stoppte Ringrichter Guido Cavalleri (Italien) den Kampf. "Ich habe wieder bewiesen, dass ich ein wahrer Knockouter bin", sagte Selcuk nach dem Kampf. Belohnung für den "Wirbelsturm vom Schwarzen Meer": Am 17. April soll Selcuk neben Kuba-Star Yuriorkis Gamboa einen der Hauptkämpfe der nächsten ARENA-Show in Primm (Las Vegas) bestreiten. "Ich bin sehr zufrieden mit meinen Jungs", so Trainer Rocchigiani. "Herbie hat keinen Kratzer abbekommen, das sagt doch alles. Selcuk hat sehr konzentriert geboxt und seine Aufgabe hervorragend gelöst." Die Boxer gaben die Komplimente ungeteilt zurück. "Es war eine sehr gute Entscheidung von meinem Promoter Ahmet Öner, dass er mit Rocky als Trainer gegeben hat", so Selcuk Aydin. "Der Mann ist einfach klasse." "Wenn ich Weltmeister werden will, muss ich auf Rocky hören", weiß auch Ex-Champ Herbie Hide. "Ein ehemaliger Weltmeister ist nicht automatisch ein guter Coach - Rocky aber ist es." Weitere Ergebnisse aus Cuxhaven: Schwergewicht: Ondrej Pala besiegt Konstantin Airich über 10 Runden durch Mehrheitsentscheid nach Punkten (99:92, 96:94, 95:95) Cruisergewicht: Ivica Bacurin besiegt Tino Groß über 6 Runden einstimmig nach Punkten (58:56, 58:56, 58:57) Super Mittelgewicht: Christian Pawlak besiegt Andrey Tylilyuk durch t.k.o. in der 6. Runde (0:47) Super Mittelgewicht: Hamid Rahimi besiegt Thomas Hengstberger über 6 Runden einstimmig nach Punkten Super Weltergewicht: Artur Kalataryan besiegt Alexander Lykov durch t.k.o. in der 3. Runde (2:54)

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Bei der ARENA-Pressekonferenz in Duisburg Ende letzter Woche hatte Herbie Hide nicht nur seinen bevorstehenden Kampf gegen den Tschechen Sandro Siproshvili (Freitag, 6. März, in der Kugelbake-Halle in Cuxhaven, live auf Eurosport) im Kopf. Der zweimalige Weltmeister im Schwergewicht stellte auch seine Autobiographie "Nothing But Trouble" ("Nicht als Ärger") vor, die gerade erschienen ist.

Das Buch erzählt die Geschichte des "Dancing Destroyer", der im Alter von 10 Jahren aus seiner nigerianischen Heimat nach Norwich (England) kam. Neben der Schilderung der Höhen und Tiefen von Herbies Karriere werden auch etliche Episoden außerhalb des Rings beschrieben.

"Mein Buch sagt einfach nur, wie es ist", sagt Herbie. "Viele Leute bringen Biografien auf den Markt, aber wenige von denen haben eine so spannende Geschichte zu erzählen wie ich. Ich bin ein böser Junge, der zum Superstar wurde. Ich verspreche allen, dass sie lachen und weinen werden, wenn sie das Buch lesen. In 37 Jahren habe ich so viel durchgemacht und so viel Ärger gehabt, dass ich dachte, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dieses Buch auf den Markt zu bringen. Aber die Geschichte des 'Dancing Destroyer' ist noch nicht zu Ende. Am Freitag schreibe ich das nächste Kapitel, wenn ich Siproshvili weghaue und dann werde ich Geschichte schreiben, indem ich als erster Ex-Schwergewichts-Weltmeister auch den WM-Titel im Cruisergewicht gewinne."

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Der Kampfabend in Neubrandenburg 28.02.2009

Der Ex-Europameister aus Greifswald hätte sich keinen besseren Ort für diesen Kampf aussuchen können. In einer großen deutschen Tageszeitung war vor dem Kampf zu lesen: Provinzboxen im Ersten. Neubrandenburg ist keine große Stadt aber das Box-Publikum hat Weltniveau. Ich liebe diese Boxprovinz, und Sebastian Sylvester spürte schon beim Walk-In, dass ihn die begeisterungsfähigen Zuschauer zum Sieg führen werden.

Mit Karsten Röwer seinem neuen Trainer, boxte Sebastian Sylvester seinen ersten Kampf für Veranstalter Sauerland. Erfahrung hat er schon, weil die Wikinger und Sauerland schon viele gemeinsame Boxveranstaltungen durchgeführt haben. Profitrainer Hartmut Schröder mußte das erste Mal unter den Zuschauern sitzen, wo er sonst immer bei Sebastian am Ring saß und ihn zum Europameister machte. Trainer Hartmut Schröder, wollte Wikinger bleiben und seine anderen Boxer nicht im Stich lassen, ein symphatischer Zug.

Sebastian Sylvester hat mit einem spektakulären K.o.-Erfolg 7. Runde vor 4.600 begeisterten Zuschauern in Neubrandenburg hat sich der Hurrikan eindrucksvoll zurückgemeldet. In seinem ersten Kampf unter Karsten Röwer schickte der 28-Jährige Gaetano Nespro in der ersten und siebten Runde zu Boden. Vom zweiten Niederschlag erholte sich der Italiener nicht mehr – sehr zur Freude des euphorischen Publikums, das Sylvester während des gesamten Kampfes im Jahnsportforum frenetisch unterstützt hatte. "Die Vorbereitung, der Kampf, das Publikum – heute hat einfach alles gepasst", freute sich der neue IBF International Champion hinterher. "Es hat unglaublich Spaß gemacht, wieder hier zu boxen."

Jetzt muss Sebastian Sylvester als Publikummagnet wieder beweisen, dass er seinen Europameistertitel wieder erboxen kann, den EM-Gürtel besitzt zurzeit, Khoren Gevor.

Sebastian Sylvester und Karsten Röwer

Weitere Kämpfe

1. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 6 Runden:
Dmitri Protkunas (Estland) vs. Dustin Dirks (Deutschland): Sieger Dirks durch technischen K.o. in der fünften Runde.

2. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 6 Runden:
Enrico Garmendia (Deutschland) vs. Robert Helenius (Finnland): Sieger Helenius durch K.o. in der ersten Runde.

3. Kampf im Halb-Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Karen Karapetjan (Niederlande) vs. Nick Klappert (Deutschland): Sieger Klappert (einstimmig) nach Punkten.

4. Kampf im Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Rachid Ouafi (Frankreich) vs. Dominik Britsch (Deutschland): Sieger Britsch durch technischen K.o. in der ersten Runde.

5. Kampf im Weltergewicht, angesetzt auf 10 Runden:
Giammario Grassellini (Italien) vs. Frank Shabani (Deutschland): Sieger Shabani durch K.o. in der dritten Runde.

6. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Micky Steeds (Großbritannien) vs. Yoan Pablo Hernandez (Kuba): Sieger Hernandez durch K.o. in der fünften Runde.

7. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Yaroslav Zavorotny (Ukraine) vs. René Dettweiler (Deutschland): Sieger Dettweiler (einstimmig) nach Punkten.

8. Kampf im Super-Mittelgewicht, Europameisterschaft, angesetzt auf 12 Runden:
Cristian Sanavia (Italien): vs. Karo Murat (Deutschland): Sieger Murat durch technischen K.o. in der zehnten Runde.


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Boxen ist unsere Leidenschaft - Boxing is our passion

 25 Jahre Universum Boxen


Seit der ersten Box-Veranstaltung vor einem Vierteljahrhundert am 24.02.1984 in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg hat die Universum Box-Promotion GmbH ein Netzwerk entwickelt, das als das größte und erfolgreichste im europäischen Profiboxsport angesehen wird: Ein professionelles Team in der Universum-Zentrale in Hamburg organisiert etwa 16 Kampfabende pro Jahr auf der ganzen Welt. Universum-Chef Klaus-Peter Kohl stehen dort der Geschäftsführer Stefan Braune und Schwiegersohn Dietmar Poszwa zur Seite sowie Matchmaker Hedi Taouab und die Technischen Leiter Jean-Marcel Nartz und Kay Foitschik. In bald 25 Jahren hat Universum über 270 Veranstaltungen mit über 2.100 Kämpfen, darunter rund 200 Weltmeisterschaften der bedeutenden Weltverbände durchgeführt: Vom "Dinnerboxen" für eine exklusive Fangemeinde bis zum Stadion-Event mit 25.000 Zuschauern, in nahezu allen deutschen Großstädten und Hallen, in Budapest, Wien, Zürich, Kiew, Atlantic City, Las Vegas, New York und Los Angeles.

Universum hat in den letzten 25 Jahren großartige Kämpfe den Box-Fans beschert. Dabei großartige Siege gefeiert, aber auch schmerzhafte Niederlagen einstecken müssen. Aber eins war immer dabei: Die große Leidenschaft für den professionellen Faustkampf.

In den modernen Gyms in Hamburg betreuen mehrere internationale Spitzentrainer u.a. Fritz Sdunek, Michael Timm und Magomed Schaburow die rund 50 Boxer, zu denen auch die Athleten des spotlight-Stalles zählen.

Nach etlichen Weltmeistern in vielen Gewichtsklassen, von Dariusz Michalczewski, den Brüdern Vitali und Wladimir Klitschko bis Artur Grigorian und zur "Box-Queen Regina Halmich, stehen derzeit die aktuellen Weltmeisterinnen Ina Menzer und Alesia Graf, die Weltmeister Ruslan Chagaev, Zsolt Erdei, Felix Sturm, Sergiy Dzinziruk, Karoly Balzsay und Andreas Kotelnik sowie viele weitere internationale Titelträger im Fokus des Interesses.

Im Jahr 2002 kürte die wichtigste internationale Boxzeitschrift "The Ring" Universum sogar als weltweit erfolgreichstes Box-Business. Universum-Gründer Klaus-Peter Kohl wurde im April 2003 von den amerikanischen Boxjournalisten zum "Manager des Jahres" gewählt, weil es ihm gelungen war, mit vielen seiner Top-Athleten europaweit und auch in den USA erfolgreich zu sein.

US-Vertragspartner wie die Promoter Gary Shaw, Bob Arum oder Cedric Kushner sowie der Pay-TV-Sender HBO beweisen, dass Universum längst auf mehreren Kontinenten zu Hause ist. Der Internet-Dienst Fightnews.com - wichtigste Quelle für Boxveranstalter, Trainer, Boxer und Experten - nannte Universum schlicht "German Powerhouse", ein Kraftwerk.

Box-Übertragungen zählen in Deutschland neben den Fußball- und Formel-1-Sendungen zu den Sportübertragungen mit den höchsten Einschaltquoten. Die Sportart Boxen konnte in den letzten Jahren die TV-Einschaltquoten und die zugehörigen Marktanteile mit einer deutlich positiven Tendenz entwickeln. Darüber hinaus werden Universum-Veranstaltungen live oder zeitversetzt in mehr als 35 Länder übertragen - darunter Japan, Indonesien, China, nach Skandinavien, Italien, Russland, Ukraine, Kroatien, Ungarn, Großbritannien, Polen und auf den gesamten Nord- und Südamerikanischen Kontinent.

Vor allem die Partnerschaft zwischen Universum und dem ZDF beschert beiden Seiten seit 2002 rekordverdächtige Zahlen. In Spitzenfällen sehen bis zu zehn Millionen Zuschauer bei den Universum-Veranstaltungen zu. Zur besten Sendezeit wurden bereits Marktanteile von bis zu 83 Prozent erreicht - eine neue Dimension für Sportübertragungen im deutschen Fernsehen. Diese überaus erfolgreiche Zusammenarbeit wird bis 2010 fortgesetzt. Das ZDF überträgt somit exklusiv die "Universum Champions Night", die hochkarätige und hochklassige Box-Veranstaltungsreihe des Hamburger Boxstalls.

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Yuriorkis Gamboa K.o. nach 35 Sekunden - nächster schneller und spektakulärer Sieg für Gamboa


"El Ciclon de Guantanamo" hat wieder zugeschlagen. Lara in Primm, Nevada im Rahmen der "ESPN Friday Night Fights". Gerade mal 35 Sekunden benötigte Yuriorkis Gamboa um Walter Estrada auszuknocken. Der Federgewichtler schickte seinen Gegner mit einer seiner gefürchteten Kombinationen zu Boden. Zuerst traf der kubanische Olympia-Sieger von 2004 mit einem schweren Körpertreffer, dann beendete er den Kampf mit einer harten Rechten an die Kinnspitze.
Es war Gamboas 14. Sieg im 14. Profi-Kampf, der 12. durch k.o. Im April soll "El Ciclon" um seinen ersten WM-Titel boxen. Promotor Ahmed Öner möchte endlich mit Gamboa die Weltmeister vor die Fäuste bekommen.

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Universum Champions Night in Rostock

Am 7. Februar boxte Ruslan Chagaev gegen den aus Costa Rica - Carl  Davis Drumond in der Rostocker Stadthalle um den WBA WM-Titel im Schwergewicht. Nach 13 Monaten Kampfpause wegen einer Beinverletzung konnte Ruslan Chagaev seine Form zeigen und die konnte sich sehen lassen. Er kämpfte seinen Stil gegen einen amerikanischen Stil. Nach der sechsten Runde brach der Ringrichter den Kampf aufgrund einer schweren Cut-Verletzung über dem linken Auge ab. Ursache für die Verletzung war ein unabsichtlicher Kopfstoß von Drumond. Für Carl Davis Drumond war es die erste Niederlage in seiner Profilaufbahn.

 

WBA Weltmeister Andreas Kotelnik verteidigt seinen Titel

Der K.o.-König ist entzaubert! Der WBA-Weltmerister im Halbweltergewicht Andreas Kotelnik erzielte im zweiten Hauptkampf des Abends einen eindrucksvollen aber knappen Punktsieg über den zuvor unbesiegten K.o.-Schläger Marcos Rene Maidana aus Argentinien in einem spannenden, tollen Kampf. Zu Beginn sah es nach einem deutlichen Sieg für Kotelnik aus, der als besserer Techniker in das Duell ging. Die erste Hälfte des Kampfes bestimmte er mit guten, präzisen Treffern. Maidana versuchte sich mit großer Aggression, befand sich im Vorwärtsgang.

Eddy Gutknecht Deutscher Meister im Supermittelgewicht

Eduard “Eddy” Gutknecht sollte auf einem echten Prüfstein treffen. Der sehr erfahrende, schon in einem WM-Kampf erprobte Rubin Williams aus den USA, war der Gegner. „Eddy“ konnte sich in seinem letzten Kampf im November 2008, auch in Rostock, mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Supermittelgewicht gegen den Berliner Christian Pawlak seinen ersten Gürtel sichern. So hatte der Schützling von Trainer Magomed Schaburow hohe Erwartungen gegen diesen gleichwertigen Gegner zu erfüllen. Nach einer sehr dynamischen ersten Runde hatte Gutknecht schon in Runde zwei aus schönen Kombinationen heraus seinen Kontrahenten am Rande des K.o. Der Gifhorner setzte den Mann aus Detroit an den Seilen fest und deckte ihn mit harten linken und rechten Haken ein. T.k.o Sieg 5 Runde.

WBA Intercontinental Championship Heavyweight (12 Rounds)
Denis Boytsov (RUS) vs. Israel Carlos Garcia (PUR)
W TKO; Rd.2, 1’17

Featherweight (8 Rounds)
Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Vitaly Shivanov (RUS)
W PS; 80:72, 78:74, 79:73

Heavyweight (8 Rounds)
Vladimir Tereshkin (RUS) vs. Manu Ntoh (CMR)
W PTS: 79:72, 79:73, 78:74

Heavyweight (6 Rounds)
Mariusz Wach (POL) vs. Remigijus Ziausys (LTU)
W PTS: 58:56, 60:54, 78:74

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Die Resultate der internationalen Profiboxgala aus der erdgas  -            arena am 24.01.2009 

1. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Josip Jalusic (Kroatien) vs. Martin Kempf (Deutschland): Sieger Kempf (einstimmig) nach Punkten.

2. Kampf im Schwergewicht, angesetzt auf 4 Runden:
Ferenc Zsalek (Ungarn) vs. Jens Krull (Deutschland): Sieger Krull durch technischen K.o in Runde 2.

3. Kampf im Halb-Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Bjorn Fiaert (Belgien) vs. Koko Murat (Deutschland): Sieger Murat (einstimmig) nach Punkten.

4. Kampf im Halbschwergewicht, angesetzt auf 6 Runden:
Blanchard Kalambay (Kongo) vs. Artur Hein (Deutschland): Sieger Hein (einstimmig) nach Punkten.

5. Kampf im Halb-Mittelgewicht, angesetzt auf 12 Runden, EE-EU-Meisterschaft:
Nikola Stevanovic (Serbien) vs. Alexander Abraham (Deutschland): Sieger Abraham (einstimmig) nach Punkten.

6. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden, IBF-Intercontinental-Meisterschaft:
Jose Luis Herrera (Kolumbien) vs. Enad Licina (Deutschland): Sieger Licina durch technischen K.o. in Runde 8.

7. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden, Europameisterschaft:
Geoffrey Battelo (Belgien) vs. Marco Huck (Deutschland): Sieger Huck durch technischen K.o. in Runde 3.

Marco Huck soll als nächstes  im Mai oder Juni gegen den ehemaligen Weltmeister Firat Arslan boxen. Im Jahr 2010 kann sich Marco Huck freuen auf einen WM Kampf, so sagte es Promoter Wilfried Sauerland.


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Ina Menzer überzeugt als Weltmeister

Ina Menzer bleibt die Königin im Federgewicht am 17.01.2009.                              Die Doppelweltmeisterin aus Mönchengladbach verteidigte ihre Titel der WIBF und WBC vor 4000 Zuschauern bei der „Universum Champions Night“ im Düsseldorfer Burg-Wächter Castello gegen Esther Schouten aus den Niederlanden. Die 28 Jahre alte Weltmeisterin aus Deutschland siegte einstimmig über zehn Runden nach Punkten (96:94, 97:93, 97:93). Damit bleibt Ina Menzer weiter ungeschlagen. Der Sieg über die frühere Weltmeisterin Schouten war der 23. im 23. Kampf und der 13. WM-Triumph.

Victor Emilio Ramirez sorgte im zweiten WM-Kampf des Abends für die ganz große Überraschung. Der Südamerika-Meister und WBO-Latino-Champion besiegte den zuvor in 16 Kämpfen ungeschlagenen K.o.-König Alexander Alekseev durch technischen K.o. in der zehnten Runde und holte sich damit den Interims-Titel der WBO im Cruisergewicht. Trainer Fritz Sdunek nahm den schwer angeschlagenen Alekseev nach der neunten Runde aus dem Kampf.


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Karoly Balzsay ist neuer Weltmeister

Nach einem harten Fight im Supermittelgewicht am 10.01.2009, setzte sich Karoly Balzsay gegen Denis Inkin durch und entthronte den Weltmeister. Der Ungar ließ sich feiern, durch seinen Freund Zsolt Erdei.

Der „Feuervogel“ hat wieder zugeschlagen! Zsolt Erdei bleibt der WBO-Weltmeister im Halbschwergewicht. Der unbesiegte Ungar verteidigte seinen Titel bei der „Universum Champions Night“ vor 3500 Zuschauern in der Bördelandhalle Magdeburg zum elften Mal erfolgreich. Den ehemaligen Europameister aus der Ukraine, Yuri Barashian, besiegte Erdei nach einem tollen Kampf, der hin und her tobte, einstimmig über zwölf Runden nach Punkten. Der 30. Sieg im 30. Profikampf für den Schützling von Weltmeister-Trainer Fritz Sdunek.
Für Barashian, der im Februar vergangenen Jahres dem Berliner Thomas Ulrich den Europameistertitel durch K.o. in der achten Runde abgenommen hatte, war es der zweite Kampf um die WM-Krone im Halbschwergewicht. Im Juli 2008 hatte er sich WBA-Weltmeister Hugo Hernan Garay aus Argentinien nach Punkten geschlagen geben müssen. Gegen Erdei verkaufte er sich abermals teuer. Der Herausforderer blieb bis zum Schlussgong gefährlich. Phasenweise kämpften die beiden Fuß an Fuß, lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Erdei jedoch hatte den besseren Jab, landete die klareren und häufigeren Treffer. In der zwölften Runde waren beide Boxer völlig ausgepowert, Weltmeister Erdei legte noch einmal einen starken Endspurt hin. Das belohnten die Punktrichter, die Erdei mit Wertungen von 117:110, 116:111 und 116:111 in Führung sahen.
Da Herausforderer Barashian eine Tag vor dem Kampf beim offiziellen Wiegen das geforderte Gewichtslimit des Halbschwergewichts nicht bringen konnte, hätte er auch im Siegfalle Erdei den WBO-Titel nicht abnehmen können. Da Erdei einstimmig nach Punkten siegte, geht der Kampf jedoch als erfolgreiche Titelverteidigung in seinen Kampfrekord ein.

 Zsold Erdei

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Nikolai Valuev bleibt WBA-Weltmeister im Schwergewicht.

Am 20.12.2008 fand der letzte Kampf in Zürich statt, wo es um einen WM-Titel geht.  "The Real Deal" Evander Holyfield, deckte über die zwölf spannenden Runden die technischen Unzulänglichkeiten des Russen gnadenlos auf. Es gelang Valuev über zwölf Runden nie, den 24 Zentimeter kleineren US-Amerikaner richtig zu stellen und auch einmal klar zu treffen. Ob Holyfield nochmal nach Europa kommt ist fraglich, er hat sich weit vorne gesehen. Sein Ziel war es, den fünften WM-Titel zu holen. 4 mal war er schon Weltmeister. Die Zuschauer waren auf Holyfields Seite und beklagten das Urteil. 12500 Zuschauer waren im Züricher Hallenstadion.



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Klitschko siegt Runde 7 - gegen                                      Hasim Rahman  13.12.2008 in Mannheim

Klitschko hatte vor seiner sechsten Titelverteidigung (IBF/IBO/WBO)ein vorzeitiges Ende angekündigt und hielt Wort. 7 Runde Tko. 10 Mio. Zuschauer Weltweit. Der zwei Meter große Champion profitierte von seiner größeren Beweglich- und Schnelligkeit. Der 36 Jahre alte Ex-Weltmeister Rahman, der vor sieben Jahren Dreifach-Weltmeister Lennox Lewis aus Großbritannien überraschend durch K.o. besiegt hatte, wollte erneut mit einem glücklichen Treffer zum Erfolg kommen. Dazu war er allerdings nie in der Lage. Rahman, der im Vorfeld des Kampfes wie sein Gegner einen K.o. -Sieg angekündigt hatte, wurde vor dem Fight von Klitschkos Trainer Emanuel Stewart als "extrem stark" eingeschätzt. Der Coach verwies dabei auf einen Erfolg Rahmans aus dem Jahr 2001. Damals schlug der 36-Jährige aus Baltimore, der in seiner Jugend in Raubüberfälle sowie Schießereien verwickelt war, den damaligen Stewart-Schützling und Weltmeister Lennox Lewis K.o. Allerdings verlor Rahman seinen Titel sieben Monate später wieder an Lewis. Klitschko, dessen Bruder Vitali derzeit den Titel des Verbands WBC hält, sollte ursprünglich gegen den russischen Olympiasieger Alexander Powetkin antreten. Powetkin wurde allerdings durch "The Rock" Rahman ersetzt, weil der Russe in der Vorbereitung auf den Kampf einen Bänderriss im Sprunggelenk erlitten hat.

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Manny Pacquiao - De La Hoya - TKO 8 Runde

Oscar De La Hoya (35) gegen Manny Pacquiao (30) sahen sich im Weltergewicht und boxten um die WBC-Krone. Pacquiao ist ein Held in Asien, Del La Hoya (Golden Boy) ist ein Amerikaner und Multimillionär und so bekannt wie Arnold Schwarzenegger. De LA Hoya boxt normalerweise im Halbmittelgewicht und musste abnehmen. Sollte er beim wiegen mehr wie 66,67 Kilogramm bringen, muss er drei Millionen Dollar Konventionalstrafe zahlen. Oscar De La Hoya will sich mit dem Kampf gegen den besten Boxer der Welt aus dem Ring verabschieden. Felix Sturm hat auch gegen De La Hoya geboxt, hatte aber nach Punkten verloren, was wohl in Deutschland nicht passiert wäre. Deswegen boxt Oscar De La Hoya immer in Las Vegas, da muss man ihn schon K.o. hauen um zu gewinnen. Jeder erhält eine Kampfbörse von ca 20 Millionen Dollar. Sitzplätze kosten bis zu 10 000 Dollar. Großleinwände wurden aufgebaut, um so vielen Boxfans wie möglich eine live Übertragung zu bieten. 16 000 Besucher hatte die Boxveranstaltung. Pacquiao schlug so schnell auf Hoya ein, das der Kampf in der 8. Runde abgebrochen wurde. Für Manny Pacquiao (53 Kämpfe/48 Siege/37 K.o./ 2 unentschieden), war es der Kampf, der ihn Weltweit bekannt gemacht hat. Das ist der Vorteil, wenn man gegen De La Hoya boxt, man wird berühmt und die Börse stimmt auch. Felix Sturm hatte leider nur 1. Mio. bekommen als Außenseiter. Felix Sturm wurde sehr für den Kampf gelobt, Weltweit.

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Vitali Tajbert verliert gegen                                          Sergey Gulyakevich 

Es ging um die Europameisterschaft im Federgewicht in Halle an der Saale. Es war der beste Kampf am 05.12.2008 in der Pro Sieben Fightnight. Vitali Tajbert hat alles gegeben, leider hat es auf Ansage der Punktrichter nicht gereicht. Beides waren Kämpfer der 1. Klasse. Sergey Gulyakevich hat alles getan um den EM Titel nicht zu verlieren. 

Susianna gewinnt gegen Anastasia Toktaulova

Susianna Kentikian (21) erarbeitet sich einen einstimmigen Punktsieg über zehn Runden gegen die starke Russin Anastasia Toktaulova (31). Bereits zum achten Mal konnte die Weltmeisterin ihren WBA-Titel im Fliegengewicht erfolgreich verteidigen. Auch ihr WIBF-Gürtel stand beim Duell mit Toktaulova auf dem Spiel. 


Foto: Susi Kentikian

Weiter Kämpfe:

Interim German Championship (Heavyweight/10 Rounds):
Sebastian Köber (GER) vs. Dieter Roth (GER)
W KO: Rd. 10, 2´59

Middleweight (8 Rounds):
Sebastian Zbik (GER) vs. Christophe Karagoz (FRA)
W PTS: 80:72, 78:73, 80:71

WBC Youth World Championship (10 Rounds):
Oliver Güttel (GER) vs. Muhsen Nasser (ENG)
W PTS: 98:91, 96:93, 98:92

Super Welterweight (8 Rounds):
Maurice Weber (GER) vs. Frederic Serre (FRA)
L PTS: 76:78, 77:77, 75:77

Cruiserweight (4 Rounds):
Serdar Sahin (GER) vs. Marcel Gottschalk (GER)
W TKO: Rd. 2, 0`37 
                        
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Russin Ragosina und Ramona Kühne behalten WM-Titel im Magdeburger Maritim-Hotel am 28.11.2008

Natascha Rogasina aus Magdeburg und Ramona Kühne aus Berlin haben ihre WM-Titel erfolgreich verteidigt. Ragosina (32 Jahre) gewinnt das 2. mal gegen Conjestina Achieng. Rogasina besitzt 7 WM-Titel der WIBF, GBU, WBA, WBC, WIBA, WIBC, IWBF im Supermittelgewicht.  


Ramonoa Kühne verteidigte ihren WM-Titel der WIBF im Leichtgewicht erfolgreich gegen Dahianna Santana aus der Dominikanischen Republik.

Natascha Ragosina und Ramona Kühne die Weltmeisterinnen im Boxen!

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Brähmer chancelos gegen Konditionswunder aus Argentinien



Bei seiner ersten WM-Chance unterlag der Halbschwergewichtler aus Schwerin dem WBA-Weltmeister Hugo Hernan Garay aus Argentinien in Rostock am 22.11.2008 einstimmig nach Punkten. Trotz dieses Rückschlags hielt der 30-Jährige an seinen Plänen fest: Ich will Weltmeister werden. Davon bringt mich keiner ab. Bis auf den WM-Thron ist es für Brähmer, der erst seinen zweiten Kampf in dieser Gewichtsklasse absolvierte, wohl noch ein langer Weg. Einen Rückkampf bot Garay seinem Kontrahenten indes schon an.

Ina Menzer hatte alles im Griff

Auf den Spuren von Regina Halmich: Ina Menzer aus Mönchengladbach bleibt nach ihrem Punktsieg über die Brasilianerin Adriana Salles WBC und WIBF-Federgewichts Weltmeisterin.

Alesia Graf bleibt Weltmeisterin

Im Stallduell hatte Universum-Boxerin Alesia Graf ihre WM-Titel gegen Magdalena Dahlen aus dem spotlight boxing-Team zu verteidigen. Es wurde ein einstimmiger Punktsieg! Dahlen, die große Außenseiterin, ging schon zu Beginn des Kampfes mutig voran und setzte einige Treffer. Es reichte nicht.

Alesia Graf hebt die Hände

Erster Titel für Eduard Gutknecht – Deutscher Meister im Supermittelgewicht

Auch im zweiten Aufeinandertreffen konnte Christian Pawlak aus Berlin den spotlight-Supermittelgewichtler Eduard Gutknecht nicht bezwingen. Im Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft hatte Supermittelgewichtler Gutknecht immer die Kontrolle über den Kampf und konnte sich so gegen den deutschen Titelträger durchsetzen. Der 26 Jahre alte Gifhorner war einfach zu schnell und beweglich für den Titelverteidiger. Die Ringecke von Christian Pawlak mit dem prominenten Trainerpaar Graziano und Ralf Rocchigiani musste ihren Schützling immer wieder mit den Worten „Christian, auf was wartest du denn – arbeite doch mal“ ermahnen. In der dritten und siebten Runde konnte Gutknecht schwere Hände an den Kopf von Pawlak platzieren und ihn so erschüttern. Unter lautstarker Anfeuerung seines Trainerstabes kämpfte Pawlak unverdrossen, musste aber immer wieder der technischen Überlegenheit von Gutknecht Tribut zahlen. In der neunten Runde dann ein Schlagabtausch von beiden Seiten, der das sachkundige Rostocker Publikum zum Applaus für einen guten und schnellen Kampf motivierte. Auch die letzte Runde blieb beim spotlight-Fighter Gutknecht, er setzte die Akzente und so wurde das gerechte und eindeutige Punkturteil von seinem Trainer Magomed Schaburow und „Eddy“ Gutknecht mit großem Jubel aufgenommen. Gutknecht blieb somit auch in seinem 15. Kampf ungeschlagen und konnte sich erstmals einen Meistergürtel umlegen lassen.


Eduard Gutknecht (Deutscher Meister im Supermittelgewicht)

Weitere Kämpfe:

WBO Inter-Continental Championship / EBA European Championship
Light Heavyweight (12 Rounds)
Aleksy Kuziemski (POL) vs. Mantas Tarvydas (LTU)
W TKO; Rd.7, 0’30

Middleweight (10 Rounds)
Gennady Golovkin (KAZ) vs. Malik Dziarra (GER)
W TKO; Rd. 3

Featherweight (6 Rounds)
Marcel Meyerdiercks (GER) vs. Wladimir Borov (BUL)
W PS; 60:52, 60:52, 60:52

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Alexander Dimitrenko bleibt der Champion

Im Schwergewichts-Stallduell am 15.11.08, im restlos ausverkauften Burg-Wächter Castello in Düsseldorf gelang "Löwe" Luan Krasniqi nicht das gewünschte Comeback.

Der 37-jährige Rottweiler unterlag dem elf Jahre jüngeren Alexander "Sascha" Dimitrenko im Kampf um den WBO-Interkontinental-Titel nach tapferer, starker, Leistung durch K.o. in der dritten Runde.

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Arthur Abraham gewinnt gegen Raul Marques in Bamberg

08.11.2008

King Arthur regiert weiter! Vor 6.000 begeisterten Zuschauern in Bamberg ließ der ungeschlagene IBF-Champion Pflichtherausforderer Raul Marquez nicht den Hauch einer Chance. Schwer gezeichnet und völlig entkräftet gab der Amerikaner nach der sechsten Runde auf. "Ich habe gesehen, dass ich am verlieren bin", begründete Marquez seine Aufgabe und setzte fort: "Als es dann noch mit dem Cut passierte, ging es einfach nicht mehr. Es war auch ein Selbstschutz - ich habe Kinder und eine Familie." "Das war eine Glanzleistung", lobte Trainer Ulli Wegner hinterher. "Wie clever und kaltschnäuzig Arthur das wieder gemacht hat, war wirklich weltklasse. Im Mittelgewicht gibt es niemanden, der ihn schlagen könnte." Die Zuschauer wollen jetzt den Kampf gegen Felix Sturm sehen, Arthur sagte; ich Kämpfe auch ohne das ich Geld dafür bekomme, ich mache es für die Zuschauer.

1. Kampf: Enrico Garmendia (Deutschland) vs. Jason Gavern (USASieger Gavern durch technischen K.o. in der dritten Runde

2. Kampf: Roman Vanicky (Tschechien) vs. Artur Hein (Deutschland) Sieger Hein (einstimmig) nach Punkten

3. Kampf: Robert Blazo (Slowakei) vs. Nick Klappert (Deutschland) Sieger Klappert (einstimmig) nach Punkten

4. Kampf: Amar Amari (Algerien) vs. Dominik Britsch (Deutschland) Sieger Britsch (einstimmig) nach Punkten

5. Enad Licina ist neuer IBF Intercontinental Champion. In Bamberg besiegte der 28-Jährige Otis Griffin durch K.o. in der dritten Runde

6. Kampf: Nikola Vujasinovic (Schweiz) vs. Robert Helenius (Schweden)
Sieger Helenius (einstimmig) nach Punkten

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Joe Calzaghe gewinnt gegen Roy Jones am 09.11.2008

Joe Calzaghe gewinnt im Madison Square Garden und bleibt Weltmeister im Supermittelgewicht der WBC/WBA und der WBO, den er schon 21 mal verteidigt hat. 2007 hat er gegen Bernard Hopkins und Mikkel Kessler (Dänemark) gewonnen. Joe Calzaghe wollte nun die Boxhandschuhe an den Nagel hängen, mal schauen was er macht. Vielleicht macht er den Weg frei für Arthur Abraham, der möchte gerne eine Gewichtsklasse höher boxen. Solange Joe Calzaghe dort boxt, wird Arthur Abraham weiterhin im Mittelgewicht boxen.

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Mit einer eindrucksvollen Vorstellung in Oberhausen hat am 01. November Felix Sturm seinen Weltmeister-Titel der WBA verteidigt. Das Duell mit Sebastian Sylvester verlief im Ring ausgesprochen fair und hatte in Sturm einen verdienten Punkt-Sieger.

WBO World Championship Super Welterweight (12 Rounds)
Sergiy Dzinziruk (UKR) vs. Joel Julio (COL)
W PTS: 116:112, 116:112, 117:111

Junior Welterweight (8 Rounds)
Marcos Rene Maidana (ARG) vs. Silverio Ortiz (MEX)
W KO, Rd. 2, 2’04

Heavyweight (8 Rounds)
Vladimir Tereshkin (RUS) vs. Daniel Peret (RUS)
W PTS: 79:73, 78:74, 77:75

Light Heavyweight (6 Rounds)
Patrick Dobroschi (GER) vs. Steve Willemart (BEL)
W PTS: 59:55, 58:57, 60:54

Heavyweight (4 Rounds)
Christian Hammer (ROM) vs. Robert Gregor (SVK)
L TKO; Rd. 2

Super Featherweight (4 Rounds)
Jesus Marcelo Andres Cuellar (ARG) vs. Pascal Bouchez (BEL)
W KO; Rd. 1, 2’09

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Alexander Abraham holt sich den EE EU Champion Titel im Halbmittelgewicht.

Die Titelsammlung der Abrahams wird immer größer. Seit Samstagabend ist Alexander Abraham neuer EE-EU-Champion im Halbmittelgewicht. Dank einer starken Leistung bezwang der Bruder von IBF-Weltmeister King Arthur den Ukrainer Roman Dzuman durch technischen K.o. in der sechsten Runde. "Ich wollte heute unbedingt meinen ersten Titel holen", so Abraham. "Der Sieg war sehr wichtig für mich."

Das Ergebnisse in Oldenburg am 25.10.2008

1. Kampf im Halbmittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Abdelouahed Ben Lelly (Marokko) vs. Koko Murat (Deutschland): Sieger Murat (einstimmig nach Punkten).

2. Kampf im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Blanchard Kalambay (Kongo) vs. Martin Kempf (Deutschland): Sieger Kempf (einstimmig) nach Punkten.

3. Kampf im Weltergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Borislava Goranova (Bulgarien) vs. Cecilia Braekhus (Norwegen): Sieger Braekhus (einstimmig) nach Punkten.

4. Kampf, EE-EU Meisterschaft im Halbmittelgewicht, angesetzt auf 12 Runden:
Roman Dzuman (Ukraine) vs. Alexander Abraham (Deutschland): Sieger Abraham durch technischen K.o. in Runde 6

5. Kampf im Cruisergewicht im Cruisergewicht, angesetzt auf 8 Runden:
Michael Simms (USA) vs. Yoan Pablo Hernandez (Kuba): Sieger Hernandez (Majority Decision) nach Punkten.

6. Kampf, WBA-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht, angesetzt auf 12 Runden:
Mikkel Kessler (Dänemark) vs. Danilo Häußler (Deutschland): Sieger Kessler durch K.o in der dritten Runde. Mikkel Kessler bleibt WBA Weltmeister im Super Mittelgewicht.



7. Kampf, Europameisterschaft im Cruisergewicht, angesetzt auf 12 Runden:
Fabio Tuiach (Italien) vs. Marco Huck (Deutschland): Sieger Huck durch technischen K.o. in der zweiten Runde.


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Bernard Hopkins mit 43 Jahren in der Form seines Lebens

Kaum zu glauben, aber wahr: Trotz des hohen Box-Alters von 43 Jahren präsentierte sich Bernard Hopkins am Samstagabend 18. Oktober 2008 in der Boardwalk Hall in Atlantic City, US-Bundesstaat New Jersey, noch einmal in absoluter Top-Form. Vor 11.332 Zuschauern bezwang der Amerikaner im Halbschwergewicht seinen Landsmann Kelly Pavlik deutlich und einstimmig nach Punkten (119:106, 118:108 und 117:109). Damit verbuchte der Kämpfer aus Philadelphia den 49. Sieg im 56. Profifight für sich.

Vor dem Kampf gegen den amtierenden WBC- und WBO-Mittelgewichts-Champion wurden Hopkins von vielen Experten nur Außenseiterchancen eingeräumt. Doch der "Executioner" bestimmte das Geschehen im Ring von Beginn an. Mit einem linken Aufwärtshaken brachte er seinen 26-jährigen Kontrahenten in der zweiten Runde erstmals in Bedrängnis. Auch in der Folge änderte sich am Gesamteindruck nichts: Hopkins wirkte schneller und boxte seinen Widersacher regelrecht aus. 
 

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Vitali Klitschko zwingt Samuel Peter zur Aufgabe!

Der Gegner Samuel Peter war zu schwer und ohne Sinn und Verstand hat er geboxt, die einfachsten Boxregeln hat er nicht eingehalten. Wenn Vitali Klitschko das vorher geahnt hätte, brauchte er nicht so eine harte Vorbereitung auf den WM-Kampf. Samuel Peter lief am 11.10.2008 in Berlin, wie eine Dampfwalze hinter Vitali Klitschko hinterher. Man kann es mit einem Rennen vergleichen, Porsche gegen Opel Corsa. Wenn Vitali gesund bleibt, wird er jetzt sich einen Titel nach dem anderen holen.

Nach dem eindrucksvollen Comeback von Vitali Klitschko hat selbst Promoter-Guru Don King seinen Hut vor Dr. Eisenfaust gezogen. "So viel Power, so viele Kombinationen – das war fantastisch. Er ist die Nr.1 im Boxen weltweit.", schwärmte der Amerikaner in der ’Bild-Zeitung’. Der völlig überdrehte Geschäftsmann fragt sich, wer Vitali, den er als “Box-Roboter“ bezeichnet, stoppen kann. Als einziger Kandidat fällt ihm da nur Vitalis Bruder Wladimir ein.

Don King kennt das Box-Geschäft wie kein anderer und weiß, was ein Kampf der ukrainischen Box-Brüder einbringen könnte. “Vitali gegen Wladimir, das Ding wäre 100 Millionen Dollar (umgerechnet 73,82 Mio. Euro) wert“, sagte der 77-Jährige. Allerdings glaubt er selbst nicht an einen solchen Fight. “Die wollen ja nicht wegen ihrer Mutter. Trotzdem mag ich die Jungs“, so King weiter.

“Diesen Kampf wird es nie geben“

Nach wie vor kommt ein Familien-Kampf für die Klitschkos nicht in Frage. “Mein Bruder bedeutet mir viel zu viel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Wladimir an Peters Stelle stünde. Ich kann ihn doch nicht schlagen“, sagte der große Bruder Vitali und ergänzte: “Wir sind ein Blut. Diesen Kampf wird es nie geben.“

Der 37-Jährige muss innerhalb von 90 Tagen seinen WBC-Titel gegen den Kubaner Juan Carlos Gomez verteidigen. “Für mich ein angenehmer Gegner. Denn den hatte ich im Training schon am Boden.“ Allerdings würde Dr. Eisenfaust am liebsten nochmal gegen Lennox Lewis antreten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der mittlerweile 43-Jährige ebenfalls sein Comeback im Ring gibt.



Timo Hoffmann gewinnt gegen Raymond Ochieng

K.o.-Sieg, 1.37 Minuten, 4. Runde Timo Hoffmann

Die Deutsche Eiche ist wieder dabei.

Am vergangenen Freitagabend 10.10.2008 gab Schwergewichtler Timo Hoffmann sein Comeback in der Mittellandhalle von Barleben. Sein Gegner Raymond Ochieng aus Kenia startete offensiv in das Faustduell. Der SES-Schwergewichtler agierte zunächst defensiv aus der Deckung heraus und wartete auf seine Chance. Am Ende der zweiten Runde traf Hoffmann dann erstmals mit der Linken, so dass Raymond Ochieng, genannt King Kong, zu Boden musste. Der Afrikaner konnte sich aber in die Pause retten. In der folgenden Runde erhöhte der Deutsche den Druck und setzte sich mit mehreren Attacken gut in Szene. Am Anfang der vierten Runde ging Ochieng erneut zu Boden und wurde wieder angezählt. Ein kurz darauf folgender linker Schwinger schickte den Afrikaner noch einmal in den Ringstaub. Ringrichter Oliver Brien zählte Ochieng daraufhin aus. Timo Hoffmann versprach nach seinem erfolgreichen Einstand für SES, dass noch mehr von ihm zu erwarten sei.

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Nächster spektakulärer Blitz-k.o. für Gamboa
Gamboa hat Ramirez zu Boden geschickt
"El Ciclon" geht erst zu Boden, überrollt dann Ramirez



Wahnsinns-Fight am 04.10.2008 in Temecula, Kalifornien! Bei seinem zweiten Auftritt auf HBO begeisterte Yuriorkis Gamboa das Publikum im Pechanga Casino & Resort mit seinem nächsten spektakulären Sieg. Gegen den bis dato ungeschlagenen Marcos Ramirez (25 Siege, 16 durch k.o.) ging "El Ciclon de Guantanamo" nach einem Ellbogenschlag von Ramirez in der 1. Runde sogar zu Boden.

In Runde 2 machte Gamboa dann seinem Kampfnamen wieder mal alle Ehre, fegte wie ein Wirbelsturm über seinen Gegner hinweg. Ein Aufwärtshaken schickte Ramirez zum ersten Mal auf die Matte. Der Amerikaner kam bei 8 zwar gerade so wieder auf die Beine, aber Gamboa setzte sofort nach und erzwang mit seinen schnellen und kraftvollen Kombinationen nach 1:41 Minute den Sieg.

"Nach dem Niederschlag war ich nicht wirklich mitgenommen", sagte Gamboa nach dem Kampf. "Ich wusste, dass ich Ramirez schlagen würde. Wenn ich richtig loslege, steht kein Gegner wieder auf. Meine Profi-Karriere ist zwar noch nicht sehr lang, aber ich denke, ich habe schon bewiesen, was ich kann."

Es war Gamboas 12. Sieg im 12. Profi-Kampf, der 10. durch k.o. Schon vor dem Kampf stand "El Ciclon" in den Weltranglisten auf Position 3 (WBA), 4 (WBC) bzw. 5 (WBO). Geht es im nächsten Kampf schon um die WM?

Promoter Ahmet Öner: "Wir verhandeln schon mit verschiedenen Weltmeistern, haben überall einen Fuß in der Tür. HBO will Gamboa auf jeden Fall weiter begleiten. Sobald wir dort den nächsten Termin haben, werden wir entscheiden, ob wir vorher noch einen anderen Kampf machen oder direkt auf die WM gehen. Gamboa ist unglaublich schnell, bärenstark, und die Leute lieben seinen spektakulären Stil - er ist reif für den Titel."


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Firat Arslan verliert nach 10 Monaten seinen WM Titel der WBA

Firat Arslan Cruisergewichtsweltmeister kämpfte wie immer seinen Stil, doch gegen den starken Guillermo Jones reichte es nicht. Guillermo Jones kämpfte von der ersten Runde bis zu letzten Runde und gewann mit Recht, Firat Arslan hat die ersten Runden nicht viel getan und hoffte auf die Ermüdung vom Gegner, das ist nicht passiert und mit der falschen Strategie ist nun auch der WM-Titel verloren. Firat Arslan hatte sich sehr früh an der Lippe verletzt und der Ringrichter Luis Pabon brach den Kampf in der 10. Runde ab, weil Firat Arslan sich hinter seiner Deckung versteckte und das Blut nur so rauskam und keine Gegenwehr mehr stattfand. Firat Arslan feierte seinen Geburtstag im Krankenhaus, wo seine Lippe genäht wurde. Er ist jetzt 38 Jahre alt und er kann stolz sein auf seine Karriere.

Jones begann seine Profikarriere 1993 im Weltergewicht, der Gewichtsklasse bis 67,7 kg. Nach 21 siegreichen Kämpfen verlor er im September 1997 gegen David Noel aus Trinidad und Tobago durch KO in der zweiten Runde, revanchierte sich für diese Niederlage jedoch im direkten Rückkampf, als er Noel durch technischen KO in der ersten Runde besiegte. Jones boxte daraufhin am 13. Februar 1998 gegen Laurent Boudouani aus Frankreich um die WBA-Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht. Der Kampf endete in einem kontroversen Unentschieden, so dass auch hier ein direkter Rückkampf angesetzt wurde, in dem Jones am 30. Mai 2008 ebenfalls wieder umstritten nach Punkten unterlag.

In der Folge übersprang Jones gleich mehrere Gewichtsklassen und boxte ab 2002 hauptsächlich im Cruisergewicht, der Klasse bis 90,7 kg. Am 23. November 2002 trat er gegen den WBO-Weltmeister Johnny Nelson und boxte ein weiteres mal nur umstritten unentschieden. Gegen den späteren IBF-Weltmeister Steve Cunningham verlor er im April 2005 nur knapp nach Punkten, besiegte allerdings noch im selben Jahr die beiden Ex-Weltmeister Kelvin Davis und Wayne Braithwaite jeweils durch technischen KO in Runde vier.

Denis Inkin neuer WBO-Champion

Universum Box-Promotion freut sich über den nächsten Weltmeister! Denis Inkin ist neuer WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht. Der in Hamburg von Magomed Schaburow trainierte Russe besiegte den Kolumbianer Fulgencio Zuniga nach Punkten. Zuniga, genannt „The Machine“, machte seinem Namen alle Ehre. Von Beginn an bearbeitete der Südamerikaner Inkin mit enormem Vorwärtsgang. Doch der 30 Jahre alte Inkin war wendiger, setzte mit schönen links-rechts-Kombinationen die besseren Wirkungstreffer, gerade zum Ende des Kampfes.

Alexander Alekseev wieder mit K.o.

Er geht seinen Weg unbeirrt weiter: Alexander Alekseev marschiert in Richtung Weltmeisterschaft. Der von Fritz Sdunek trainierte spotlight-Fighter verteidigte wie üblich eindrucksvoll seinen WBO-Intercontinental-Titel gegen den Amerikaner Rob Calloway durch technischen K.o. nach 2:34 Minuten der dritten Runde. Mit zwei linken Haken streckte der in Hamburg lebende Alekseev den Amerikaner zu Boden. Schon in der 2. Runde wurde Calloway von Referee Luis Pabon angezählt, als ihn Alekseev mit einer schönen Rechts-links-Kombination getroffen hatte. Ein zweites Mal erholte sich der in 80 Kämpfen erfahrene Calloway nicht. Der Referee nahm ihn aus dem Kampf. Alekseev machte wie immer kurzen Prozess. Die Bilanz vom in Hamburg lebenden Russen bleibt damit weiter ohne jede Niederlage (16 Kämpfe, 16 Siege, davon 14 mit K.o.). Eine WM-Chance für den sympathischen K.o.-König ist nicht mehr weit entfernt.

Wladimir Virchis unterliegt Juan Carlos Gomes

Spotlight-Fighter Vladimir Virchis zeigte großes Kämpferherz aber er nahm den Kampf nicht Ernst genug und ließ seine Deckung zu tief, so dass Juan Carlos immer gut durch kam mit seinen treffern. In Runde 4 erwischte der Kubaner dann Virchis mit einem linken Haken und der „Hunter“ ging kurz zu Boden. In den folgenden Runden wurde die boxerische Überlegenheit von Gomez deutlicher und er konnte diese meist klar für sich entscheiden.

Verdienter und deutlicher Sieger nach Punkten, Juan Carlos Gomez, der sich somit das Herausforderungsrecht auf einen WM-Kampf klar erkämpft hat. Vieleicht gegen Samuel Peter oder Vitali Klitschko. Wir werden auf jeden Fall für den Kampf mitbieten", so Promoter Ahmet Öner. "Wir wollen die WM ersteigern und veranstalten. Das wird eine Riesen-Show."
Öner selber war von Universum mit einem Hausverbot belegt, konnte den Kampf nicht live am Ring mitverfolgen und wurde per Telefon-Konferenz über den Verlauf informiert. Als nachts die Bilder des Kampfes noch einmal gezeigt wurden, schrie er seine Freude über den großen Sieg noch einmal heraus.
"Juan hat alles richtig gemacht", so Öner weiter. "Er war in der Form seines Lebens, top-vorbereitet, hochkonzentriert. So kann er sowohl gegen Vitali als auch gegen Samuel Peter bestehen. Er hat allen gezeigt, dass er zu Recht ganz oben in der Weltrangliste steht. Er hat sich die WM-Chance hart erarbeitet und verdient."

Weitere Kämpfe am 27.09.2008

Super Middleweight (8 Rounds)
Lukas Wilaschek (GER) vs. Laurent Goury (FRA)
W PTS; 78:74, 80:72, 78:74

Heavyweight (6 Rounds)
Sebastian Köber (GER) vs. Viktor Szalai (HUN)
W PTS; 60:51, 60:51, 60:51

Super Bantamweight (8 Rounds)
Zsolt Bedak (HUN) – German Meraz (MEX)
W PTS; 80:71, 80:71, 80:71

Super Featherweight (8 Rounds)
Rene Gonzalez (NCA) vs. Mohamed Benbiou (FRA)
W TKO; Rd. 1, 2’35


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Käptn Huck knockt Monrose im EM-Titelfight aus.
Profiboxer Marco Huck hat sich den EM-Titel im Cruisergewicht gesichert. Der 23-Jährige bezwang in Bielefeld am 20.09.2008 Titelverteidiger Jean Marc Monrose durch K.o. in der zwölften Runde.

Profiboxer Marco Huck hat sich den EM-Titel im Cruisergewicht geholt. Der 23-Jährige besiegte in seiner Heimatstadt Bielefeld Titelverteidiger Jean Marc Monrose (Frankreich) durch K.o. in der zwölften Runde und darf sich nun wieder Hoffnungen auf einen WM-Kampf machen. Bis zur letzten Minute war es ein spannender Kampf. Jean Marc Monrose hatte am Schluß keine Kraft mehr, nachdem er 12 Runden Marco Huck hinterher gelaufen ist und nonstop auf Marco eingeschlagen hat. Marco Huck ist ein  Zuschauermagnet, man kann sich auch in Zukunft, auf  gute Kämpfe einstellen.

Im zweiten Hauptkampf des Abends verteidigte Karo Murat seinen Europameistergürtel im Supermittelgewicht mit einem knappen Punktsieg über den Spanier Gabriel Campillo. 115-113, 115-113 und 115-115 lautete das Urteil der Punktrichter. "Das war ein harter Kampf", so Murat hinterher. "Er hat mir alles abverlangt. Ich habe richtig kämpfen müssen." In den ersten drei Runden lief noch alles nach Plan für den 25-Jährigen. Dann wurde Campillo stärker. "Er hatte lange Hände und war sehr beweglich. Da war es schwer, heranzukommen."

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Hamburg, 12. 09. 2008
Spektakuläre K.o.-Nacht in Cuxhaven
WBC International Champion Selcuk Aydin
"Mini-Tyson" hält Wort - Titel mit schwerem K.o. verteidigt

Auch Solis, Lara und Kretschmann siegen vorzeitig

"Mini-Tyson" hat wieder zugeschlagen und seinem Namen einmal mehr alle Ehre gemacht! Nur 32 Sekunden brauchte WBC International Champion Selcuk Aydin in der 2. Runde, um seinen Titel gegen Herausforderer Marat Khuzeev zu verteidigen. Mit zwei krachenden linken Haken schickte das Kraftpaket seinen Gegner schwer auf die Bretter. Die Ärzte mussten Khuzeev minutenlang im Ring versorgen.



Promoter Ahmet Öner: "Selcuk ist ein gefährlicher Junge, er braucht einen Waffenschein für seine Fäuste." Trainer Karsten Röwer: "Es gibt keinen Weltergewichtler auf der Welt, der härter schlägt als Selcuk."


Schwergewichts-Sensation Odlanier Solis war noch schneller als Selcuk. Der kubanische Olympia-Sieger schlug den Ami Chad Van Sickle mit einer krachenden Rechten aufs Herz nach nur 98 Sekunden k.o.. Solis: "Es ist einfach gut gelaufen." Promoter Öner: "Der Gegner war zu schwach für Solis, aber wir sind auf einem guten Weg. Am 11. Oktober wird er im Rahmen von Vitali Klitschko vs. Samuel Peter boxen. Und ich denke, nächstes Jahr wird er schon um die WM-Krone kämpfen."

Odlanier Solis   

Geburtsname Odlanier Solís Fonté
Kampfname(n) La Sombra
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität Kubanisch
Geburtstag 5. April 1980
Geburtsort Havanna
Stil Linksauslage
Größe 1,87 m

Solís hatte eine überragende Amateurkarriere mit einer Bilanz von 227 Siegen bei nur 14 Niederlagen. Wie Félix Savón blieb er bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen ungeschlagen. Seine ersten internationalen Erfolge feierte Solís 1998 mit dem Gewinn der panamerikanischen Juniorenmeisterschaft in Toluca und der Juniorenweltmeisterschaft in Buenos Aires, dort schlug er unter anderem den deutschen Vertreter Steffen Kretschmann. 1999 gewann er erstmals die kubanische Landesmeisterschaft mit einem Sieg über Félix Savón. Die Titelverteidigung gelang Solís bis 2004 fünf Mal in Folge. 2005 stieg er vom Schwergewicht (bis 91Kg) in das Superschwergewicht auf und unterlag im Finale Michel López, konnte den Titel aber 2006 erneut und zum siebten Mal insgesamt gewinnen.

Solís wurde 2001 in Belfast und 2003 in Bangkok im Schwergewicht sowie 2005 in Mianyang im Superschwergewicht Weltmeister. Dabei konnte er 2001 im Halbfinale den olympischen Silbermedaillengewinner von 2000 Sultan Ibragimow nach Punkten und im Finale den Briten David Haye vorzeitig schlagen (wurde gegen Haye aber selber angezählt). 2003 gelang ihm im Finale ein Punktsieg über Alexander Alexejew. Bei der WM 2005 schlug er im Endkampf den Russen Roman Romantschuk, dem er in zwei vorherigen Vergleichen noch unterlegen war.

Solis nahm viermal am Chemiepokal in Halle teil, den er zwischen 2002 und 2004 dreimal in Folge gewinnen konnte. 2004 (Siege gegen Dieter Roth und im Finale gegen Stefan Köber. 2001 schied er im Viertelfinale gegen Sebastian Köber aus.

Im Jahr 2000 blieb ihm die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sydney noch verwehrt, da Kuba dem in der gleichen Gewichtsklasse antretenden Volkshelden Félix Savón, trotz nachlassenden Leistungen in den vorhergehenden Jahren, die Chance auf das dritte olympische Gold in Folge und damit die Egalisierung der Rekorde von László Papp und Teófilo Stevenson ermöglichen wollte. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen konnte Solís sich dann schließlich die Goldmedaille im Schwergewicht sichern.



Trainer Orlando Cuellar: "Solis hat Power, schnelle Hände, ein gutes Auge. Er kann schon heute mit den besten der Welt mithalten. Ich behaupte, Solis ist schon bereit für einen WM-Fight."

Steffen Kretschmann, die große deutsche Hoffnung im Schwergewicht, besiegte nach einer sechsmonatigen Verletzungspause den Ami Otis Tisdale durch k.o. in der 5. Runde, feierte seinen 11. Sieg im 11. Profi-Kampf, den 9. durch Knockout.

Auch der frühere Amateur-Weltmeister Erislandy Lara brauchte nur Kurzarbeit zu leisten. Nach 2:19 Minuten hatte er Denis Alekseevs aus Litauen bereits ausgeknockt.

ARENA-Boss Ahmet Öner zeigte sich mit der Veranstaltung in der Kugelbake-Halle von Cuxhaven rundum zufrieden. Öner: "Wenn meine Jungs in ein paar Jahren Weltmeister sind, werden sich die Leute an diesen Abend erinnern."

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Nikolai Valuev gewann gegen John Ruiz und ist nun wieder WBA Weltmeister im Schwergewicht

Am 30. August boxte Nikolai Valuev (144 Kg, 213 Cm Groß) gegen John Ruiz (USA) in der Max Schmeling Halle um den WBA Gürtel. Im April 2007 verlor Valuev den Weltmeistertitel gegen Chagaev und holte ihn sich wieder, nun muss er gegen den erkrankten und wieder gesunden Chagaev antreten. So wurde es vereinbart, weil Chagaev lange am Bein verletzt war und er seinen WM Titel nicht verteidigen konnte, die Option gilt bis 2009. Es könnte sein, das Nikolai Valuev vorher gegen Sinan Samil Sam boxt. Sinan Samil Sam ist der neue Europameister im Schwergewicht, er boxte am 04.07.08 gegen Paolo Vidoz und wurde nachträglich zum Europameister anerkannt. Ahmed Öner legte Einspruch gegen das Unentschieden ein und bekam sein Recht.

Weiterhin boxte im Programm der Berliner Cengiz Koc (31 Jahre) der seit der Niederlage November 2006 gegen Timo Hoffmann nicht mehr im Ring gestanden hat. Er siegte gegen Rene Dettweiler durch Mehrheitsentscheidung. Cengiz Koc stand mit neuen Trainer da, Oktay Urkal. Für Promotor Wilfried Sauerland war es keine Leistung auf hohen Niveau und reicht nach seiner Meinung nur für ein Rahmenprogramm, aber nicht für einen Hauptkampf im Boxgeschäft.

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Am 29.08.2008 verteidigte Susi Kentikian ihren WM - Titel

In einer wahren Ringschlacht hat Box-Weltmeisterin Susi Kentikian vor 3000 Zuschauern in Düsseldorf ihre Titel im Fliegengewicht nach Version der WBA und WIBF verteidigt.

Die 20 Jahre alte Hamburgerin siegte einstimmig über zehn Runden nach Punkten (97:93, 98:92, 99:91) gegen Hagar Shmoulefeld Finer aus Israel. 'Das war ein schwieriger Kampf, sie hat sehr unorthodox geboxt', sagte Kentikian nach dem 22. Sieg im 22. Profikampf.

In den ersten Runden boxte Kentikian zu passiv, überließ der Herausforderin die Initiative. Erst von der sechsten Runde an fand die Weltmeisterin immer besser in den Kampf. 'Ich wollte ruhig anfangen, habe aber zu lange gewartet und die ersten drei Runden zu wenig gemacht', meinte Kentikian.

Die Weltmeisterin aus dem Hamburger Spotlight-Stall stieg in Düsseldorf zum ersten Mal als deutsche Staatsbürgerin in den Ring. Wenige Tage vor dem Kampf hatte die gebürtige Armenierin ihre Einbürgerungsurkunde erhalten. Die nur 1,55 Meter große Boxerin hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will alle Titel in ihrer Gewichtsklasse auf sich vereinigen.

Die ehemalige Weltmeisterin Hagar Shmouelefeld Finer, die im 28. Kampf die siebte Niederlage einstecken musste, wurde nach dem Kampf wegen Verdachts auf Augenhöhlenbodenfraktur ins Krankenhaus eingeliefert. Die 23-Jährige hatte schon Regina Halmich bei deren Abschiedskampf im November 2007 das Leben schwer gemacht. Das Duell verlor die 23-Jährige allerdings ebenso wie gegen die Weltmeisterinnen Julia Sahin und Alesia Graf aus dem Hamburger Universum-Boxstall.

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Am 19. Juli boxte Alexander Povetkin                                                       gegen den Amerikaner Taurus Sykes.  

Wladimir Klitschko kann kommen! "The White Lion" Alexander Povetkin setzte am Samstagabend mit einem klaren Erfolg ein deutliches Ausrufezeichen unter seine Ambitionen, IBF-Weltmeister im Schwergewicht zu werden. Vor 4.000 begeisterten Zuschauern im Olympischen Sportpalast in Tschechow, Russland, siegte der IBF-Weltranglistenerste durch K.o. in der vierten Runde gegen Taurus Sykes. Jetzt hofft Alexander Povetkin endlich gegen Wladimir Klitschko boxen zu dürfen.

Alexander Povetkin Profil:

Profikämpfe: 15
Siege: 15
K.-O.-Siege: 11
Niederlagen: 0

Amateurkämpfe: 132
Siege: 125
Niederlagen: 7

Europameister der Amateure 2002 in Perm (Russland)
Europameister der Amateure 2004 in Pula (Kroatien)
Weltmeister der Amateure 2003 in Bangkok (Thailand)
Olympiasieger 2004 in Athen (Griechenland)

Europameister im Kickboxen (1999)
Weltmeister im Kickboxen (2000)

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Am 18.07.2008 in Nevada, Gamboa knockt Seeger schwer aus.

Gerade mal 2:30 Minuten benötigte "El Ciclon de Guantanamo" Yuriorkis Gamboa in der "Star of the Desert Arena" in Primm, Nevada, um seinen Gegner Al Seeger "umzupusten". Der Amerikaner ging nach einer krachenden Rechten aus kurzer Distanz in der 1. Runde schwer ko. Schon vorher hatte der kubanische Olympia-Sieger seinen Kontrahenten zwei Mal mächtig durchgeschüttelt. Für Gamboa war es der 11. Sieg im 11. Profi-Kampf (9 davon vorzeitig), ein Einstand nach Maß im Federgewicht und wieder mal eine beeindruckende Leistung, die ganz Amerika bei ESPN live mitverfolgen konnte. Mit dem Sieg sicherte sich der "Wirbelsturm" auch den lateinamerikanischen Titel der WBA. "Das war Gamboa, wie wir ihn kennen und lieben", jubelte Promoter Ahmet Öner. "Mit seiner Power und seinem enormen Tempo hat er Seeger einfach überrollt. Außerdem war seine Deckung endlich oben. Man konnte sehen, dass sich der Trainerwechsel schon ausgewirkt hat. Alles, was ich nach dem letzten Kampf kritisiert hatte, war schon abgestellt. Trotzdem hat Gamboa nichts von seiner Explosivität verloren." Öner weiter zum Wechsel der Gewichtsklasse: "Ich denke, dieser Kampf hat auch gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war, mit Gamboa erst mal ins Federgewicht zu gehen, wobei es eigentlich egal ist, in welcher Gewichtsklasse er boxt. Er hat heute wieder mal bewiesen, dass er ein kommender Pound-for-Pound-Superstar ist."

"Am 4. Oktober wird er wieder bei HBO Boxing After Dark zu sehen sein, dann gegen einen Gegner, der in der Weltrangliste ganz oben steht. Danach hoffen wir, für Gamboa möglichst schnell eine WM-Chance zu bekommen."

Ahmed Öner ist aus dem (BDB) Bund Deutscher Berufsboxer ausgetreten. Damit erlöschen sämtliche Lizenzen des 36-jährigen Gründers des Arena Boxstalls, der sich zudem von nun an bei vom BDB beaufsichtigten Boxveranstaltungen nicht mehr im Ring oder in Ringnähe aufhalten darf. Öner kam mit dem freiwilligen Austritt einem Lizenzentzug zuvor, den der BDB aufgrund von nicht näher beschriebenen Vorfällen bei Boxveranstaltungen verhängen wollte. Der BDB kann wohl das türkische Temperament nicht mehr aushalten, in anderen Ländern werden solche Temperamente schauspielerisch dargestellt um Zuschauer in Spannung zu versetzen, in Deutschland will der BDB seine Ruhe und keine außergewöhnlichen Inhalte auf Boxveranstaltungen. Bei Veranstaltungen im Wrestling ist so ein Verhalten von ausflippen oder rumschreien und sein Hemd zerreissen usw., normal.

Ahmet Öner erwägt Klage gegen BDB
ARENA-Boss Ahmet Öner reagierte überrascht auf das große Medienecho nach seinem Austritt aus dem Bund Deutscher Berufsboxer in der vergangenen Woche.


"Das war doch keine große Sache", so Öner. "Ich musste einfach die Konsequenzen aus dem ungebührenden Verhalten von BDB-Präsident Dr. Bodo Eckmann ziehen, der bei internen Diskussionen wiederholt den Weg über die Öffentlichkeit gesucht hat. Es hatte sich ja auch angedeutet, unsere letzten Veranstaltungen haben wir schon ohne den BDB gemacht, und wir werden natürlich auch weiterhin überall auf der Welt veranstalten. Dafür brauche ich mit Sicherheit keine Lizenzen oder Genehmigungen vom BDB."

Mit seinem Austritt ging Öner einen Schritt, den vor ihm schon Promoter Wilfried Sauerland sowie - nach ihrer Trennung von Universum - auch die Klitschkos gegangen sind, die ihre Events in Deutschland ohne den BDB durchführen.

"Als ich ARENA gegründet habe, hatte ich gehofft, dass es innerhalb des BDBs ein umdenken geben würde", so Öner weiter. "Das habe ich bei vielen Mitgliedern auch gespürt. Es gibt sehr viele sehr gute Leute im BDB, die mich gebeten habe, doch zu bleiben, und für die mir mein Schritt auch sehr leid tut. Aber Herr Dr. Eckmann hat seinen Job als Verbandspräsident aus meiner Sicht schlicht komplett verfehlt. Er sollte die Interessen aller Boxer und Promoter gleichermaßen vertreten und lässt sich doch nur von einer Seite lenken. Ich würde ihm nahe legen, den BDB in 'Universum Förderverein' umzubenennen, dann würde er nach außen nicht mehr den Eindruck erwecken, dass er alle deutschen Boxer repräsentiert. Dass der BDB die 'deutsche Meisterschaft' ausschreibt, ist für mich auch ein Witz."

Mit Öner verlassen unter anderem auch seine beiden amtierenden deutschen Meister im Schwergewicht Steffen Kretschmann und Konstantin Airich den Verband.

"Natürlich gehe ich nicht alleine", sagt Öner. "Alle meine Boxer und mein gesamtes Team treten mit mir aus. Wenn der BDB unsere Mitgliedsbeiträge und Gebühren nicht will, zahlen wir die eben an einen anderen Verband."

Die Unstimmigkeiten zwischen Öner und dem Bund Deutscher Berufsboxer gehen schon auf die Zeit vor Gründung der ARENA Box-Promotion zurück. Im Februar 2004 hatte der von ihm gemanagte Sinan Samil Sam seinen Europameistertitel im stallinternen Universum-Duell äußerst umstritten gegen Luan Krasniqi verloren.

Dazu Ahmet Öner: "Luan hat damals einen tollen Kampf gemacht, keine Frage, aber die Entscheidung war trotzdem eine Frechheit. Viel schlimmer war aber noch, dass der BDB Sinan vorher die Lizenz entziehen wollte. Dr. Eckmann, selber Arzt, hatte damals keinerlei medizinische Grundlage für eine Sperre und wollte trotzdem den Kampf verhindern. Ich konnte das zwar klären und Sinan hat sich inzwischen ja sogar den EM-Titel zurück erkämpft, aber dieser Skandal hat ihn und mich als seinen Manager trotzdem um Millionen gebracht, die wir mit möglichen WM-Kämpfen hätten verdienen können. Ich habe dazu lange nichts gesagt, weil ich als BDB-Mitglied keine Unruhe in den Verband bringen wollte. Jetzt prüfen meine Anwälte, ob wir Schadenersatzansprüche geltend machen können. Wir behalten uns in jedem Fall rechtliche Schritte vor."

Hamburg, 22. Juli 2008


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Wladimir Klitschko gewinnt am 12.07.08  in der 11 Runde durch K.O.

In Hamburg sahen ca. 15000 Zuschauer zu, wie Klitschko seinen Gegner mürbe machte. In der 11 Runde war es dann vorbei, durch einen Schlag an den Kiefer von Tony Thompson, ging Thompson K.O. Doppelchampion Klitschko muss sich nun im Herbst der Nummer eins der IBF, dem Russen Alexander Powetkin aus dem Sauerland-Stall, stellen.

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WIBF & GBU Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht,                              10 Runden in Cuxhaven

Natascha Ragosina vs. Conjestina Achieng

Einstimmiger Punktsieg Natascha Ragosina (Leszek Jankowiak 97:93; Jürgen Langos 96:94; Frank-Michael Maaß 97:93)

Vor 1.100 Zuschauern in der Rundturnhalle von Cuxhaven standen sich in der Freitagnacht am 11.07.2008 Weltmeisterin Natascha Ragosina und Conjestina Achieng im Duell um die WIBF- und GBU-Kronen gegenüber. Die stärkste Frau Afrikas forderte die stärkste Frau der Welt heraus. Nach einer verhaltenen ersten Runde drehte die Kenianerin in der zweiten Runde zum ersten Mal richtig auf und machte in der Nahdistanz Druck. Natascha Ragosina zeigte sich von der Angriffslust und den Attacken beeindruckt. Nach der Halbzeit war der Kampf relativ ausgeglichen. Keine Boxerin konnte sich entscheidend in Szene setzen Beide Kontrahentinnen suchten die Offensive und gestalteten eigene Angriffe, wobei Achieng in der sechsten Runde einige deutliche Treffer ins Ziel brachte. In der Distanz konnte Natascha Ragosina ihre Gegnerin noch kontrollieren, aber die Attacken in der Nahdistanz brachten sie häufig in Schwierigkeiten.
Conjestina Achieng befand sich über die gesamte Distanz im Vorwärtsgang. Zum Ende des Gefechtes drehte die Moskauerin noch einmal richtig auf und entschied die Runden für sich. Das Kampfgericht kürte nach dem spannenden Duell Natascha Ragosina zur Siegerin. Conjestina Achieng konnte die Weltmeisterin nicht besiegen.

Supermittelgewicht, 8 Runden
Robert Stieglitz vs. Fawas Nasir
TK.o.-Sieg Robert Stieglitz, 5. Runde, 1.35 min

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Klarer Punktsieg im Rematch gegen Griffin

 
Felix Sturm hat seinen WM-Titel des Box-Weltverbandes WBA im Mittelgewicht erfolgreich verteidigt. Der Leverkusener bezwang im westfälischen Halle am 05.07.2008 unter freiem Himmel seinen Herausforderer Randy Griffin (USA) einstimmig nach Punkten. Sturms nächster Gegner soll allerdings zunächst Sebastian Sylvester sein, der für den Berliner Promoter Wilfried Sauerland boxt und am Ring seinen Kontrahenten persönlich in Augenschein nahm. Der Europameister ist von der WBA als Pflichtherausforderer für den Weltmeister anerkannt. Der Kampf muss innerhalb der nächsten 120 Tage ausgetragen werden. "Das wird interessant für die Zuschauer", freut sich Sturm jetzt erst einmal auf seinen Urlaub.

Siege für Tajbert, Boytsow und Zbik


Schwergewichtler Denis Boytsow und Sebastian Zbik (Mittelgewicht) gewannen ihre Kämpfe gegen den Dominikaner Feliz sowie den Paraguayer Lopez und bleiben in ihren Gewichtsklassen WBO-Intercontinental-Champions. Boytsow ging über die volle Distanz und siegte nach Punkten. Zbik schlug seinen Gegner in Runde zwei k.o.


Im Rahmenprogramm des Sturm-Kampfes verteidigte Super-Federgewichtler Witali Tajbert seinen EU-Meistertitel nach einstimmigem Richterurteil gegen den Portugiesen Bento. Für Tajbert war es der 16.Sieg im 16. Profikampf.

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Sinan Samil  Sam boxte am Freitag den 04.07.08 gegen Paolo Vidoz

Sinan Samil Sam und Paolo Vidoz schlugen 12 Runden auf sich ein und es kam ein Unentschieden bei raus. Ahmed Öner, der Promotor von Sinan Samil Sam sah es anders und will Einspruch gegen das Urteil einleiten. Vor 5000 Zuschauern im Büyük Hotel war eine wahnsinns Stimmung zugunsten von Sinan Samil Sam. Nachträglich wurde Sinan Samil Sam zum Europameister.

HERBIE HIDE KURZFASSUNG:

 Herbie Hide 27.August 1971, fing mit 17 Jahren mit boxen an. Als Amateur bestritt er 10 Kämpfe mit 8 Siegen und 2 Niederlagen. 1989 wurde er bei der britischen Amateurmeisterschaft im Schwergewicht zweiter, er verlor im Finale  gegen Henry Akinwande. 1990 kam er ins Profiboxen. 1994 WBO-Weltmeister. 1995 verlor er den Titel an Riddick Bowe. Nach zwei gewonnenen Aufbaukämpfen durfte er am 28. Juni 1997 gegen den früheren IBF-Weltmeister Tony Tucker wieder um den vakanten WBO-Gürtel boxen, da Bowe den Titel zuvor niedergelegt hatte. Er gewann durch technischen KO in der zweiten Runde.
Nach zwei Titelverteidigungen, unter anderem gegen Willi Fischer, ging er 1999 gegen Vitali Klitschko in der zweiten Runde KO und verlor den Titel erneut. Nach einer zweijährigen Pause boxte er wieder 2 Kämpfe, seinen 2. Kampf verlor er im Jahr 2001. Am 23. Dezember 2007 kämpfte er um den vakanten WBC International Cruisergewicht Titel gegen Mikhail Nasyrov und besiegte ihn durch TKO in Runde 6.
Er verteidigte seinen Gürtel bisher zwei mal, gegen Rüdiger May den er durch TKO in Runde 2. besiegte und gegen Ehinomen Ehikhamenor mit dem er über die volle Rundenanzahl ging. Letzterer Kampf ist der zweite Kampf in dem Herbie Hide über die volle Rundenanzahl gehen musste.



Weiter boxte Herbie Hide am 04.07.2008 gegen den ,Albanischen Tyson" Nuri Seferi. Tyson probierte alles zu geben in den ersten Runden um ein K.o. zu bekommen. Herbie Hide ging in der ersten Runde zu Boden und Nuri Seferi ging in der 2. Runde zu Boden. Durch die Erfahrung im Boxring, boxte Herbie Hide den Albanischen Tyson nach Punkten aus und behielt seinen Titel im WBC International Cruisergewicht. Nuri Seferi hatte seine Kraft in den ersten Runden vergeben und konnte in der zweiten Hälfte nur das nötigste tun, für richtige harte Schläge war nicht mehr die Kraft vorhanden.

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Floyd Mayweather will nicht mehr boxen!

Floyd Mayweather ist zurückgetreten, ob es der letzte Rücktritt ist, wird man sehen. Floyd Mayweather siegte in den USA gegen Oscar DE La Hoya. Mehr als 50 Millionen Dollar hat Mayweather im Ring verdient. Bronzemedaillen Gewinner der Olympischen Spiele 1996, gewann als Profi 39 Kämpfe und 6 WM Titel. 

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So kennen wir Abraham, ein geplanter K.o.                      in der 4 Runde gegen Edison Miranda

In der Nacht 22.06.2008 boxte IBF Weltmeister Arthur Abraham gegen den Kieferbrecher Edison Miranda, in Florida USA Hollywood. Wird Arthur Abraham mal so bekannt wie Muhammad Ali, auf jedenfall wird es jetzt Weltweit Kämpfe geben von Arthur Abraham. Nachdem der deutsche Mittelgewichts-Weltmeister nach IBF-Version den Kolumbianer zuvor bereits zweimal zu Boden geschickt hatte, beendete Ringrichter Telis Assimenios nach einer linken Geraden des Berliners nach 73 Sekunden in der vierten Runde den Kampf. Abraham kann jetzt auf 22 K.o.-Siege in 27 Profikämpfen verweisen.  Edison Miranda hat zugegeben, das Arthur der bessere ist, er selbst sah aus, als hätte er sich mit Bodybuilding auf den Kampf mit Arthur vorbereitet. Da war er natürlich falsch beraten, er hätte sich lieber auf das boxen konzentrieren sollen, als sich Muskelwachstum-Mittel zu besorgen. Wegen Miranda mussten die beiden Boxer in einer höheren Gewichtsklasse boxen, weil Miranda nicht auf seine Muskeln verzichten wollte und nicht auf sein Gewicht kam im Mittelgewicht.  Beim letzten Kampf im September 2006 in Wetzlar, gegen Arthur Abraham war seine Stärke, das einstecken von Schlägen. Die Qualität hat er wohl verloren. Arthur Abraham hat einen Profirekord von 27 Kämpfen davon 21 K.o, 0 unentschieden, 0 Niederlagen.

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Profi-Boxstall Arena verpflichtet Kubaner Lara


Der Hamburger Profi-Boxstall Arena hat den kubanischen Amateur-Weltmeister Erislandy Lara verpflichtet, gab Arena bekannt. Der 25-Jährige war vor einigen Wochen mit einem Schnellboot von Kuba nach Mexiko geflüchtet. Nach dem Erhalt seiner neuen Personalpapiere war Lara am 11. Juni in Hamburg eingetroffen. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte er gemeinsam mit Doppel-Olympiasieger Guillermo Rigondeaux einen Fluchtversuch unternommen, der jedoch gescheitert war. 'Lara ist ein Juwel. Ich bin fest davon überzeugt, dass er durchstarten kann wie Gamboa, der ja jetzt bereits ein Star in den USA ist', sagte Arena-Chef Ahmet Öner. Lara soll sein Profi-Debüt am 4. Juli in Istanbul geben. 'Ich bin sehr froh, in Deutschland zu sein - ein tolles Gefühl', sagte der Mittelgewichtler, der 2005 den WM-Titel eroberte. Der Arena-Stall hat bereits drei Kubaner in seinen Reihen: die Olympiasieger Odlanier Solis, Yan Barthelemy und Yuriorkis Gamboa.

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Ina Menzer hatte am 31.05.08 ihren Weltmeistertitel der WIBF und WBC eindrucksvoll verteidigt. Gegen die Amerikanerin Stacey Reile gelang ihr ein K.-o.-Sieg in der vierten Runde.

Wunderschön boxte auch der Usbeke Alexander Alexejew. Der 27-jährige Cruisergewichtler brauchte nur fünf Minuten und 56 Sekunden, um seinen Gegner Louis Azille aus der Karibik in der zweiten Runde auf die Bretter zu schicken.
15 Siege in 15 Kämpfen bei 14 K.o. lautet jetzt die beeindruckende Statistik des Amateur-Welt- und Europameisters. Damit machte der Jura-Student und Vater eines zweieinhalbjährigen Sohnes einen weiteren Schritt in Richtung WM-Kampf.

Wladimir Sidorenko hat im Bantamgewicht seinen Weltmeistertitel verloren.

Anselmo Moreno aus Panama - dem Land, in dem der Weltverband WBA sitzt, dessen Gürtel Sidorenko nun an Moreno abgeben musste.

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Gamboa neuer WBC International Champion
Punktsieg über Darling Jimenez am 17.05.2008

Mit einem klaren Punktsieg über Darling Jimenez aus der New Yorker Bronx sicherte sich Olympia-Sieger Yuriorkis Gamboa bei seinem HBO-Debüt in Primm, Nevada den vakanten WBC International Titel im Super Federgewicht. Gamboa dominierte den Kampf und feuerte insgesamt 807 Schläge ab, von denen 271 Jimenez trafen, was man vor allem dem stark lädierten Gesicht des 28-jährigen Amerikaners ansehen konnte.

Jimenez schaffte es trotz der vielen Angriffe Gamboas nicht nur, auf den Beinen zu bleiben, sondern teilte immer wieder selber gefährlich aus und schickte den Kubaner in der vierten Runde sogar mit einer harten Rechten zu Boden. Am Ende hieß es auf den Punktzetteln trotzdem 99:91 und zwei Mal 97:92 für Gamboa.

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Boxveranstaltung Bayreuth am 17.05.2008

Auch Alexander Frenkel wusste zu überzeugen

Seinen ersten Gürtel konnte sich am 17.05.2008 Samstagabend auch Alexander Frenkel sichern. Unweit seiner Heimat besiegte der Würzburger Cory Phelps durch K.o. in der ersten Runde. Für seinen 15. Sieg benötige der neue IBF-Junioren-Weltmeister nur 115 Sekunden. Zweimal hatte er seinen Gegner in der kurzen Zeit zu Boden geschickt. "Es gibt keinen härteren Puncher im Cruisergewicht als ihn", lobte Manager Wilfried Sauerland hinterher. "Das war ein starker Auftritt."

Kampf im Cruisergewicht, IBF-Intercontinental Meisterschaft, angesetzt auf 12 Runden):
Frantisek Kasanic (Slowakei) vs. Marco Huck (Deutschland): Sieger Huck durch technischen K.o. in der neunten Runde. Frantisek Kasanic konnte einem leid tun, Marco Huck setzte exellente Körpertreffer auf die Rippen und das über die ganzen Runden. Der Kampf wurde leider frühzeitig abgebrochen vom Ringrichter, somit konnte Frantisek Kasanic auch seine letzte Chance nicht wahrnehmen, noch durch ein K.o. zu gewinnen.



Tamara Neuß, das Nummerngirl von Radio Galaxy (Quelle: Radio Galaxy)

Großer Auftritt für Tamara Neuß aus Scheßlitz. Die 22-Jährige folgte einem Aufruf von Radio Galaxy und bewarb sich als Nummerngirl für die Boxgala am 17. Mai in Bayreuth. Sie selbst hätte zwar nie gedacht, dass sie sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen könnte, doch am Ende entschied sich die Jury des Radiosenders tatsächlich für die Zahnmedizinische Fachangestellte.

Tamara, die selbst sehr viel Sport treibt und unter anderem Cheerleader beim Basketball ist, freute sich auf ihren großen Abend in der Oberfrankenhalle. Hinzu kommt, dass sie sich durchaus fürs Profiboxen interessiert. "Ich habe den Kampf von Arthur Abraham im letzten Jahr im Bamberg live vor Ort verfolgt. Es war toll, mal bei einem so großen Boxevent dabei zu sein."

Vitali Tsypko gegen Marcin Piatkowski

Der WBA-Weltranglistenzweite im Super-Mittelgewicht Vitali Tsypko hat einmal mehr seine Ambitionen unterstrichen, wieder um größere Aufgaben zu kämpfen. Gegen den Polen Marcin Piatkowski dominierte der 31-Jährige das Geschehen im Ring von Beginn an mit seiner rechten Führhand und Rechts-Links-Kombinationen. Zwar hielt sein Kontrahent im zweiten Durchgang etwas besser dagegen, doch Tsypko blieb überlegen. In der dritten Runde sorgte der ukrainische Super-Mittelgewichtler dann mit einem rechten Haken zum Körper für die Entscheidung. Damit stand Vitali Tsypko nach 34 Sekunden als technischer K.o.-Sieger fest.

Offizielles Urteil: Sieger Tsypko durch technischen K.o. in der dritten Runde

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Profi-Boxerin Susi Kentikian hat ihre siebte WM-Übung am Samstag 10.05.08, im Schnelldurchgang gemeistert. Die 20 Jahre alte Hamburgerin bezwang vor 2500 Zuschauern in Halle/Saale Mary Ortega (USA) mit technischen K.o. in der ersten Runde und bleibt WBA- und WIBF-Weltmeisterin im Fliegengewicht.

'Ich bin total zufrieden, weil ich mit erheblich mehr Gegenwehr gerechnet hatte', sagte Kentikian nach dem ungleichen Duell, das bereits nach 1:53 Minuten beendet war. Für die Boxerin aus dem Hamburger Spotlight-Stall war dies der 21. Sieg in ihrem makellosen Kampfrekord. Kentikians sieben Jahre ältere Herausforderin aus Kansas City verlor in ihrem 41. Fight zum fünften Mal.


WBO Inter-Continental Championship – Welterweight (12 Rounds)
Norman Schuster (GER) vs. Christian Bladt (DEN)
L TKO: Rd.6, 1`17

Heavyweight (8 Rounds)
Sebastian Köber (GER) vs. Edgar Kalnars (LAT)
W PTS: 80:69, 80:69, 80:68

Super Middleweight (8 Rounds)
Lukas Wilaschek (GER) vs. Roman Vanicky (CZE)
W PTS: 80:71, 80:71, 80:71

Middleweight (8 Rounds)
Gennady Golovkin (KAZ) vs. Ibrahim Sid (FRA)
W TKO: Rd. 8, 0`26

Heavyweight (8 Rounds)
Gbenga Oloukun (NIG) vs. Petr Sedlak (CZE)
W TKO: Rd. 2, 2`46

Light Heavyweight (8 Rounds)
Aleksy Kuziemski (POL) vs. Jevgenijs Andrejevs (LAT)
W PTS: 80:72, 80:72, 80:72

Light Heavyweight (4 Rounds)
Patrick Dobroschi (GER) vs. Titusz Szabo (HUN)
W PTS: 39:38, 40:36, 40:36

Flyweight (8 Rounds)
Viktoria Milo (HUN) vs. Svetla Taskova (BUL)
W PTS: 78:74, 78:76, 78:74

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Stuttgarter „Universum Champions Night“

Klasse Leistung von Firat Arslan!

Der Süßener verteidigte seinen WBA-Titel im Cruisergewicht mit einem deutlichen Punktsieg gegen den gefährlichen Darnell „Ding-A-Ling Man“ Wilson.

In einem spannenden, schnell geführten Kampf, war es Weltmeister Firat Arslan, der von der Ringmitte aus das Geschehen mit geraden Schlägen auf der Außenbahn und Seit- sowie Aufwärtshaken in der Nahdistanz dominierte. Der WBA-Weltmeister im Cruisergewicht marschierte dabei pausenlos nach vorne, fing die gefährlichen Schläge seines tapferen Kontrahenten mit seiner exzellenten Deckung ab. Auch mit Körpertreffern hatte Arslan Erfolg. Mit Ausnahme einer engen ersten und achten Runde kontrollierte der 37-jährige Rechtsausleger das Gefecht, ließ Wilson kaum eine Chance, ihn hart zu treffen. Im Laufe des Kampfes zeigten sich nicht nur boxerische sondern auch konditionelle Vorteile bei Arslan.



Doppelweltmeisterin Alesia Graf verteidigt überzeugend ihre WM-Gürtel gegen die Brasilianerin Rosillette Dos Santos. Im ersten von drei Hauptkämpfen in der Stuttgarter Schleyer-Halle verteidigte die Lokalmatadorin Alesia Graf ihre WM-Titel nach Version der WIBF und GBU im Junior Bantamgewicht gegen die Brasilianerin Rosilette Dos Santos. In einem hart umkämpften Gefecht besiegte die Stuttgarterin ihre Kontrahentin durch technischen K.o. in der fünften Runde. Es war ein exzellenter Kampf, den Graf vor allem dominierte, wenn sie ihre Aktionen mit ihrer Führhand vorbereitete. Trotz harter Treffer zeigte sich Dos Santos über den Kampf hinweg tapfer, marschierte pausenlos nach vorne. Im fünften Durchgang wurde sie aber mehrmals hart von der Weltmeisterin getroffen, so dass der Ringrichter das im Endeffekt einseitige Duell abbrach. Die Herausforderin beschwerte sich über den Abbruch nach einer Minute und 32 Sekunde der Runde. Für Graf war es die siebte Titelverteidigung, ihr Kampfrekord steht nun bei 21-1 mit neun K.o.’s.




Universum-Schwergewichtler Alexander „Sascha“ Dimitrenko konnte seinen WBO-Interkontinental-Titel gegen den Puertoricaner Derric Rossy erfolgreich im zweiten Hauptkampf des Abends verteidigen. Die offizielle Zeit betrug 2:58 Minuten in der fünften Runde. Es war der 28. Sieg im 28. Profikampf, der 18. durch K.o., für Dimitrenko, der nun auf eine WM-Chance hoffen darf.

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Am vergangenen Samstag verteidigte Sebastian Zbik in der Magdeburger Bördelandhalle seinen WBO Intercontinental Titel im Mittelgewicht erfolgreich. Der Universum Boxer siegte gegen Marco Schulze nach Punkten. Im Rahmenprogramm der Steinforth Veranstaltung waren auch Koren Gevor, Marcos Rene Maidana, Sebastian Köber, Magdalena Dahlen, Santander Silgado, Evgeny Orlov, Marcel Meyerdiercks, Manuel Charr und Tommy Altmann erfolgreich.

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Joe Calzaghe hat am 20.04.08 den Halbschwerge-wichts-Kampf gegen Bernard Hopkins gewonnen. Der Weltmeister im Super-mittelgewicht aus Wales besiegte in Las Vegas das als 'Battle of the Planet' hochstilisierte Duell gegen den 43-jährigen Amerikaner nach 12 Runden mit 2:1 Richterstimmen. Calzaghe blieb damit auch in seinem 45. Profikampf unbesiegt, hatte allerdings deutlich mehr Mühe mit 'Henker' Hopkins als von ihm selbst und den Experten erwartet. Hopkins begann stark und schickte Calzaghe schon in der 1. Runde auf die Bretter. Unbeeindruckt von dem Niederschlag übernahm der 36-Jährige in dem aggressiv geführten, engen Kampf mehr und mehr die Oberhand. Das 'Duell der Legenden' war ein offener Schlagabtausch, der teilweise in eine wilde Prügelei ausartete. Immer wieder musste Ringrichter Joe Cortez dazwischen gehen und unsaubere Aktionen - meistens von Hopkins - wie Klammern, Kopfstöße und Nachschlagen unterbinden. Calzaghe suchte über die gesamte Distanz den Weg nach vorne und setzte seinem Gegner mit seinen gefürchteten Schlagwirbeln zu. In der 10. Runde ging Hopkins zu Boden. Doch Ringrichter Cortez wertete den Treffer als Tiefschlag - eine diskussionswürdige Entscheidung. Am Ende gab die etwas bessere Fitness des Walisers den Ausschlag. "Ein harter Kampf, besonders zu Beginn. Das war eine gute Rechte von Hopkins. Aber ich habe gemacht, was ein Champion machen muss. Ich habe mich in den Kampf reingearbeitet. Ich bin sehr glücklich", sagte Calzaghe nach der Bekanntgabe des Urteils. Alles andere als zufrieden war natürlich Hopkins. "Er hat mir kein einziges Mal wehgetan. Jeder hat gesehen, dass ich ihn niedergeschlagen habe. Ich bin der wahre Champion."

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Box-Europameister Sebastian Sylvester hat sich seinen größten sportlichen Traum erfüllt. Der Mittelgewichtler verteidigte vor 4600 begeisterten Zuschauern in Neubrandenburg seinen Titel durch einen K.o.-Sieg in der zwölften Runde gegen Javier Castillejo (Spanien).

Er darf nun WBA-Weltmeister Felix Sturm (Leverkusen) herausfordern. 'Ich bin glücklich. Die Zuschauer haben mich zum Sieg geschrien', gestand der Greifswalder nach seinem grandiosen 'Heimspiel'. Die Zuschauer sangen wie ein Chor und feierten den Sieg. Javier Castillejo hatte Felix Sturm mal den Titel abgenommen, später holte sich Felix Sturm den Titel zurück.

Der boxerisch nicht eben begnadete Sylvester lieferte gegen den bereits 40 Jahre alten Castillejo, der einst Sturm zu Boden schlug, ein Musterbeispiel für Willensstärke und Kampfgeist. Vom ersten Gong an setzte der 27-Jährige seinen Kontrahenten unter Druck und ließ sich auch von einem tiefen Cut unter dem rechten Auge, der ihn bereits ab Runde zwei behinderte, nicht bremsen. 'Ich habe zum Teil nicht mehr viel gesehen, aber ich musste einfach weitermachen', beschrieb der alte und neue Europameister die schwierige Situation in seinem 31. Profikampf (29 Siege).

Die Verletzung brachte seinen Trainer Hartmut Schröder so in Rage, dass er Ringarzt Walter Wagner mehrfach aufforderte, den Ringrichter zum Abbruch zu veranlassen. Sylvester ließ sich von dem hektischen Drumherum nicht beeinflussen, behielt seine Linie bei und bereitete dem Duell nach 1:53 Minuten der Schlussrunde mit einer präzisen Rechten an den Kopf des Herausforderers ein spektakuläres Ende. 'Sebastian wird immer wieder unterschätzt - zu Unrecht, wie sich heute wieder gezeigt hat', lobte ARD-Kommentator Henry Maske.

Der einstige Weltmeister sieht den Boxer aus dem Berliner Wiking- Team auch gegen Felix Sturm nicht chancenlos. 'Felix ist definitiv der bessere Boxer, aber Sylvester ist auf jeden Fall ein ernstzunehmender Gegner', urteilte Maske. Sturm hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, nicht gegen seinen deutschen Rivalen antreten zu wollen, weil der angeblich nicht in seiner Liga boxe.

In die ist Sylvester aber spätestens jetzt aufgestiegen, und so kann ihm der WBA-Champ von der Hamburger Universum-Promotion nicht mehr aus dem Weg gehen. Die Modalitäten dafür müssen allerdings noch ausgehandelt werden. 'Wir haben bis Oktober Zeit, Sturm herauszufordern', erläuterte Christian Meyer, Geschäftsführer des Berliner Sauerland-Boxstalls, noch in der Nacht.

In einem weiteren EM-Kampf des Abends nahm Karo Murat (Kitzingen) dem Italiener Cristian Sanavia den Titel im Supermittelgewicht ab. Der Schützling von Trainer Ulli Wegner gewann einstimmig nach Punkten und baute seinen makellosen Kampfrekord auf 17 Siege aus. 


20. Sieg im 21. Profikampf für Marco Huck

Marco Huck hat sich erfolgreich im Ring zurückgemeldet. Nach der WM-Niederlage im Dezember vergangenen Jahres gegen den IBF-Champion Steve Cunningham bezwang der in Bielefeld aufgewachsene Cruisergewichtler am Samstagabend im Jahnsportforum in Neubrandenburg den 34-jährigen Leon Nzama (Kongo) durch technischen K.o. nach einer Minute und sechs Sekunden der fünften Runde. Es war der 20. Sieg im 21. Profifight für den 23-Jährigen. 
 

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Boxweltmeister Felix Sturm hat Gegner Australier Jamie Pittman besiegt in der siebten Runde durch KO. Der Leverkusener verteidigte seinen WBA-Titel in Düsseldorf am 05.04.2008.

WIBF-Halbfliegengewichts-Weltmeisterin Julia Sahin musste im Vorprogramm bis zur letzten Runde hart kämpfen, ehe ihr einstimmiger Punktsieg (96:94, 98:93, 97:92) über Yahaira Martinez aus Puerto Rico feststand. Die 34 Jahre alte Kölnerin verteidigte ihren Titel zum dritten Mal erfolgreich.

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Auf dem Weg ins Boxgeschäft nach Amerika machte Arthur Abraham einen sehr guten Kampf am 29.03.2008  in Kiel. Der Gegner Elvin Ayala ist sehr schwierig zu boxen, er duckt sich sehr tief und bewegt sich sehr schnell mit dem ganzen Körper. Arthur Abraham bekam eine Ermahnung wegen drücken auf den Rücken. Elvin Ayala duckte sich sehr tief und ging dabei nach vorne, Arthur probierte sich zu schützen und drückte ihn weg. In der 12 Runde gab Arthur Abraham nochmal alles und schlug seinen Gegner KO.

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voraussichtlich am 19.04.08 nächsten Kampf vor, der in Malorca stattfinden wird.
Im AS-Heros Kassel.

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In diesen Tagen startet der Kasseler Box-Profi Mohammad Rasuli zusammen mit dem ehemaligen Weltmeister Graciano Rocchigiani zu einem Trainingslager an die Nordsee. Für den 26.04.2008 war ein Kampf in Leer geplant, der jetzt allerdings nicht stattfinden wird, weil der Veranstalter offensichtlich mit der Vorverkaufsbörse untergetaucht ist, erklärt der 30-Jährige frustriert die Verzögerungen bei seinen Bemühungen, erneut im Profiboxen Fuß zu fassen. Anfang Januar hatte Rasuli dafür weitere Weichen gestellt, als er mit Graciano Rocchigiani einen neuen Trainer gefunden hatte. Seit dem trainiert der gebürtige Afghane im Duisburger Box-Gym des Ex-Weltmeister und hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: Wir suchen einen neuen Kampftermin und außerdem soll Rocchigianis Box-Gym ausgebaut werden. Da hoffe ich, im Mai bei einer Eröffnungs-Gala mein können zu zeigen.

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Der Weltmeister Wladimir Klitschko will im Juli in Deutschland seinen Titel verteidigen. Er wird erst seinen WBO-Titel gegen Tony Thompson bestreiten. Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder hatte sich den WBO-Gürtel in New York in einem Vereinigungskampf gegen den Russen Sultan Ibragimow ohne schwierigkeiten erkämpft.

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Markus Beyer gewinnt gegen Murat Mahmudov vor ca. 2000 Zuschauern. Markus Beyer hatte eine 17 Monatige Pause eingelegt und am 14.03.08 in München wieder überzeugend gewonnen. Ehrengast Roy Jones, jr, der auf Einladung von Ahmed Öner in den ersten Reihen saß, möchte gerne gegen Markus Beyer boxen.                                           

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Einen WM-Titel verteidigt - einen zweiten hinzugewonnen: Ina Menzer steigt künftig als Doppel-Weltmeisterin in den Ring. Die WIBF-Weltmeisterin im Federgewicht holte sich bei der „Universum Champions Nicht“ vor 3500 Zuschauern im „KönigPALAST“ Krefeld auch noch den vakanten Gürtel des Weltverbandes WBC. Menzer besiegte die zuvor ungeschlagene Kanadierin Sandy Tsagouris einstimmig über zehn Runden nach Punkten (96:94, 97:93, 97:93).
Die kanadische Meisterin Tsagouris (27) wollte ihrem Spitznamen „Lil Tyson“, kleiner Tyson, alle Ehre machen. Ihr Ziel war es, nach vorne zu marschieren und die Weltmeisterin aus Mönchengladbach K.o. zu schlagen. Ina Menzer (27), die im benachbarten Krefeld ein echtes Heimspiel hatte, spielte jedoch ihre überlegene Box-Technik aus. Schon in der ersten Runde brachte sie klare Treffer ins Ziel. Nach einem rechen Volltreffer wackelte Herausforderin Tsagouris, wirkte angeschlagen.
Die nun in 20 Kämpfen unbesiegte Weltmeisterin diktierte das Geschehen aus der Distanz. In der fünften Runde prallten die beiden Kontrahentinnen mit den Köpfen zusammen - Weltmeisterin Menzer trug einen Cut an der rechten Augenbraue davon. In der Folgezeit drehte Tsagouris auf, landete klare Treffer. Ina Menzer, der immer wieder Blut ins Gesicht lief, kämpfte verbissen zurück. Die rechte Schlaghand der Titelverteidigerin schlug immer wieder am Kopf der Kanadierin ein. In der achten Runde wirkte Tsagouris nach einer rechten Geraden zum Kinn abermals angeschlagen.
Ihren WIBF-Titel verteidigte Ina Menzer im „KönigPALAST“ zum neunten Mal erfolgreich. Und holte sich den WBC-Titel, den die Australierin Sharon Anyos niedergelegt hatte, gleich noch hinzu.
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Alesia Graf, GBU Weltmeisterin, besiegte die Israelin Hagar Shmoulefeld Finer einstimmig nach Punkten. Alesia feierte den 20 Sieg von 21 Kämpfen.

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Rudolf Kraj darf um die Weltmeisterschaft im Cruisergewicht kämpfen. Der spotlight-Fighter erkämpfte sich das offizielle Herausforderungsrecht mit einem einstimmigen Punktsieg über den Amerikaner Matt Godfrey. Der Weltverband WBC hatte das Duell der beiden ungeschlagenen Cruisergewichtler als WM-Ausscheidungskampf angesetzt. Nach dem Punktsieg über 12 Runden ist der 30 Jahre junge Kraj nun offizielle Herausforderer von WBC-Champion David Haye (England).

 
Samuel Peter (links im Bild) gewinnt mit besseren Fähigkeiten im Boxen gegen Oleg Maskaev in der Nacht 09.03.2008. Nun soll er als Gewinner gegen Vitali Klitschko boxen. Da sind wir mal gespannt, denn Klitschko hatte in der Vergangenheit seine Kämpfe absagen müssen, wegen Bandscheiben oder Knieprobleme. Wir hoffen das der Kampf in Deutschland stattfindet, die Verhandlungen werden mit Don King, dem Promotor von Samuel Peter geführt.

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Kentikian verteidigt WM-Titel!

4.000 Box-Fans in der Sporthalle Hamburg begeistert

Die „Killer Queen“ Susianna Kentikian hat im Hauptkampf in der Sporthalle Hamburg ihre WM-Titel nach Version der WBA und WIBF im Fliegengewicht erfolgreich gegen die WIBF-Weltmeisterin im Minimumgewicht, Sarah Goodson, verteidigt. Bereits in der dritten Runde war Schluss für die Herausforderin.

Von Beginn an dominierte die 20-jährige Kentikian das Duell. Sie boxte konzentriert, kontrollierte den Kampf gegen die erfahrene Goodson nach Belieben. Die Herausforderin versuchte es mit wilden Schwingern, vernachlässigte dabei ihre Deckung. Und wurde prompt dafür bestraft. Immer wieder landete Publikumsliebling Kentikian harte Hände, sowohl zum Körper als auch zum Kopf. In der zweiten Runde war die überforderte Goodson erstmals angeschlagen, schlug sich aber tapfer und steckte die harten Schläge der Weltmeisterin weg. Für die begeisterten Boxfans am Ring dürfte aber zu diesem Zeitpunkt schon klar gewesen sein, wer als Siegerin den Ring verlassen wird. Und der Herausforderin wohl auch. Das Ende kam dann nach 57 Sekunden des dritten Durchgangs. Erneut musste Goodson viele Treffer einstecken, Kentikian wurde aggressiver, setzte nach. Nach Körpertreffern knickte die Herausforderin mehrmals ein, wehrte sich nicht mehr. Und so beendete der Ringrichter das ungleiche Duell und erklärte die Weltmeisterin zur verdienten Siegerin.
Es war eine beeindruckende Leistung von Susi Kentikian. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive agierte sie konzentriert und ließ ihrer Kontrahentin nicht den Hauch einer Chance. Goodson zeigte Herz, ihr fehlte aber die boxerische Klasse um Kentikian gefährlich zu werden.

Die Championesse ist nun in 20. Profikämpfen ungeschlagen und erzielte dabei ihren 15. KO-Erfolg. Bereits zum fünften Mal verteidigte sie ihren WBA-Gürtel erfolgreich, zum ersten Mal den Titel der WIBF. Und bewegt sich so weiterhin in den Fußstapfen der Frauenbox-Ikone Regina Halmich.

Tajbert gewinnt Ringschlacht!


Das 25-jährige spotlight-Talent Vitali Tajbert ist neuer EU-Meister im Superfedergewicht. Der Stuttgarter setzte sich im zweiten Hauptkampf des Abends in einem sensationellen Kampf gegen den spanischen Titelverteidiger Jesus Garcia Escalona durch. Es war jedoch der härteste Kampf seiner bisherigen Karriere.

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Hamburg, 22. 02. 2008
Gamboa im Eiltempo zum NABF-Titel
Ahmet Öner und Yuriorkis Gamboa
T.k.o.-Sieg über Johnnie Edwards in nur 94 Sekunden

Auch Barthelemy und Gutierrez siegen bei ARENAs US-Debüt auf ESPN 2

Der Schritt über den großen Teich hat sich gelohnt - die erste eigene ARENA-Show in den USA (in Zusammenarbeit mit "Decubas Presents") am Freitagabend in Fort Lauderdale war ein Riesenerfolg.

Vor allem "Wirbelsturm" Yuriorkis Gamboa begeisterte die gut 2.000 Zuschauer in der Halle sowie die US-Fernsehzuschauer auf ESPN 2. Auf der Rennstrecke von "Xtreme Indoor Karting" hatte es der Super Federgewichtler im Kampf um den vakanten NABF-Champion-Titel besonders eilig. Nach 30 Sekunden schickte er Gegner Johnnie Edwards (immerhin Nr. 12 der WBA-Weltrangliste mit einem Kampfrekord von 13 Siegen und nur eine Niederlage) mit einem linken Haken zum ersten Mal auf die Bretter. Eine gute Minute später war Schluss. Ringrichter Brian Garry stoppte den Kampf unmittelbar nach dem zweiten Niederschlag. Gamboas 9. Sieg im 9. Profi-Kampf (8 davon vorzeitig) brachte dem Olympia-Sieger von 2004 den ersten Profi-Titel ein.

Gamboa: "Aber das ist erst der Anfang. Jetzt will ich so schnell wie möglich Weltmeister werden."

Promoter Ahmet Öner ist davon überzeugt, dass sein Schützling auf die Chance nicht mehr lange warten muss. Öner: "Gamboa hat einmal mehr bewiesen, dass er das wahre Jahrhundert-Talent im Boxen ist. Der Junge geht in den Ring und vernichtet seine Gegner. Ich weiß nicht, wie man ihn stoppen sollte."

Gamboas Landsmann Yan Barthelemy besiegte in einem technisch guten Kampf Antonio Cochero Diaz aus Miami über 6 Runden klar nach Punkten. Alle vier Punktrichter werteten den Kampf mit 59-53 für Barthelemy, nachdem dieser seinen Gegner in der 5. Runde erst zu Boden geschickt hatte und anschließend für wiederholtes Klammern mit einem Punktabzug bestraft wurde.

Im Hauptkampf des Abends sicherte sich der Kolumbianer Richard Gutierrez durch einen einstimmigen Punktsieg (99-91 und zwei mal 98-92) über Jose Varela aus Nicaragua die WBC Latino Meisterschaft im Weltergewicht. Es war sein 22. Sieg im 23. Profi-Kampf (13 davon vorzeitig). "El Toro" ist ARENAs jüngste Neuverpflichtung. Kurz vor dem Kampf hatte der 29-Jährige einen Vertrag beim Hamburger Stall unterschrieben.

Ahmet Öner: "Mit Gutierrez und Selcuk Aydin habe ich zwei der aussichtsreichsten Weltergewichtler überhaupt unter Vertrag. Gutierrez ist Nr. 10 der IBF-Weltrangliste, Selcuk wird im April um die WBC International Championship boxen. Beide haben absolut das Zeug dazu, in dieser Gewichtsklasse ganz oben mitzumischen."

Die nächste ARENA-Show in den USA ist schon in Planung. Am 11. April sollen Gamboa und Barthelemy wieder in den Ring steigen, voraussichtlich in Miami.


Profiboxer Sinan Samil Sam wird gegen den Briten Matt Skelton um den vakanten EM-Titel im Schwergewicht kämpfen.

Innerhalb der nächsten zwei Monate solle der Kampf stattfinden, teilte der Hamburger Arena-Boxstall mit. Samil Sam trug den EM-Gürtel bereits in den Jahren 2002 und 2003, eher er ihn 2004 an Luan Krasniqi verlor. Vor dem Titelkampf gegen Skelton wird der Türke am 14. März in München gegen Ratko Draskovic aus Montenegro boxen.

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Boxen fürs Guinnessbuch der Rekorde
+ + + SES-Boxgala am 15. März 2008 in Magdeburg + + +

Vor einem ausverkauften Saal im Magdeburger Maritim-Hotel, mit 1.500 Zuschauern, boxte SES-Weltmeisterin Natascha Ragosina in der vergangenen Samstagnacht um sieben WM-Titel. Im Fight gegen Teresa Perozzi von den Bermudas standen die Gürtel der Verbände WIBF, GBU, WBA, WBC, WIBA, WIBC, IWBF auf dem Spiel. Am Ende des historischen Duells gewann die schöne Russin den Kampf gegen Teresa Perozzi einstimmig nach Punkten und holte sich – bisher einmalig im Frauenboxen – die sieben WM-Kronen.

Den Kampf begannen beide Kontrahentinnen vorsichtig. In der zweiten Distanz startete Teresa Perozzi dann einen ersten Angriff. Natascha Ragosina konterte jedoch souverän. Zum Ende der Runde setzte die Weltmeisterin erste wirkungsvolle Treffer. Wie im Vorfeld vermutet, zeigte sich die Herausfordererin von den Bermudas aggressiv. Sie provozierte mit ihren Aktionen starke Konter der SES-Boxerin. Die Reichweitenvorteile Natascha Ragosinas erwiesen sich erneut als scharfe Waffe. Die Box-Zarin brachte ihre rechte Schlaghand immer wieder deutlich ins Ziel und traf damit Perozzi am Kopf. Nach der Hälfte der Distanz führte die Weltmeisterin bereits einstimmig nach Punkten. Die linke Schlaghand der Fighterin von den Bermudas fand aufgrund der konsequenten Deckung Natascha Ragosinas fast nie ihr Ziel.

Die siebte Runde demontierte die Weltmeisterin ihre Kontrahentin regelrecht. Mit mehreren wirkungsvollen Offensiven erzielte Natascha sichtlich Wirkung. Im Anschluss ließ die Moskauerin nichts mehr anbrennen. Setzte konsequent ihre Taktik fort und ihre Gegnerin weiter. Obwohl Teresa Perozzi nicht aufgab und tapfer kämpfte, immer wieder die Nahdistanz suchte, konnte sie die Ragosina kaum beeindrucken. In der letzten Runde drehte die Weltmeisterin noch einmal richtig auf. Perozzi blieb gegenüber den Angriffen chancenlos.